Mai 1945 / 2026

Hier findet ihr bald alle unsere Veranstaltungen rund um den 8. Mai 2026
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8. Mai 1945 –Tag der Befreiung was sonst!
Es ist unsere Zukunft! Verteidigen wir die Errungenschaften des 8. Mai 1945!
Der 8. Mai muss Feiertag werden!
Am 8. Mai gilt unser Dank insbesondere den Befreier*innen Berlins: den Soldat*innen der Roten Armee und den an ihrer Seite kämpfenden polnischen Truppen.
Das faschistische Deutschland hatte ganz Europa in Schutt und Asche gelegt und ausgeplündert, Jüdinnen und Juden, Rom*nja, Kranke, Linke, Demokrat*innen und Intellektuelle, Kriegsgefangene und Millionen Menschen in den überfallenen Ländern Europas, verschleppt, misshandelt und ermordet. Im Mai 1945 musste die faschistische Wehrmacht vor den Armeen der Anti-Hitler-Koalition und den antifaschistischen Partisan*innen Europas kapitulieren
„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“
Diese Worte haben die befreiten Häftlinge von Buchenwald den Antifaschist*innen aller nachgeborenen Generationen als Vermächtnis hinterlassen.
Aber 81 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus scheine wir wieder am Anfang zu stehen. Wir sind mit einem massiven rechten Rollback konfrontiert, die Errungenschaften des 8. Mai 1945 sind massiv bedroht. Die AfD ist längst in alle deutschen Parlamente eingezogen, in einigen Bundesländern mit Ergebnissen wie die NSDAP kurz vor 1933. Die bevorstehenden Wahlkämpfe im Jahr 2026 in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Berlin und Mecklenburg wird die AfD zu einem rassistischen Ausgrenzungswettlauf zu machen und dabei die demokratischen Parteien vor sich herzutreiben, wie schon in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz geschehen. Zu unserem Entsetzen werden auch das reaktionäre, sexistische, homophobe Geschlechterbild und das völkische Geschichtsbild der AfD von vielen Wähler*innen geteilt.
Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus, das ideologische Erbe der Nazis, blieb stets ein Teil der deutschen Politik und Gesellschaft. Bis heute werden Immigrant*innen und Geflüchteten grundlegende Rechte vorenthalten. Das Grundrecht auf Asyl, das eine unmittelbare Reaktion auf die Erfahrung der Nazi-Verfolgten war, wurde seit 1993 schrittweise immer weiter eingeschränkt und damit faktisch abgeschafft. Europaweit treibt die GEAS-Reform eine immer migrationsfeindlichere Politik voran. Damit steigt auch der Druck auf Migrant*innen, die hier schon seit Generationen leben.
Eine wirklich friedliche Welt hat es nach dem 8. Mai 1945 nie gegeben. 2026 – 81 Jahre später – ist Krieg weltweit und auch in Deutschland als Mittel der Politik wieder selbstverständlich geworden, der antimilitaristische Widerstand jedoch bleibt schwach.
Die rasante militärische Aufrüstung, gepaart mit neuem Nationalismus und Militarismus, bedroht überdies mühsam erkämpfte soziale Errungenschaften und Absicherungen, demokratische Bildung und Kultur. Gleichzeitig wird ein massiver Sozialabbau vorangetrieben.
Bis heute sind längst nicht alle überlebenden Opfer des Faschismus anerkannt und entschädigt worden – eine Forderung für Antifaschist*innen die bleibt. Gleichzeitig wird die Erinnerung an die in NS-Verbrechen angegriffen. (Extrem)rechte Kreise fordern eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ (Björn Höcke, AfD), sie wollen wieder von „deutschen Opfern“ statt von den Opfern der Deutschen reden. Auch der Antisemitismus, er war ja nie verschwunden, und damit auch Angriffe auf jüdischen Menschen steigen, auch im Windschatten des Nah-Ost –Konfliktes, wieder an. Es ist gerade die Aufgabe der VVN-BdA hier zu widersprechen und der Umdeutung der Geschichte, den andauernden Versuchen einen Schlussstrich unter die Erinnerung an die deutschen Verbrechen zu ziehen, entgegenzutreten.
Wir sagen: Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!
Es war und ist unsere Aufgabe, gesellschaftlichen Fortschritt, politische und soziale Demokratisierung und gleiche Rechte für alle im Kampf gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus, den Kampf um und für den Frieden, gegen den Sozialabbau, in die Politik und Gesellschaft zu tragen. Es ist die Aufgabe all jener, die genau das brauchen und wollen.
Das „Nie wieder“ liegt nicht in den Händen der Politiker*innen, Staats- und Wirtschaftslenker*innen, sondern in den Händen von engagierten Demokrat*innen, Feminist*innen, Antifaschist*innen, Bürgerrechtler*innen, Kriegsgegner*innen, Gewerkschafter*innen und der Umweltbewegung. Mit ihnen werden wir auch in diesem Jahr auf die Straße gehen, nicht zuletzt gegen alte und neue Nazis und gegen die rassistischen Wahlkämpfe(r*innen) der AfD.
Wir sind beunruhigt, aber nicht mutlos: Und gerade deshalb bleibt unsere Forderung, dass der 8. Mai ein Feiertag werden soll und muss, ein arbeitsfreier obendrein, richtig, wichtig, schmerzhaft und schön und unversöhnlich. Wir geben das nicht auf und wir freuen uns darauf.
„… Für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit! Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit 8 Jahrzehnten …“
(in memoriam Esther Bejarano)
AfD verbieten – Refugees welcome! Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!
8. Mai 1945 / 2025

