Für Freitag, 13. Februar 2026 plant die VVN-BdA in Berlin um 17.00 eine Kundgebung vor der ungarischen Botschaft in Berlin
Die von VVN-BdA und KZ-Verband Wien geplante gemeinsame Bus-Anreise zur Gedenkfeier der MEASZ / FIR am Samstag, 14. Februar 2026, muss leider abgesagt werden. Die ungarischen Behörden haben, unter Bruch sämtlicher rechtsstaatlicher Regeln, die Gedenkfeier der MEASZ untersagt. Sie berufen sich dabei auf eine neue Verordnung der Regierung Orban, nach welcher alles, was nur im entferntesten mit Antifaschismus zu tun hat, zu verbieten sei.
Geplant und angemeldet war eine Gedenkfeier beim Shoah-Denkmal in Budapest (Schuhe am Donauufer, Cipők a Duna-parton), das an die Ermordung von Budapester Juden und Jüdinnen durch Pfeilkreuzler 1944/1945 erinnert. Gesprochen hätte dabei auch die Zeitzeugin und Überlebende Katalin Sommer. Dem Opferverband MEASZ und einer Zeitzeugin eine Veranstaltung mit dem Hinweis auf Antifaschismus zu verbieten ist ein Skandal.
Die Kamerad:innen in Ungarn gehen gegen diese Einschränkung der Meinungsfreiheit gerichtlich vor. Da eine Anreise zu einer untersagten Gedenkfeier aber für VVN-BdA und KZ-Verband Wien nicht vertretbar ist, wurde die Busreise abgesagt. Alle, die ein Bus-Ticket erworben haben, mögen sich bitte per Mail melden, um den Betrag zurückzuerhalten.
Unser Schwestern-Verband MEASZ lädt nun für Freitag, 13. Februar, 15.00 zu einer Gedenkfeier beim Märtyrerdenkmal, Budapest, Vizafogó. Da werktags das Interesse geringer sein wird, haben wir dafür aus Wien keinen Bus organisiert, sondern die Anreise erfolgt individuell.
Protest Um gegen die ungeheuerliche Vorgangsweise der Ungarischen Behörden und Regierung zu protestieren sind folgende Protestkundgebungen bei Botschaften geplant: – Für Freitag, 13. Februar plant die VVN-BdA in Berlin um 17.00 eine Kundgebung vor der ungarischen Botschaft in Berlin. – Für Samstag, 14. Februar 13.00 plant der KZ-Verband Wien eine Protestkundgebung vor der Ungarischen Botschaft
Gegen jeden Antisemitismus, Antiziganismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit!
27. Januar 2026
Vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, das zum Symbol des Holocaust und der Mordmaschinerie des deutschen Faschismus wurde.
Allein in Auschwitz wurden 1,5 Millionen Menschen ermordet, darunter mindestens 1,1 Millionen europäische Jüdinnen und Juden. Zu den Ermordeten gehörten auch Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, politische Gegner*innen, als „asozial“ Diffamierte und Homosexuelle. Millionen weitere wurden in anderen Vernichtungslagern und Ghettos, durch Erschießungskommandos, Aushungern und Todesmärsche ermordet.
Die beispiellose industrielle Vernichtung von Millionen Menschen ist historisch einzigartig. Auch daran haben Konzerne verdient, so wie die IG Farben mit dem Betrieb des Komplexes Monowitz und der Herstellung des Giftgases Zyklon B.
Wir gedenken heute aller Opfer des deutschen Faschismus. Es ist eine unserer zentralen Aufgaben, das Gedenken an die Ermordeten wach zu halten – besonders jetzt, wo die Erinnerung an sie zu verblassen droht und nur noch wenige Zeitzeug*innen von den Gräueln berichten können.
Wir erneuern unseren Dank an die Rote Armee, die dem Morden in Auschwitz ein Ende bereitete. Erst durch den gemeinsamen Kampf alliierter Soldat*innen, Widerstandskämpfer*innen und Partisan*innen aus vielen Ländern konnte der deutsche Raub- und Vernichtungsfeldzug erst beendet werden.
