Antifa Jour Fixe September 2017

11. September 2017

Montag, 18.September, 18.30 Uhr , Café Sibylle,

Karl-Marx-Allee 72 – 10243 Berlin

Child Survivors in Aktion

Horst Selbiger und Philipp Sonntag berichten

Unter den 6 Millionen ermordeter Juden Europas waren auch 1 1/2 Millionen Kinder. Viele Überlebende waren 1945 politisch hoch engagiert und forderten eine radikale Abrechnung mit dem Faschismus. Die wenigen 2017 noch Lebenden sind jetzt in 55 Gruppen, in 18 Ländern – von der ersten Gruppe, 1988 in den USA gegründet, kommt der Name. Horst Selbiger war 2001 Gründungsmitglied des deutschen Vereins und lange dessen Vorsitzender. Sein dramatisches Leben stellt er in einer Biografie dar, die bald in der Buchreihe: „Bittere Vergangenheit! – Bessere Zukunft?“ erscheint. Philipp Sonntag, Herausgeber der Reihe, spürt die innere Unruhe und die politischen Engagements der Child Survivors und hilft bei der Abfassung ihrer Berichte. Noch immer sind wir als Zeitzeugen in den Schulen aktiv; und noch immer lösen unsere Antennen Alarm aus bei jeder Form des offenen oder versteckten Antisemitismus.

 

 

 

ANTIFA Jour fixe der Berliner VVN-BdA

Immer am 3. Montag des Monat

Immer im Café Sibylle

Immer um 18.30 Uhr

Tag der Erinnerung und Mahnung, der zweite Sonntag im September – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg!

24. August 2017

 

 

 

 

 

 

Konferenz / Zeitzeug*innenveranstaltung / Ausstellungen

Gedenken an die Opfer des Faschismus / Antifaschistischer Fahrradkorso

Programm zum Download | Workshops zum Download

deutschland
wiedergutgemacht? 

Freitag, 8. September bis Sonntag, 10. September 2017

Technische Universität Berlin

Erinnerungskultur im Wandel
und vor neuen Herausforderungen

Antifaschistische Konferenz zum
72. Tag der Erinnerung und Mahnung

Technische Universität Berlin,

Mathematikgebäude, Straße des 17. Juni 136,
10623 Berlin –Charlottenburg,

U-Ernst Reuter-Platz, S-Tiergarten,
Bus M45, 245 und X9

Überlebende der Konzentrationslager und Zuchthäuser begründeten im Jahr 1945 die Tradition, im September der Opfer des Faschismus zu gedenken.

In den letzten Jahren haben sie ihr Vermächtnis in unsere Hände gelegt. Im Jahr 2017 begehen wir den Gedenk – und Aktionstag, wie seit vielen Jahren, am 2. Sonntag im September mit einer antifaschistischen Kundgebung.Zuvor, am Freitag und Samstag, laden wir Mitstreiter*innen aus Gedenk- und Erinnerungsinitiativen, Schulen, Universitäten, Gedenkstätten und Interessenten ein. Wir möchten auf einer Konferenz und in Workshops über Erfahrungen, Herausforderungen und Gefährdungen der antifaschistischen Erinnerungskultur(en) im 21. Jahrhundert diskutieren.

Im Januar 2018 begeht die Berliner VVN-BdA ihr 70. Gründungsjubiläum. Durch das Ableben der Zeitzeug*innen – Generation vollzieht sich ein Wandel in der Erinnerung an das Naziregime, an Verfolgung und Widerstand, an den Holocaust, den von Deutschland ausgehenden Raub- und Vernichtungskrieg und die Gefahr einer damit einhergehenden Historisierung und Musealisierung.Der anschwellende „Aufarbeitungsstolz“ und das Selbstlob wie auch die staatliche Gedenk- und Identitätspolitik zielen auf nationale Selbstvergewisserung. Zugleich mehren sich Angriffe von Rechtspopulisten und Neonazis auf Flüchtlinge und ihre Helfer*innen, aber auch auf Stolpersteine, Denkmäler, Gedenkstätten und die gegen viele Widerstände errungene Erinnerungskultur.

Gerade der mit dem Holocaust und zahlreiche, längst noch nicht „aufgearbeitete“ NS – Menschheits-verbrechen begangene Zivilisationsbruch fordert dazu heraus, das Erinnern an die NS-Vergangenheit immer wieder aufs Neue zu einer Quelle gesellschaftlicher „Selbstbeunruhigung“ zu machen.
Damit kann sie zum Ausgangspunkt einer kritischen Reflexion der Gegenwart werden. Geschichts – bewusstsein benötigt das Wissen um das Geschehene und den vergleichenden Blick auf das heute: Was ist da ähnlich?Die Berliner  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen, ist als unabhängige und überparteiliche Institution dem Andenken an die Verfolgten des Faschismus und den Widerstandskämpfer*innen verpflichtet.

