Sachsen-Anhalt hat gewählt! Antifaschistische Kundgebung gegen die AfD

31. August 2026

Am 6.September wird in Sachen-Anhalt gewählt. Und wir rufen zu einer antifaschistischen Kundgebung auf!
Sachsen-Anhalt hat gewählt!
Antifaschistische Kundgebung gegen die AfD

Egal, wie genau die Wahlen in Sachsen-Anhalt am 6.September ausgehen – Hass und rassistische Hetze werden in Sachsen-Anhalt mehr Stimmen denn je bekommen.Die extrem rechte AfD wird allen Prognosen nach gestärkt hervorgehen. Die Zeiten werden härter für queeres Leben, Migrant*innen, alle fortschrittlichen Initiativen, alle Menschen, die nicht in das völkische Weltbild der AfD passen.
Wir wollen allen Antifaschist*innen und Demokrat*innen in Sachsen-Anhalt ein Signal senden, dass sie nicht alleine sind.  Und wir wollen auch nicht alleine auf die Wahlberichterstattung in der Glotze starren, sondern unseren Widerstand und Protest in vielen Städten auf die Straße tragen! Aus diesem Grund rufen wir zu einer Kundgebung vor der Landesvertretung Sachsen-Anhalt auf. Kommt zahlreich und seid laut. 

6. September 2026 / Sonntag / 19 Uhr 
Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Luisenstr. 18, Berlin-Mitte

Keine Heimat für Nazis in Köpenick?

10. August 2026

Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA

Montag, 17. August 2026, 18.30 Uhr
Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
Keine Heimat für Nazis
in Köpenick?
26 Jahre antifaschistischer 
Widerstand im Randbezirk.

Ein interaktives Gespräch mit Medien-Schnipseln  und Zeitzeug*innen.

Die Bundeszentrale der NPD zog 2000 in die Köpenicker Seelenbinder-Straße. Fortan diente die Immobilie als wichtigste Ressource der extremen Rechten in Berlin.  Von hier aus baute die NPD ihre Kontakte in die Kameradschaft-Szene auf. 
Von Köpenick ausgehend entwickelte sich der Nationale Widerstand Berlin (NW Berlin). Die NPD-Zentrale spielte für den „Neukölln-Komplex“ eine wichtige Rolle und half der Partei beim Einzug in die Bezirksverordnetenversammlungen in verschiedenen Bezirken. Die rassistischen Proteste gegen die Geflüchteten-Unterkünfte 2014 bis 2016 wurden von hier aus koordiniert, und bis heute ist die Zentrale ein bedeutender Ort für neonazistische Jugendgruppen.

Schon vor dem Einzug in Köpenick formierte sich aber auch ein breiter antifaschistischer Widerstand. Der VVN-BdA Köpenick wird an diesem Abend im Café Sibylle einen Einblick in die Geschichte dieses Widerstands geben. Wir sprechen mit Zeitzeug*innen, zeigen Videoaufnahmen und alte und neue Flyer, Plakate und Bilder.

2026 befindet sich die NPD-Nachfolgepartei „Die Heimat“ dabei, ihre Bundeszentrale zu verkaufen. Dies ist auch ein Erfolg der beständigen und kreativen antifaschistischen Proteste! Lasst uns diesen Erfolg mit einem Rückblick gemeinsam feiern und dabei nicht die antifaschistischen Herausforderungen der Gegenwart vergessen.
Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA
Immer am 3. Montag des Monat
Immer im Café Sibylle
Immer um 18.30 Uhr

Der Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion vor 85 Jahren:

13. Juli 2026

Zeitzeug*innen erinnern sich an Verbrechen von Wehrmacht, SS und Polizei
Antifa Jour Fixe der VVN-BdA Berlin


Montag |  20. Juli 2026| 18:30 Uhr | Café Sibylle

Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin-Friedrichshain

Wir lesen aus den Erinnerungsberichten sowjetischer Zeitzeug*innen

In der offiziellen Gedenkkultur der Bundesrepublik Deutschland führte und führt die Erinnerung an den  22. Juni 1941 im Vergleich zu anderen Gedenktagen ein Schattendasein, erst recht seit der von Bundeskanzler Scholz 2022 ausgerufenen „Zeitenwende“. 
Umso wichtiger ist es, die in deutschem Namen von Wehrmachts-,SS- und Polizei-Angehörigen mit ausdrücklicher Billigung der Nazi-Führung begangenen Verbrechen immer wieder ins Gedächtnis zu holen.

Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA
Immer am 3. Montag des Monat
Immer im Café Sibylle
Immer um 18.30 Uhr

Buchvorstellung: Hans Coppi jr.: Annäherungen an meine Eltern Hans und Hilde Coppi

4. Juni 2026

Buchvorstellung:

Donnerstag, | 18. Juni 2026 | 19 Uhr

Mitte Museum | Pankstr. 47 13357 Berlin  (U-Pankstraße)

Hans Coppi jr.: Annäherungen an meine Eltern Hans und Hilde Coppi

Dr. Geertje Andresen, Historikerin

Im September 1942 werden Hans und Hilde Coppi verhaftet. Sie gehören zum Widerstandsnetzwerk um Harro Schulze-Boysen und Arvid Harnack, das von der Gestapo unter dem Fahndungsbegriff „Rote Kapelle“ dem sowjetischen militärischen Nachrichtendienst in Westeuropa zugeordnet wird. Vom Reichskriegsgericht, dem obersten Gericht der Wehrmacht, werden sie zum Tode verurteilt. Hilde Coppi bringt am 27. November 1942 im Berliner Frauengefängnis Barnimstraße ihren Sohn Hans zur Welt. Sie kann ihr Kind noch einige Monate stillen, ehe sie am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee unter dem Fallbeil stirbt. Hans Coppi wird dort bereits am 22. Dezember 1942 enthauptet.

Hans Coppi jr. hat seine Eltern nie kennengelernt. Er wächst in der DDR auf, kennt vor allem die offizielle Darstellung seiner Eltern und wird wegen deren Widerstandstätigkeit zur öffentlichen Person. Erst Ende der 1980er-Jahre beginnt er, das Wirken seiner Eltern innerhalb des Widerstandsnetzwerks zu erforschen. Nach dem Mauerfall arbeitet er an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand an diesem Thema weiter. In zahlreichen Archiven kann er ihm bislang unbekannte Dokumente einsehen, an der Dekonstruktion der angeblich kommunistischen Spionageorganisation „Rote Kapelle“ mitarbeiten und vor allem Fakten über seine Eltern erfahren. Aus diesen Forschungen entstanden Bücher und Ausstellungen.

Ausführliche Biographien über seine Eltern zu schreiben, ist Hans Coppi jr. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Dr. Geertje Andresen hat als langjährige freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und enge Kollegin von Hans Coppi jr. in Absprache mit ihm aus seinem Vorlass mehrere Arbeiten über Hans und Hilde Coppi und die „Rote Kapelle“ in einer Publikation herausgegeben, die sie an diesem Abend vorstellt.

Nach einer Begrüßung und Vorstellung der Mitwirkenden wird Markus Tervooren, Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA, den Antifaschisten Hans Coppi Jr., Mitbegründer des Bundes der Antifaschisten und der Berliner VVN-BdA im Nachwende-Berlin, würdigen. Im Anschluss stellt die Herausgeberin Dr. Geertje Andresen in einem Vortrag das Buch vor. Die mit Hans Coppi Jr. und seiner Frau befreundete Schauspielerin Ruth Reinecke liest danach aus einigen der im Buch veröffentlichten Briefen aus der Haft, die Hans an seine Frau Hilde und Hilde an ihre Mutter und ihre Schwiegereltern geschrieben hat.

Zum Abschluss kann das Buch erworben werden.

Der Eintritt ist frei Um eine Anmeldung wird gebeten per E-Mail an: info@mittemuseum.de 

Donnerstag, | 18. Juni 2026 | 19 Uhr

Mitte Museum | Pankstr. 47 13357 Berlin  (U-Pankstraße)

Eine Veranstaltung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –

Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V. [Berliner VVN-BdA e.V.] in Kooperation mit dem Mitte Museum und Wedding-Bücher.

Berliner VVN-BdA e.V.

Franz-Mehring-Platz 1

10243 Berlin

berlin@vvn-bda.de | https://berlin.vvn-bda.de

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