18.9.2016 in Berlin: Wählen gehen! Demokratie verteidigen!

15. September 2016

Wir müssen endlich einmal begreifen, dass wir in Österreich eine Partei haben wie die freiheitliche Partei, wie sie jetzt auch in Deutschland aufkommt mit der AfD, die nichts anderes tut, als dieses System zu zerstören. Sie zerstören eine Republik, sie zerstören demokratische Strukturen im Namen der Demokratie.

Und jetzt frage ich Sie: Erinnert Sie das an etwas?

Robert Menasse (Schriftsteller, Wien, 12.09.2016)

Liebe Freund*innen,

die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten empfiehlt:

Wählen gehen! Demokratie verteidigen!

Wir geben dabei keine Empfehlung für eine Partei, unser Verband ist überparteilich. Demokratisch sollte sie aber sein. Die AfD, die NPD und die Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland) sind für uns keine demokratischen Parteien.

Der AfD ist es zuletzt in Mecklenburg-Vorpommern gelungen, nicht nur Stimmen von ehemaligen Wähler*innen aller anderen Parteien zu bekommen, sondern auch viele Nichtwähler*innen zur Wahl der AfD zu bewegen. Gerade in den Bezirksverordnetenversammlungen könnte ein hohes Wahlergebis für die AfD dafür sorgen, dass sie sogar Stadtratsposten bekommt. Das möchten wir uns gar nicht ausmalen.

Deshalb ist eine hohe von Wahlbeteiligung von Demokrat*innen und Antifaschist*innen wichtig.

Sollte euch keine der demokratischen Parteien persönlich überzeugen, dann leiht doch eure Stimme den Menschen, die nicht wählen dürfen, z.B. denen die unter der nationalistischen Hetze am meisten zu leiden haben, den Geflüchteten.

Obwohl Geflüchtete und auch 500.000 weitere Migrant*innen in Berlin nicht wählen dürfen, haben sich immer wieder auch einige Berliner Politiker*innen für die Belange von Geflüchteten und anderen Migrant*innen eingesetzt.

Vielleicht seht ihr ja eine*n am Sonntag, dem 18.09.206 auf eurem Wahlzettel?

Berliner VVN-BdA e.V.

Antifa Jour Fixe September 2016

12. September 2016

Montag, 19.September  2016, 18.30 Uhr,

Café Sibylle,

Karl-Marx-Allee 72 – 10243 Berlin

Wir müssen etwas machen!“ Fritz4_be

Kurz nach  seines 100. Geburtstages sprechen wir mit Fritz Schmid, der in Berlin im antifaschistischem Widerstand aktiv war. 

Nachdem das Gespräch mit Fritz Schmid anlässlich seiner 100. Geburtstages im Mai leider ausgefallen ist, starten wir einen zweiten Versuch:

Fritz Schmid beteiligte sich aktiv im sozialistischen Widerstand in Berlin-Pankow. 1930 war er mit seinen 14 Jahren einer der Jüngsten, der sich in der SAJ organisierte. Kurze Zeit darauf schloss er sich dem KJVD an.

Damals waren sie sich einig, dem aufkommenden deutschen Faschismus etwas entgegenzusetzen. Aus dieser Gruppe entwickelte sich eine eigene Widerstandsgruppe, die illegale Flugblätter herstellte.

Musste dieses Material versteckt werden, musste Fritz ran. Es dauerte nicht lange, und er wurde zur Wehrmacht eingezogen.

Doch damit endete sein Widerstand nicht …

Mit Fritz Schmid spricht Anne Hunger.

Abholen und Aufhängen!

5. September 2016

Muell_Plakat_leer

Tag der Erinnerung und Mahnung, der zweite Sonntag im September – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg!

23. August 2016

16-08-VVN-TdM_Plakat_kleinNie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Alle bleiben- Bleiberecht für Roma!

Aufstehen gegen Rassismus – keine Rassisten und Nazis in die Parlamente!

Sonntag, den 11. September 2016, 12 bis 19 Uhr

12.00 Uhr | Auftaktkundgebung:

Alle bleiben- Bleiberecht für Roma!

vor dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas

(Simsonweg zwischen Brandenburger Tor und Reichstag) Karte>>>

Im Anschluss | 13.00 Uhr | Antifaschistischer Fahrradkorso,

vorbei an Stätten von Verfolgung und Widerstand

Aufstehen gegen Rassismus – keine Rassisten und Nazis in die Parlamente – Roma bleiben!

Ab 14.30 | Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung |

Jugend- und Kultur-Zentrum DTK Wasserturm  Karte>>>

(Kopischstraße 7 / Ecke Fidicinstraße in Kreuzberg, 5 Minuten von U-Bahn Platz der Luftbrücke)

Aufruf 2016 >>>

Zum Programm 2016>>>

Das Programm 2016 als Faltblatt zum downloaden

Zum Aufruf >>>

Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Damit gelang es, den “Tag der Opfer des Faschismus” nach 1990 weiterzuführen und ihm ein neues Gesicht zu geben.

Auch in diesem Jahr findet der alljährliche Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg wieder statt – wie seit über 25 Jahren. Wie immer ist es der zweite Sonntag im September, der 11. September. Und wie in den letzten Jahren, auch diesmal wieder im neuen Gewand!

Dieses Jahr haben wir ein doppeltes Motto: “Alle bleiben – Bleiberecht für Roma!” und (schließlich stehen uns die Wahlen bevor) “Aufstehen gegen Rassismus – Deine Stimme gegen die AfD und andere Rassist*innen”.

Dazu laden wir euch herzlichst ein! Es gibt viele Möglichkeiten teilzunehmen und zu unterstützen. Und vielleicht ist es auch eine ganz reizvolle Aufgabe zu überlegen, welche neuen Möglichkeiten und Formen der Korso bietet, eure Anliegen, jenseits eines Infostandes, in die Stadt zu tragen.

Wir sind gespannt auf eure Ideen und Vorschläge und hoffen, dass ihr den Aufruf und unseren Tag unterstützt! Natürlich werden alle Unterstützer_innen wieder auf der Homepage genannt.

Mit antifaschistischen Grüßen, Hans Coppi und der Vorbereitungskreis

>>> Der Aufruf ist jetzt als PDF-Dokument erhältlich

Klick >>> Die Broschüre “20 Jahre TdM” ist hier als PDF-Dokument erhältlich: Klick

Kontaktbüro:

c/o Berliner VVN-BdA

Madalenenstraße 19, 10365 Berlin

Tel: (030) 55 57 90 83-0 Fax: (030) 55 57 90 83-8 E-Mail:berlin@vvn-bda.de

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Berlin Kto-Nr: 315904105  | BLZ: 10010010

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Verwendungszweck: Tag der Mahnung

Spendenquittung auf Wunsch

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