Veranstaltungen rund um den 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2018

26. April 2018

8.Mai, 18.00 Uhr

„Mutter Heimat“ im Sowjetischen Ehrenmal in Treptow

Berliner VVN-BdA und Bund der Antifaschisten Treptow,

Zentrale Kundgebung zum 73. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus.

Es sprechen:  Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick sowie Vertreter der Botschaften Russlands und von Belarus. Es musiziert das Kinder- und Jugendensemble SADAKO.

 


9.Mai, 14.00 Uhr – 22.00 Uhr

Am Treptower Park, südlicher Eingang zum Sowjetischen Ehrenmal – Herkomer Straße

BO 8. Mai der Berliner VVN-BdA, Antifaschistische Initiative Moabit (AIM), Autonome Antifa Berlin (A2B), Interventionistische Linke Berlin, Stadtteilladen Zielona Gora e. V.:

9.Mai – Tag des Sieges über den deutschen Faschismus: Wer nicht feiert, hat verloren! Fest zum 73. Jahrestag des Sieges über das faschistische Deutschland.

Wir freuen uns, Oberst i. R. Iwan Iwanowitsch Schukow (*1926) und Sergeant i. R. Nikolai Iwanowitsch Koslow (*1925) als Teilnehmer der Schlacht um Berlin und unsere Befreier begrüßen zu können!

Mit deutsch-russischem Kulturprogramm auf der Bühne: Internationale Musikgruppe Impuls (Gropiusstadt), Weg zum Frieden und Kinderchor aus Dresden (Integra e. V.), Trio Scho (russischer Swing), Zhetva (Balkanbeats, Gipsy, Russian Folk), 44 Leningrad (Russian Speedfolk, Punk, Ska),

Infoständen, Führungen zum Sowjetischen Ehrenmal,Kinderspielen, russischer Küche, Grill, Kaffee und Kuchen, Kwas, Bier und Wodka.

http://neuntermai.vvn-bda.de/


Samstag | 28. April 2018 | 15.00 Uhr | Startpunkt: Galerie Olga Benario,

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8.Mai -arbeitsfrei

26. April 2018

Das hübsche Plakat ist in unserer Geschäftstelle erhältlich.

 

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8. Mai 1945 – Tag der Befreiung!

26. April 2018

Die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V. begrüßt die Nachricht, dass der Rot-Rot-Grüne Berliner Senat plant, den 8. Mai 2020, den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, als offiziellen, arbeitsfreien Feiertag zu begehen.

Darüber hinaus würde es uns aber freuen, den 8. Mai auch in Zukunft gerade in Berlin alljährlich als gesetzlichen Feiertag begehen zu können.

Am 8. Mai 1945 war nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit. In Deutschland empfanden vor allem die Überlebenden des Holocaust, der Konzentrationslager und Zuchthäuser und ihre Angehörigen, die befreiten Zwangsarbeiter*­innen den 8. Mai als den lang ersehnten Tag der Befreiung. Aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Frieden, Freiheit und Vielfalt den alliierten Streitkräften. Die Rote Armee und die sowjetische Bevölkerung hatten die größte Last des Krieges zu tragen. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an die Befreierinnen und Befreier, die Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee, die gemeinsam mit polnischen Kombattantinnen und Kombattanten Berlin befreiten. Unvergessen bleibt der Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland, in der Emigration, in Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Antihitlerkoalition geleistet hat.

Mehr als 55 Millionen Menschen fielen Naziterror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer. Sie bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid und ihrem Leben. Für die Befreiung Berlins gaben noch über 50.000 Rotarmisten ihr Leben. Bis zur bedingungslosen Kapitulation der Berliner Garnison am 2. Mai erschossen Wehrmacht, Gestapo und SS politische Häftlinge, Deserteure und „Verräter“ im Berliner Stadtgebiet. Zuvor waren Zehntausende Insassen der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück und ihrer Außenlager auf Todesmärsche geschickt worden.

In nahezu allen von Nazideutschland besetzten Ländern wurden der 8. und/oder 9. Mai gesetzliche Feiertage, dies war auch in der DDR der Fall. 40 Jahre hat es gedauert, bis ein Präsident der Bundesrepublik den 8. Mai als Tag der Befreiung anerkannt und gewürdigt hat. Bis dahin hatte die Sicht der Nazis, der Profiteure, Mitläufer und Zuschauer das offizielle Vokabular geprägt: Zusammenbruch, Kapitulation, Niederlage, Besatzung, Stunde Null, Neubeginn.

 

Mit Weizsäckers Rede 1985 wurde die Perspektive der Verfolgten des Naziregimes „gesellschaftsfähig“. Ein Tag der Erinnerung und Mahnung oder gar der Freude wurde der 8. Mai jedoch in der Bundesrepublik bislang nicht. Das wollen wir ändern!

Wir fordern, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg endlich auch in Berlin und in ganz Deutschland ein offizieller Feiertag wird, den Tag, den der als Jude und Kommunist verfolgte Kämpfer der Résistance Peter Gingold 1945 in Mailand als „Morgenröte der Menschheit“ erlebt und bezeichnet hat.

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V. [Berliner VVN-BdA e.V.], Mai 2018                           

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Kein Schlusstrich!

22. März 2018

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Demonstration in Berlin zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess

Zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess wird es den ganzen Tag Aktionen und eine Demonstration in München geben. Aktuelles findet ihr beim Bündnis gegen Naziterror und Rassismus München. Für alle, für die das nicht möglich ist, organisieren wir mit einem lokalen Bündnis eine Demonstration in Berlin und Aktionen in anderen Städten. Infos dazu gesammelt hier, der Aufruf unseres lokalen Bündnisses für Berlin:

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