Tag der Erinnerung und Mahnung, der zweite Sonntag im September – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg!

23. August 2016

16-08-VVN-TdM_Plakat_kleinNie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Alle bleiben- Bleiberecht für Roma!

Aufstehen gegen Rassismus – keine Rassisten und Nazis in die Parlamente!

Sonntag, den 11. September 2016, 12 bis 19 Uhr

12.00 Uhr | Auftaktkundgebung:

Alle bleiben- Bleiberecht für Roma!

vor dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas

(Simsonweg zwischen Brandenburger Tor und Reichstag) Karte>>>

Im Anschluss | 13.00 Uhr | Antifaschistischer Fahrradkorso,

vorbei an Stätten von Verfolgung und Widerstand

Aufstehen gegen Rassismus – keine Rassisten und Nazis in die Parlamente – Roma bleiben!

Ab 14.30 | Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung |

Jugend- und Kultur-Zentrum DTK Wasserturm  Karte>>>

(Kopischstraße 7 / Ecke Fidicinstraße in Kreuzberg, 5 Minuten von U-Bahn Platz der Luftbrücke)

Aufruf 2016 >>>

Zum Programm 2016>>>

Das Programm 2016 als Faltblatt zum downloaden

Zum Aufruf >>>

Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Damit gelang es, den “Tag der Opfer des Faschismus” nach 1990 weiterzuführen und ihm ein neues Gesicht zu geben.

Auch in diesem Jahr findet der alljährliche Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg wieder statt – wie seit über 25 Jahren. Wie immer ist es der zweite Sonntag im September, der 11. September. Und wie in den letzten Jahren, auch diesmal wieder im neuen Gewand!

Dieses Jahr haben wir ein doppeltes Motto: “Alle bleiben – Bleiberecht für Roma!” und (schließlich stehen uns die Wahlen bevor) “Aufstehen gegen Rassismus – Deine Stimme gegen die AfD und andere Rassist*innen”.

Dazu laden wir euch herzlichst ein! Es gibt viele Möglichkeiten teilzunehmen und zu unterstützen. Und vielleicht ist es auch eine ganz reizvolle Aufgabe zu überlegen, welche neuen Möglichkeiten und Formen der Korso bietet, eure Anliegen, jenseits eines Infostandes, in die Stadt zu tragen.

Wir sind gespannt auf eure Ideen und Vorschläge und hoffen, dass ihr den Aufruf und unseren Tag unterstützt! Natürlich werden alle Unterstützer_innen wieder auf der Homepage genannt.

Mit antifaschistischen Grüßen, Hans Coppi und der Vorbereitungskreis

>>> Der Aufruf ist jetzt als PDF-Dokument erhältlich

Klick >>> Die Broschüre “20 Jahre TdM” ist hier als PDF-Dokument erhältlich: Klick

Kontaktbüro:

c/o Berliner VVN-BdA

Madalenenstraße 19, 10365 Berlin

Tel: (030) 55 57 90 83-0 Fax: (030) 55 57 90 83-8 E-Mail:berlin@vvn-bda.de

Spendenkonto:

Berliner VVN-BdA Postbank

Berlin Kto-Nr: 315904105  | BLZ: 10010010

IBAN: DE 18 1001 0010 0315 9041 05 BIC: PBNKDEFF

Verwendungszweck: Tag der Mahnung

Spendenquittung auf Wunsch

Außerordentlicher Parteitag der Berliner AfD am 11.8.2016 im Ratskeller Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 102 (Rathaus Charlottenburg)? – Proteste angekündigt.

11. August 2016

Pressemitteilung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten,

10.August 2016

Am 11. August 2016 möchte die Berliner AfD einen Parteitag abhalten. Wir haben gehört, dass dieser im Ratskeller im Rathaus Charlottenburg stattfinden soll. Schon am 20. November 2014 hat die Partei dort eine Veranstaltung durchgeführt.