8. Mai 2025 | 12.00 -14.00
Sowjetisches Ehrenmal in Treptow
| Zentrale Kundgebung |
8. Mai 2025 | 16.00
Bebelplatz | Berlin
„Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.“ (Esther Bejarano, 2021)
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Am 8. Mai 2025 jährt sich die Befreiung vom Faschismus zum 80. Mal.
8. Mai 1945 – Гитлер капут! Гітлер капут! Hitler kaputt! – Endlich Frieden!
Unser Dank gilt insbesondere den Befreier*innen Berlins: den Soldaten der Roten Armee und den an ihrer Seite kämpfenden polnischen Truppen. Am 8. Mai 2025 zum Tag der Befreiung vom Faschismus gedenken wir der unzähligen Opfer, die der Sieg über Hitler-Deutschland gefordert hat und erinnern daran, dass im Sowjetischen Ehrenmal in Teptow 7 000 gefallene Angehörige der Roten Armee begraben sind.
Es werden am 8.Mai auf unserer zentralen Kundgebung zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus um 16. 00 Uhr auf den Bebelplatz und zuvor auch schon von 12.00 bis 14.00 Uhr im Sowjetischen Ehrenmal in Treptow Kinder von Befreiten und Befreier*innen unter anderem
- Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, Tochter eines Berliner Sintos, der Auschwitz überlebte,
- die Tochter eines jüdischen Arztes, der in Berlin überlebte und im Mai 45 der Roten Armee entgegenlief
- Victor Grossman, damals US-amerikanischer Highschool- Student, der in New York feierte, weil er nun nicht mehr in den Krieg ziehen musste,
- Charles Melis, der Sohn von Widerstandskämpfer*innen, die in der französischen Résistance,
- der Sohn einer sowjetischen Partisanin,
- Judith Delheim, die Tochter eines britischen Soldaten, der als jüdischer Junge, den Nazis mit einem Kindertransport entkam und als Befreier zurückkehrte
- Chaja Böbel, Vertreterin der IG-Metall und Nachfahrin,
- über ihren 8.Mai sprechen.
- und die Initiative AfD-Verbot jetzt – aus aktuellem Anlass
Aufruf – 8. Mai 2025 : Der 8. Mai muss Feiertag werden! Es ist unsere Zukunft! Verteidigen wir die Errungenschaften des 8. Mai 1945! weiter >>>
Antifaschistische Kundgebung – 8. MAI 2025 | 16 UHR BEBELPLATZ weiter >>>
Antifaschistische Fahrradkorsos aus Lichtenberg, Mitte, Treptow, Tempelhof, Charlottenburg, Pankow am 8. Mai 2025 zum Bebelplatz weiter>>>
FILME ZUM TAG DER BEFREIUNG (2025) in der Regenbogenfabrik, im Kino Lichtblick, im Kino Zukunft, und im Freiluft Kino Kreuzberg weiter>>>
Unser Dank gilt auch ganz besonders unseren Medienpartner*innen:





Save the date!
8. Mai 2025 | 16.00
Bebelplatz | Berlin
80 Jahre – Befreiung was sonst!
Antifaschistische Kundgebung!

„Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.„ (Esther Bejarano , 2021)
Spasibo, thank you, merci!
Am 8. Mai 2025 jährt sich die Befreiung vom Faschismus zum 80. Mal. Nachdem das faschistische Deutschland ganz Europa in Schutt und Asche gelegt und ausgeplündert, Jüdinnen und Juden, Rom*nja, Kranke, Linke, alle , die nicht in das faschistische Weltbild passten, verschleppt, misshandelt und ermordet hatte, musste die faschistische Wehrmacht im Mai 1945 vor den Armeen der Antihitler – Koalition und den antifaschistischen Partisan*innen Europas kapitulieren.
Diese Kapitulation des deutschen Faschismus, die Befreiung der Überlebenden und das „neue Morgen“ werden wir feiern und wir fordern – wie schon unsere 2021 verstorbene Ehrenvorsitzende und Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano: Der 8. Mai muss Feiertag werden!
Am 8. Mai 2025 wird es am Bebelplatz um 16 Uhr eine große Kundgebung zu Ehren der Befreier*innen, im Gedenken an die Opfer und in Solidarität mit allen antifaschistischen Kräften geben – seid dabei!
Save the date und unterstützt unsere Forderung nach einem dauerhaften Feiertag zum 8. Mai.
Antifa is nicht umsonst!
Fast alle Termine zum 79. Jahrestag der Befreiung hier >>>
Fast alle Termine zum 70. Jahrestag der Befreiung hier >>>
Berliner Erklärung zum 8. Mai 2015:

