Keine Ruhe für Rassisten! Auf nach Schneeberg!

9. November 2013

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die NPD und zahlreiche Einwohner_innen haben das sächsische Städtchen Schneeberg  im Erzgebirge in den letzten Wochen bereits den Ruf eines zweiten Rostock- Lichtenhagen verschafft. Schon zweimal demonstrierten dort örtliche Rassist_innen und lokale Neonazis, am 2. November waren es etwa 500 Neonazis und 1000 Schneeberger_innen, gegen ein  Flüchtlingsheim. Bis jetzt war die Anzahl der Menschen, die sich diesem braunen Mob entgegen stellten wesentlich kleiner. Die Nazis wollen eine rassistische Pogromstimmung wie 1992 herstellen und es scheint ihnen mit ihrer Anti-Flüchtlings-Kampagne an zahlreichen Orten in Deutschland zu gelingen. Dieses zu stoppen, wird in den nächsten Wochen unsere wichtigste Aufgabe sein! Stoppen wir gemeinsam die (neue) rassistische Welle gegen Flüchtlinge und Migrant_innen!

Am kommenden Samstag. dem 16. November wird nun zu einer zweiten, diesmal bundesweiten antirassistischen Demonstration nach Schneeberg mobilisiert.

Von Berlin und anderen Städten soll es Busse nach Schneeberg geben. Damit auch Flüchtlinge aus Berlin, Brandenburg und Rostock und andere Menschen mit wenige Geld mitfahren können, hat die Berliner VVN-BdA e.V. unter dem Stichwort „Schneeberg“ ein Spendenkonto eingerichtet.
Wer also am Samstag keine Zeit hat,  kann mit einer Spende mitdemonstrieren!

Tickets könnt ihr u.A im Buchladen Schwarze Risseim Infoladen Red Stuff, im Veganladen Kollektiv und beim ASTA TU erhalten. Oder ruft uns bis spätestens Donnerstag an oder schreibt eine Mail. Die Abfahrt der Busse ist auf den Tickets vermerkt. Weitere Infos am Ende der E-Mail oder hier klicken!
Ein Aufruf zur  Demonstration
und Infos zu Bussen sind auch auch hier zu  finden>>>

Hier findet ihr eine gute Zusammenstellung der Ereignisse: http://www.publikative.org/2013/11/08/npd-buergerinitiativen-des-volkes-stimme/

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75. Jahrestag der Pogromnacht

4. November 2013

Kein Vergessen! Kein Vergeben!

titel_9novzeitung2013_webGegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall!

Gedenkkundgebung und antifaschistische Demonstration.

9. November 2013, 17.00 Uhr, Deportationsmahnmal in der Levetzowstraße (Ecke Jagowstraße) in Moabit.

Am helllichten Tag und unter aller Augen …

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Zahlreiche weitere Termine und Veranstaltungen rund um den 9.November 2013 in Berlin & Stolperstein-(Putz)-Spaziergänge am 09. November 2013

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Zu Gast im Anton-Schmaus-Haus: Landesdelegiertenkonferenz der Berliner VVN-BdA zieht Bilanz

29. Oktober 2013

Pressemitteilung zur Landesdelegiertenkonferenz der Berliner VVN-BdA e.V. am 26.10.2013

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Draußen schien die Sonne. Der Tag war viel zu kurz um über alle Probleme und Ideen zu sprechen. Dafür gabs Ende Oktober Mittagessen im Garten! Die Falken hatten lecker gekocht!

Mit über 800 Mitgliedern ist die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen undAntifaschisten (VVN-BdA) die größte antifaschistische Organisation in der Hauptstadt. In seinen Zielen und seinem Handeln lässt sich der Verband, in dem AntifaschistInnen von vier Generationen organisiert sind, von dem Vermächtnis der Gründungsgeneration „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ leiten. Die Delegierten konnten am 26. Oktober im Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken eine umfangreiche und erfolgreiche Arbeit in der Wahlperiode seit 2011 bilanzieren. Zahlreiche neue Mitglieder konnten aufgenommen worden.

„Unsere Solidarität gilt den Opfern von institutionellem und alltäglichem Rassismus“ heißt es in der politischen Erklärung. Auch aufgrund der Erfahrungen von Flucht und Vertreibung aus Nazideutschland und dem folgenden Exil tritt die Berliner VVN-BdA für die Aufnahme von  Flüchtlingen, für die Abschaffung von Residenzpflicht und Abschiebung sowie für deren Teilhabe an allen sozialen und demokratischen Rechten ein.

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Was uns bewegt

29. Oktober 2013

Politische Erklärung der Berliner VVN-BdA.

Beschlossen auf der Delegiertenversammlung am 26. Oktober 2013

Was uns bewegt – Ziele und Aufgaben der Berliner VVN-BdA

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Michael Landmann eröffnet die Landesdelegiertenversammlung 2013 im Anton-Schmaus-Haus der Neuköllner Falken

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) ist mit ihren über 800 Mitgliedern die größte antifaschistische Organisation in Berlin. Ihre Gründungsmitglieder überlebten Zuchthäuser, Gettos, Konzentrations- und Vernichtungslager, das Exil in vielen Ländern, waren oder sind Angehörige von ermordeten oder an den Folgen der Haft verstorbenen Verfolgten des Naziregimes. In seinen Zielen und seinem Handeln lässt sich unser Verband, in dem Antifaschisten von vier Generationen organisiert sind, von dem Vermächtnis der Gründungsgeneration „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ leiten.

Deshalb treten wir dafür ein, politische und ethnische Konflikte im 21. Jahrhundert mit friedlichen Mitteln zu lösen und die Rüstungsexporte endgültig zu stoppen.

Geschichte wird gemacht

Geschichtsbewusstsein benötigt das Wissen um das Geschehene und den vergleichenden Blick auf das heute. Wir werden verstärkt das Gespräch mit Jugendlichen suchen, die Vermittlung der Geschichte von Widerstand und Verfolgung mit ihren Fragen und Erfahrungen verbinden, den Bogen von oder zu den rassistischen Vorurteile und Verhaltensweisen, der ablehnenden Haltung gegenüber Flüchtlingen und anderen aktuellen Fragen herstellen. Berlin war von 1933 bis 1945 nicht nur die Zentrale des faschistischen Terrors sondern auch ein Zentrum des vielfältigen antifaschistischen Widerstands gewesen. Tausende Regimegegner vor allem aus der Arbeiterbewegung, aber auch aus den Kirchen, von Juden, dem Militär, aus liberalen und konservativen Kreisen zeigten in ihrem mutigen und opferreichen Aufbegehren, dass die Gegner im Inneren aktiv und Widerstand zur Überwindung des Naziregimes möglich und notwendig war.

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