Die Berliner VVN-BdA erklärt dazu:

Berlin ist gerade auch hier in Charlottenburg eine weltoffene, multikulturelle Stadt, in der Menschen aus aller Welt leben, seien sie schon vor 200 Jahren oder erst vor wenigen Wochen in unsere Stadt gekommen. Berlin ist schon immer eine Stadt der Neuankömmlinge gewesen. Die rassistische Hetze der AfD, die Aufforderung, auf Flüchtlinge zu schießen, das offene und nicht nur geistige Bündnis mit Pegida und Co, erfüllt gerade auch unsere älteren Mitglieder mit großer Sorge – sie fühlen sich in finsterste Zeiten zurück versetzt. Sie wissen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein, sie wissen, dass den rassistischen Brandreden rassistische Taten und Übergriffe folgen. Und vielen macht das wieder Angst.

Auch um dieses Bild von Berlin für die Gäste, Nachbarn und Anwohner zu korrigieren, ist am 11.8.2016 um 18.00 Uhr eine Kundgebung von einem Bündnis antifaschistischer und antirassistischer Gruppen vor dem Rathaus Charlottenburg angemeldet worden, um gegen den AfD-Parteitag zu protestieren.

Unser Vorschlag an die Geschäftsleitung des Ratskellers: Werden Sie wieder Teil des bunten, toleranten und weltoffenen Berlins und laden Sie Ihre rassistischen Gäste wieder aus. Jeder kann sich ja mal irren, übernehmen Sie Verantwortung.

Berliner VVN-BdA e.V.

Es war doch so ein herrlicher Sommertag

28. Juli 2016

Am 22. Juni 2016 erinnerte die Berliner VVN-BdA an den 75. Jahrestag des Überfalls der faschistischen deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion.

Sonja Moldt (Jg. 1929), Ulla Plener (Jg. 1933) und Herbert Stein (Jg.1932) erzählen, wie sie jenen Tag im Jahre 1941 im Internationalen Kinderheim von Iwanowo (nordöstlich von Moskau) erlebten.

Der Mitschnitt der Veranstaltung ist jetzt online und hier zu betrachten.

Antifa Jour Fixe August 2016

26. Juli 2016

Gina Pietsch und Christine ReumschüsselMontag, 15. August 2016, 18.30 Uhr

Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72 – 10243 Berlin-Friedrichshain

Gina Pietsch und Christine Reumschüssel

Um uns selber müssen wir uns selber kümmern

Brecht und die DDR...

… das Land, in dem er die letzten 9 Jahre seines Leben arbeitete.
Um uns selber müssen wir uns selber kümmern – Brechtsche Binsenweisheit aus seinem kleinen „Aufbaulied der FDJ“ von 1948 und doch Stein des Anstoßes und Beginn einer ärgerlichen Reihe von Querelen, besonders mit dem damaligen Berliner FDJ-Sekretär Erich Honecker, der Brecht in besonderer Weise Steine in den Weg legte bei dessen „Mühen der Ebene“.

Diese reichen bis in die Buckower Jahre, in der die Natur nötiger wird zur Regenerierung der eigenen. Es sind schwierige Zeiten um den 17. Juni herum, die Anlässe genug zu Elegien geben. Buckower Elegien eben, in der DDR missdeutet, im Westen kaum verstanden. 3 Jahre schreibt er da noch, lehrt, inszeniert, organisiert, mischt sich ein in Politik, selten zur Freude der Herrschenden, macht Vorschläge, die hin und wieder angenommen werden, schafft ein neues Theater, das eine neue Gesellschaft befördern helfen soll und das Weltgeltung erzielt. Im Mai 56 lassen die Kräfte nach.

Die Macherinnen singen und erzählen davon in Pietschs 19. Brecht-Abend

 

ANTIFA Jour fixe der Berliner VVN-Bda,

Immer am 3. Montag des Monat

Immer um 18.30 Uhr.

Immer im Café Sibylle.

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