Das Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus ist für uns stets Mahnung und Auftrag, das historische Wissen der folgenden Generationen zu stärken und Fälschungen entgegenzutreten. Wenn Unrecht und Ausgrenzung zur Normalität werden, gegen Geflüchtete gehetzt wird, Menschen ihrer Rechte und ihrer Würde beraubt und die Verbrechen der Nazis relativiert oder gar verherrlicht werden, müssen sich alle demokratischen Kräfte diesen Tendenzen widersetzen. Denn: Es fing nicht mit den Gaskammern an, sondern mit Ausgrenzung und politischer Repression, mit Berufsverboten, medialer Hetze und rassistischen Gesetzen. Was geschehen ist, konnte nur geschehen, weil ein großer Teil der Deutschen sich direkt oder indirekt am Morden beteiligte und noch viel mehr wegsahen und Nazi-Terror, Vernichtungskrieg und Völkermord hinnahmen. Nie wieder! darf nicht Phrase bleiben, sondern muss die gesellschaftlichen Debatten und das Handeln leiten.
Nie wieder! heißt, aktiv zu werden, wenn Menschen aufgrund äußerer Merkmale, Herkunft, sexueller Orientierung, ihres Glaubens oder ihrer politischen Orientierung diskriminiert werden. Wir stehen fest an der Seite derer, die von Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit oder Behindertenfeindlichkeit betroffen sind.
Nie wieder! heißt, die Kriminalisierung und Repression gegen Antifaschist*innen zurückzuweisen.
Nie wieder! heißt, sich dafür einzusetzen, dass die AfD verboten wird!
Bundesausschuss der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock) Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg >>> U-Kottbusser Tor
Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten
Die Berliner VVN-BdA lädt am 30. Januar, de, 93. Jahrestag der Machtübergabe an die Nazis, einem verhängnisvollen Datum deutscher Geschichte, zu einem Gespräch über internationale Erfahrungen und Ansätze für Gegenstrategien ein. Als Gesprächspartner:innen stehen an diesem Abend Regina Girod, Vizepräsidentin der FIR, und Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR, zur Verfügung.
Wenn deutsche Medien über Europa berichten, geht es meist um die Frage, ob und wie weit einzelne Regierungen dem politischen Kurs der EU-Kommission in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, die Haltung gegenüber den USA oder die innereuropäischen Machtverhältnisse folgen. Antifaschistinnen und Antifaschisten aber müssen die Entwicklung jener Länder in den Blick nehmen, in denen extreme Rechte bereits die Regierungsmacht erobert haben, wie Viktor Orbán in Ungarn und Giorgia Meloni in Italien. Zudem gibt es nach den letzten Wahlen im europäischen Parlament drei Fraktionen der extremen Rechten, die faktisch dessen drittstärkste Kraft bilden. Auch konnten Parteien aus diesem Spektrum in den letzten Monaten bei nationalen Parlamentswahlen ihren Einfluss ausbauen, unabhängig davon, ob sie anschließend an der Regierung beteiligt wurden oder nicht. Welche innenpolitischen Veränderungen haben extreme Rechte im parlamentarischen System ihrer Länder auf den Weg gebracht und was bedeutet das für die Demokratie, auch in Europa? Diese Fragen stehen seit langem im Mittelpunkt des Austausches der Mitgliedsorganisationen der FIR, in den auch Erfahrungen aus jenen Ländern einfließen, in denen antifaschistische und demokratische Kräfte solche Entwicklungen verhindern konnten. Die Veränderungen in Europa und der Welt spiegeln sich auch in unserem Land wider, trotz vielfältigen Widerstands schreitet die Rechtsentwicklung voran. Die Vernetzung aller, die sich der Bedrohung widersetzen, muss verstärkt werden.
Am 27. Januar 1945 – vor 81 Jahren – befreite die Rote Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz, bzw. die letzten überlebenden Häftlinge. Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus/ Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust finden in Berlin zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Einige, darunter natürlich auch Veranstaltungen der VVN-BdA, aber auch einige andere haben wir hier aufgelistet. Es sind sehr viele, wir können sie nicht alle auflisten Wir werden die Liste aber in den nächsten Tagen ergänzen.