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung!
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V.
Am 8. Mai 1945 wurde nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland empfanden vor allem die Überlebenden des Holocaust, der Konzentrationslager und Zuchthäuser und ihre Angehörigen, die befreiten Zwangsarbeiter_innen den 8. Mai als den lang ersehnten Tag der Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den alliierten Streitkräften. Die Rote Armee und die sowjetische Bevölkerung hatten die größte Last des Krieges zu tragen. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an die Befreierinnen und Befreier, die Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee, die gemeinsam mit polnischen Kombattantinnen und Kombattanten Berlin befreiten. Unvergessen bleibt der Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, in Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Antihitlerkoalition geleistet hat. Wir erinnern auch an jene Berlinerinnen und Berliner, die sich z.B. mit dem Hissen von weißen Fahnen der Aufforderung zum Endkampf entzogen.
Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Naziterror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Für die Befreiung Berlins gaben noch über 50.000 Rotarmisten ihr Leben. Bis zur bedingungslosen Kapitulation am 2. Mai erschossen im Berliner Stadtgebiet Wehrmacht, Gestapo und SS politische Häftlinge, Deserteure und „Verräter“. Zuvor waren Zehntausende Insassen der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück und ihrer Außenlager auf Todesmärsche geschickt worden.
In nahezu allen von Nazideutschland besetzten Ländern wurden der 8. und/oder 9. Mai gesetzliche Feiertage, dies war auch in der DDR der Fall. 40 Jahre hat es gedauert, bis ein Präsident der Bundesrepublik den 8. Mai als Tag der Befreiung anerkannt und gewürdigt hat. Bis dahin hatte die Sicht der Nazis, der Profiteure, Mitläufer und Zuschauer das offizielle Vokabular geprägt: Zusammenbruch, Kapitulation, Niederlage, Besatzung, Stunde Null, Neubeginn. Mit Weizsäckers Rede wurde die Perspektive der Verfolgten des Naziregimes „gesellschaftsfähig“. Ein Tag der Erinnerung und Mahnung wurde der 8. Mai jedoch in der Bundesrepublik nicht. Auch in diesem Jahr weigert sich die Bundesregierung den 8. Mai als staatlichen Gedenktag zu begehen, der in Mecklenburg Vorpommern bereits Realität ist und in Brandenburg 2015 eingeführt werden soll.
Wir fordern, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg endlich auch in Berlin und in ganz Deutschland ein offizieller Gedenktag wird, um den Tag zu feiern, den der als Jude und Kommunist verfolgte Kämpfer der Résistance, Peter Gingold, 1945 in Paris als „Morgenröte der Menschheit“ erlebt hat..
Wir verlangen, dass die hoch betagten sowjetischen Kriegsgefangenen und die Opfer von Wehrmachtsmassakern entschädigt und die letzten noch lebenden deutschen Kriegsverbrecher angeklagt und verurteilt werden.
Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und gesellschaftliche Ausgrenzung haben Konjunktur. Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen auf Flüchtlinge. Zugleich wird antifaschistische Gegenwehr kriminalisiert. Der rasante Aufstieg neofaschistischer und rechtspopulistischer Kräfte in nahezu allen europäischen Ländern verlangt entschiedenen Widerstand.
Der Wiedereintritt Deutschlands in die Reihe kriegführender Länder stellt einen Bruch mit dem Nachkriegskonsens „Nie wieder Krieg von deutschem Boden“, dar – der wichtigsten Lehre aus der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert. In vielen Ländern der Welt toben Kriege, sind gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung deutsche Waffen – und oft auch deutsches Militär – beteiligt.
Wir erinnern am 8. Mai an die Hoffnung der Befreiten auf eine Welt ohne Kriege, Elend und Unterdrückung und treten für eine neue Welt des Friedens und der Freiheit ein, wie es die befreiten Häftlinge von Buchenwald geschworen haben:
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!
Wir unterstützen den Friedensappell ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener vom 1. September 2014, die zur Versöhnung zwischen Ukrainern und Russen aufrufen: „Besinnt Euch! Erstickt Euren Hass, redet miteinander statt aufeinander zu schießen! Hört auf uns, die in faschistischen Lagern das wenige Brot miteinander teilten. Benehmt Euch wie Mitglieder einer Familie, in der man sich streitet im Bewusstsein gegenseitigen Respekts und sich wieder verträgt. Macht endlich Frieden miteinander!“
Die zentrale Kundgebung der Berliner VVN-BdA zum Tag der Befreiung vom Faschismus findet am 8. Mai 2015 um 18.00 am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park statt.
Wir bitten antifaschistische Mahnmale, Erinnerungsstätten und Stolpersteine am 8. Mai mit Blumen zu schmücken.
März 2015, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V [VVN-BdA]







