Stoppt den Hass – Stoppt die AfD!

17. Mai 2018

Antifaschistische Kundgebung am 27.05.2018 ab 11:30 Uhr auf der Reichstagswiese

Stoppt den Hass! Stoppt die AfD!
Unsere Alternative ist eine demokratische und offene Gesellschaft, unsere Alternative heißt Solidarität! 
Wir werden der AfD die Straße nicht überlassen.
Wir rufen alle, die sich unseren Zielen anschließen, zur Beteiligung an den Protesten und zum Unterzeichnen dieser Erklärung auf!

Aktuelle Informationen findet ihr auch in unserem Event bei Facebook!

Proteste gegen den Aufmarsch der AfD am 27.05.2018 in Berlin Mitte angekündigt!

Die AfD plant eine bundesweite Großdemonstration in Berlin, um sich als Garant für die „Zukunft Deutschlands“ darzustellen. Tatsächlich haben in ihrem Weltbild all diejenigen keinen Platz, die nicht ihrer Vorstellung einer homogenen Gesellschaft entsprechen. Die in weiten Teilen rassistische, völkisch-nationalistische, antifeministische und homofeindliche Agenda der AfD zielt auf A­usgrenzung. Dass der Mensch den Klimawandel beschleunigt und für viele Umweltkatastrophen verantwortlich ist, wird von ihr geleugnet.Die AfD ist demokratiefeindlich und strebt einen autoritären Systemwechsel an. Sie bietet keine Antwort auf die sozialen Probleme. Ihr Ziel ist es, die Gesellschaft zu spalten und Menschen gegeneinander auszuspielen.Ein Aufmarsch der AfD in Berlin ist ein Angriff auf alle, die für eine vielfältige und offene Gesellschaft stehen! Dem Hass der AfD darf kein Platz eingeräumt werden!Die AfD vereint Rassist*innen und radikal Rechte von Pegida über die Identitäre Bewegung bis hin zur NPD und anderen Neonazis. Mit menschenverachtender Rhetorik und Lügen entfesselt und schürt sie Hass. Sie stellt sich nicht der historischen Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus, fordert einen Schlussstrich unter die Aufarbeitung zu ziehen und will das Gedenken an die Opfer aus der Öffentlichkeit tilgen. Politiker*innen der AfD schüren Antisemitismus.Die AfD macht Muslim*innen und geflüchtete Menschen für alle Übel, von Armut bis zu sexualisierter Gewalt, verantwortlich. Als geistige Brandstifterin ist sie mitverantwortlich für tausende Angriffe auf Muslim*innen, Geflüchtete und Menschen, die sie unterstützen.Wir stehen für eine Gesellschaft ein, in der jede*r, unabhängig von Aussehen, Glauben und sexueller Orientierung, angstfrei und selbstbestimmt leben kann. Die Menschenrechte sind unteilbar! Wir stehen solidarisch zusammen und werden nicht zulassen, dass die AfD den öffentlichen Raum und die Parlamente mit Hetze überschwemmt.
Stoppt den Hass! Stoppt die AfD!
Unsere Alternative ist eine demokratische und offene Gesellschaft, unsere Alternative heißt Solidarität! 
Wir werden der AfD die Straße nicht überlassen.
Wir rufen alle, die sich unseren Zielen anschließen, zur Beteiligung an den Protesten und zum Unterzeichnen dieser Erklärung auf!

Stoppt den Hass: www.stopptdenhass.org

Glänzende Demonstration: www.facebook.com/events/172297426818992/

Bündnis: www.facebook.com/BuendnisBerlin

14. Mai 2018: 70 Jahre Israel – Mazel tov – מַזָּל טוֹב

14. Mai 2018

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist/-innen (VN-BdA) wünscht Israel zu seinem 70. Gründungstag eine Zukunft in Frieden!

Am 14. Mai 2018 jährt sich zum 70. Mal die Staatsgründung Israels. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts fanden hunderttausende Menschen, die von dem in Europa grassierenden Antisemitismus betroffen waren, eine neue Heimat und neue Hoffnung in den zionistischen Siedlungsprojekten auf dem Gebiet des damaligen Palästina. Die antijüdische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik der Nazis sorgte für einen Einwanderungsschub in das Gebiet. Nach dem Zweiten Weltkrieg bot Palästina die einzige Zukunftsperspektive für hunderttausende entwurzelte und vertriebene, der Ermordung durch die Nazis und deren Kollaborateure entronnene Jüd/-innen und Juden. Die Siegermächte des zweiten Weltkriegs und die Vereinten Nationen schufen 1947 und 1948 die völkerrechtliche Grundlage für die Gründung eines jüdischen Staates.