Ihr Schwur ist uns Mahnung:
Nie wieder Faschismus und Krieg!

Berliner VVN-BdA, August 2017

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Kontaktbüro:
c/o Berliner VVN-BdA
Madalenenstraße 19, 10365 Berlin
Tel: (030) 55 57 90 83-0
Fax: (030) 55 57 90 83-9
E-Mail:berlin@vvn-bda.de

Spendenkonto:
Berliner VVN-BdA

Postbank Berlin:

IBAN: DE 18 1001 0010 0315 9041 05 – BIC: PBNKDEFF

Berliner Sparkasse:

IBAN: DE90100500000013302663 – BIC: BELADEBE

Verwendungszweck: Tag der Mahnung

Spendenquittung auf Wunsch – Adresse bitte angeben

Verwendungszweck: Tag der Mahnung

Spendenquittung auf Wunsch

Berliner Versammlungsbehörde bestätigt schikanöse Auflagen für antifaschistische Gegenproteste in Spandau

18. August 2017

Pressemitteilung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

18.August 2017

Wir denken die Berliner*innen werden ihren Protest dorthin tragen, wo er notwendig ist.

Nach den Auflagen der Berliner Versammlungsbehörde darf die Demonstration gegen den Neonaziaufmarsch, die um 11.00 am Bahnhof Spandau beginnt,  nicht zur Protestkundgebung, Beginn ebenfalls 11.00, in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kriegsverbrecher Gefängnis ziehen. Auch diese Kundgebung ist von der Behörde von der Fahrbahn der Wilhelmstraße 23, also unmittelbar gegenüber dem ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis, in die Seitenstraße „hinweg beauflagt“ worden, um dem Neonazi-Aufmarsch den Weg frei zu machen. Zuvor war dem Anmelder dieser Ort jedoch noch zugesichert worden. Berliner Versammlungsbehörde bestätigt schikanöse Auflagen für antifaschistische Gegenproteste in Spandau weiterlesen »

Schikanöse Auflagen gegen Anti-Heß-Demonstration in Spandau

15. August 2017

Pressemitteilung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.
[Berliner VVN-BdA e.V.]

Schikanöse Auflagen gegen Anti-Heß-Demonstration in Spandau

Breites gesellschaftliches Bündnis gegen „Heß-Neonaziaufmarsch“ in Spandau

Polizei will antifaschistische Demonstration nicht direkt vom Bahnhof Spandau zum Kundgebungsort am ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis laufen lassen

Es könnte so einfach wie eindeutig sein:

Die von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis getragene Protest­demonstration – neben dem Spandauer Bündnis gegen Rechts rufen SPD, Grüne, Linke, Kirchen, Berliner Wohlfahrtsverbände, das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, Antifagruppen, die Spandauer und Berliner VVN-BdA dazu auf – wird am Samstag, den 19. August 2017, ab 11.00 Uhr vom Bahnhof Spandau mit einer Demonstration zur angemeldeten Kundgebung am Gelände des ehemaligen Kriegsverbrechergefängnisses laufen.

Die angemeldete Strecke führt vom Bahnhof Spandau über die Klosterstraße und Wilhelmstraße bis zur Wilhelmstraße 23. Dort ist ab 11.00 eine Protestkundgebung angemeldet, das Ziel der Demonstration.

Bis jetzt möchte die Polizei die Demonstration jedoch nicht bis dahin laufen lassen und schon vorher beenden. Durch die angekündigten Absperrmaßnahmen zur Durchführung der Neonazi-Demonstration wird es auch allen Teilnehmer*innen der Kundgebung schwergemacht, ohne kilometerweite Umwege zur Kundgebung zu kommen.

Gleichzeitig glaubt die Innenbehörde, durch Auflagen der Neonazi-Demo ihren NS-verherrlichenden Charakter nehmen zu können. Wie das funktionieren kann. bleibt ihr Geheimnis, ist doch NS-Verherrlichung Anlass, Grund und Inhalt dieser Demonstration, die von dem Teil der Neonaziszene angemeldet, beworben und durchgeführt wird, der sich offensiv auf die NSDAP und Heß‘ Antisemitismus bezieht und der, nebenbei bemerkt, auch mit großen Teilen des NSU-Sympathisanten- und Unterstützungsumfeldes identisch ist.

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