Auch viele ehemalige Verfolgte des Naziregimes und Widerstandskämpfer/-innen fanden in Israel nach 1945 eine neue Heimat. Ihnen bleibt die Berliner VVN-BdA dauerhaft verbunden, zum Beispiel über die gemeinsame Mitgliedschaft in der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer/-innen (Féderation Internationale des Résistants/FIR). Bereits am 26. Mai 1948 begrüßte der damalige Rat der VVN die Gründung des Staates Israel mit den Worten:

„Unsere durch den Faschismus verfolgten und schwergeprüften jüdischen Kameraden erhalten nunmehr die versprochene Heimat und nationale Selbständigkeit. Wir aber verfolgen mit ernster Besorgnis die Tatsache, dass die Sicherheit dieses Staates durch einen neuen Krieg bedroht ist und unsere Kameraden und das jüdische Volk die Geburt dieses Staates mit den Waffen erkämpfen müssen. […] Wir fordern sofortigen Frieden, nationale Freiheit und Selbstbestimmung für das jüdische Volk.“

In den auf 1948 folgenden Jahrzehnten nahm Israel einen großen Teil der aus ihren Heimatländern vertriebenen jüdischen Bevölkerungen Nordafrikas und des Nahen und Mittleren Ostens sowie jüdische Flüchtlinge und Migrant/-innen aus zahlreichen anderen Ländern auf. Heute, angesichts zunehmender antisemitischer Übergriffe und Anfeindungen, geben viele Mitglieder jüdischer Gemeinden Europas an, eine Auswanderung nach Israel zu erwägen. In den letzten Jahren sind tausende Jüdinnen und Juden aus Frankreich nach Israel ausgewandert, weil in dieser Zeit zahlreiche antisemitische Morde, zumeist von Dschihadisten, verübt wurden.

Die israelische Gesellschaft wurde wesentlich von Menschen aufgebaut, die vor antisemitischer Bedrohung und Diskriminierung flüchteten. Die Existenz Israels als jüdischer Staat ist eine Tatsache; sein Recht auf Existenz und auf Selbstverteidigung gegen Übergriffe und Bedrohungen ist eine völkerrechtliche Gegebenheit, die nicht zur Debatte stehen darf.

Wir wünschen der israelischen Bevölkerung ein Leben in Frieden und Sicherheit. Wir verkennen nicht, dass die unterschiedlichen dschihadistischen Gruppierungen der Region, unter ihnen namentlich die schiitische Hisbollah und die sunnitische Hamas, die Vernichtung Israels beabsichtigen und für die Sicherheit seiner Bevölkerung eine ernstzunehmende Gefahr darstellen.

Gleichzeitig sehen wir mit Sorge, wie auch in Israel nationalistische, rassistische und autoritäre Tendenzen erstarken. Wir fühlen uns den demokratischen Kräften in Israel gerade deshalb verbunden, weil wir in unserer eigenen Gesellschaft den Kampf zur Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten führen müssen.

Wir verurteilen die seit 1967 anhaltende völkerrechtswidrige Besatzung palästinensischer Gebiete. Wir wünschen uns von der israelischen Regierung neue, ernsthafte Schritte zu einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konfliktes auf der Basis einer völkerrechtlich notwendigen Zwei-Staatenregelung für Israel und die palästinensische Bevölkerung.

Wir werden Israel, wir werden die Israelis weiter solidarisch in ihrem Kampf um Frieden und Sicherheit solidarisch begleiten und unterstützen: L’Chaim – Auf das Leben!

Veranstaltungen rund um den 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2018

26. April 2018

8.Mai, 18.00 Uhr

„Mutter Heimat“ im Sowjetischen Ehrenmal in Treptow

Berliner VVN-BdA und Bund der Antifaschisten Treptow,

Zentrale Kundgebung zum 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus.

Es sprechen:  Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick sowie Vertreter der Botschaften Russlands und von Belarus. Es musiziert das Kinder- und Jugendensemble SADAKO.

 


9.Mai, 14.00 Uhr – 22.00 Uhr

Am Treptower Park, südlicher Eingang zum Sowjetischen Ehrenmal – Herkomer Straße

BO 8. Mai der Berliner VVN-BdA, Antifaschistische Initiative Moabit (AIM), Autonome Antifa Berlin (A2B), Interventionistische Linke Berlin, Stadtteilladen Zielona Gora e. V.:

9.Mai – Tag des Sieges über den deutschen Faschismus: Wer nicht feiert, hat verloren! Fest zum 73. Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland.

Wir freuen uns, Oberst i. R. Iwan Iwanowitsch Schukow (*1926) und Sergeant i. R. Nikolai Iwanowitsch Koslow (*1925) als Teilnehmer der Schlacht um Berlin und unsere Befreier begrüßen zu können!

Mit deutsch-russischem Kulturprogramm auf der Bühne: Internationale Musikgruppe Impuls (Gropiusstadt), Weg zum Frieden und Kinderchor aus Dresden (Integra e. V.), Trio Scho (russischer Swing), Zhetva (Balkanbeats, Gipsy, Russian Folk), 44 Leningrad (Russian Speedfolk, Punk, Ska),

Infoständen, Führungen zum Sowjetischen Ehrenmal,Kinderspielen, russischer Küche, Grill, Kaffee und Kuchen, Kwas, Bier und Wodka.

http://neuntermai.vvn-bda.de/


Samstag | 28. April 2018 | 15.00 Uhr | Startpunkt: Galerie Olga Benario,

Richardstraße 104, Berlin-Neukölln Veranstaltungen rund um den 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2018 weiterlesen »

8.Mai -arbeitsfrei

26. April 2018

Das hübsche Plakat ist in unserer Geschäftstelle erhältlich.

 

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