Freitag | 23. Januar 2026 | 15.00 Uhr | Greifstraße 16, 12487 Berlin – Johannisthal | Stolperstein-Verlegung in Johannisthal für die Familie Levi
Dezentrales Stilles Gedenken: 27.01. – Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust – Am 24. Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf
Montag | 26. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Berlin | Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße / Behrenstraße | Gegen das Vergessen: Gemeinsames zivilgesellschaftliches Gedenken |
Dienstag | 27. Januar 2026 | 10.30 Uhr | Danziger Str. Ecke Diesterwegstr | BO Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA | Ehrung mit Rede und Blumenablage an der Stele „Zum Gedenken an die vom Faschismus ermordeten Widerstandskämpfer“, Danziger Str. Ecke Diesterwegstr.
Dienstag | 27. Januar 2026 | 12.30 Uhr| an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn | Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg | Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Dienstag | 27. Januar 2026 | 13.30 Uhr | Treffpunkt: Gedenkstele für Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands, Koppenstraße/Ecke Singerstraße, 10243 Berlin -Friedrichshain | Gedenken – 81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
Dienstag | 27.01.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Raum 031 | Akademie der Gesundheit, Schwanebecker Chausse 4/E-H | 13125 Berlin-Buch | Gedenkveranstaltung für die Opfer der Krankenmorde während des Nationalsozialismus in Berlin-Buch
Dienstag | 27. Januar 2026| 16:15 Uhr | Gedenkort Eichborndamm, Eichborndamm 238 – 240, 13437 Berlin- Reinickendorf | 81 Jahre Befreiung von Auschwitz | Unsere Veranstaltung findet im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung ohne Beteiligung der AfD statt
Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 18:00 Uhr | Treffpunkt: Moosdorfstraße 3 und 4. |Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald
DIE VVN-BdA Köpenick lädt am Dienstag dem 27.Januar 2026 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein. 17:00 Uhr – Platz des 23. April Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen, und im Anschluss: 18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54. Film: Ein Pionier des Antifaschismus
Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 17:30 Uhr | OdF Ehrenhain | Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg | Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus | Verfolgte Mädchen aus dem Landesjugendheim Strausberg
Gedenktag 27. Januar: Niemals vergessen! Lebenshilfe Berlin | 27. Januar 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Berliner Philharmonie | An diesem Tag sind unsere Gedanken bei den Opfern der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus
Dienstag | 27. Januar 2026| 19:00 Uhr | Topographie des Terrors – Auditorium | Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg | Das Massaker von Babyn Jar 1941: Zeitzeuginnengespräch mit Switlana Petrowskaja | KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Dienstag | 27. Januar 2026 | 19 Uhr | Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin | Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | Gespräch mit der Autorin Miriam Rebhun aus Neapel
Dienstag | 27. Januar 2026 |18 Uhr | Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Berliner Straße 121, 13187 Berlin Pankow | Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus – 27. Lichterkette anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026
Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Loeperplatz, 10367 Berlin-Lichtenberg | 27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung
Dienstag | 27. Januar 2026| GEDENKORT GÜTERBAHNHOF MOABIT, Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin-Moabit | Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
27.01.2026 | 18 Uhr | Galerie Olga Benario | Richardstraße 104 | 12043 Berlin | Exklusiv und National – Die Bildungspolitik der Rechten
Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr < Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin. | Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108) | John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin
Freitag | 30. Januar 2026 | 18:00 Uhr | in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V. im Diakoniehaus Britz, Buschkrugallee 131, 12359 Berlin ( U Blaschkoallee) Hufeisern gegen Rechts lädt ein: „Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!” Die Politikwissenschaftlerin Lisa Leichthammer wird mit uns über Antisemitismus als allgegenwärtiges gesellschaftliches Phänomen diskutieren
Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock) Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg | Zur Lage in Europa – Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien antifaschistischer Organisationen | 75 Jahre Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschiste
Lesestoff: Im Unterschied zu abstrakten Begriffen wie „Holocaust“, „Schoa“ und „Genozid“ bezeichnet das Wort „Auschwitz“ im Sinne Adornos seither einen konkreten Ort und meint zugleich die nicht vorstellbare Vernichtung von Personen und die Auslöschung ihrer Namen .Interessanter Text, gefunden beim Jüdischen Museum: https://www.jmberlin.de/holocaust-gedenktag-und-jom-ha-schoa Der 2025 verstorbene Soziologe Y. Michal Bodemann forderte übrigens 1999: Schafft diesen Gedenktag wieder ab! https://taz.de/Schafft-diesen-Gedenktag-wieder-ab/%211305122/
Freitag | 23. Januar 2026 | 15.00 Uhr | Greifstraße 16, 12487 Berlin – Johannisthal
Stolperstein-Verlegung in Johannisthal für die Familie Levi
Mit Stolpersteinen an die Opfer der Nazi-Barbarei zu erinnern, hat sich die Stolperstein-Initiative vom Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Treptow e. V. (BdA) zur Aufgabe gemacht. In Johannisthal wurden bereits sieben solcher Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus ins Straßenpflaster eingesetzt. Sie liegen vor den Häusern Königsheideweg 269, Herrenhausstr. 9 und Breiter Weg 6.In der Greifstraße Nr. 16 wohnten Moritz und Frieda Levi mit ihren Kindern Chaim und Siegbert, bevor sie nach der Machtübernahme der Nazis Deutschland für immer verließen. In diesem Haus hatten sie sich auf ihre Flucht nach Palästina vorbereitet. Chaim Levi war 1934 der erste aus der Familie Levi, dem sie gelang. Ein Jahr später folgten ihm seine Eltern Moritz und Frieda gemeinsam mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Siegbert. Noch rechtzeitig dem NS-Terror entronnen, bauten sie sich in Palästina ein neues Leben auf, arbeiteten in der Landwirtschaft, bekamen Kinder und Enkelkinder.Wenn wir der Familie Levi am 23. Januar 2026 gemeinsam mit ihren aus Israel angereisten Angehörigen gedenken, steht das symbolisch auch für alle Opfer des deutschen Faschismus. Erinnerung und Mahnung zugleich, gerade jetzt. An der feierlichen Verlegung dieser vier neuen Stolpersteine im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar beteiligen sich Schülerinnen und Schüler des Gebrüder-Mongolfier-Gymnasiums in Johannisthal.
BdA TREPTOW STOLPERSTEINE Treptow Köpenick
reitag | 23. Januar 2026 | 15.00 Uhr | Greifstraße 16, 12487 Berlin – Johannisthal | Stolperstein-Verlegung in Johannisthal für die Familie Levi
Dezentrales Stilles Gedenken: 27.01. – Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust – Am 24. Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf
Montag | 26. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Berlin | Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße / Behrenstraße | Gegen das Vergessen: Gemeinsames zivilgesellschaftliches Gedenken |
Dienstag | 27. Januar 2026 | 10.30 Uhr | Danziger Str. Ecke Diesterwegstr | BO Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA | Ehrung mit Rede und Blumenablage an der Stele „Zum Gedenken an die vom Faschismus ermordeten Widerstandskämpfer“, Danziger Str. Ecke Diesterwegstr.
Dienstag | 27. Januar 2026 | 12.30 Uhr| an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn | Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg | Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Dienstag | 27. Januar 2026 | 13.30 Uhr | Treffpunkt: Gedenkstele für Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands, Koppenstraße/Ecke Singerstraße, 10243 Berlin -Friedrichshain | Gedenken – 81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
Dienstag | 27.01.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Raum 031 | Akademie der Gesundheit, Schwanebecker Chausse 4/E-H | 13125 Berlin-Buch | Gedenkveranstaltung für die Opfer der Krankenmorde während des Nationalsozialismus in Berlin-Buch
Dienstag | 27. Januar 2026| 16:15 Uhr | Gedenkort Eichborndamm, Eichborndamm 238 – 240, 13437 Berlin- Reinickendorf | 81 Jahre Befreiung von Auschwitz | Unsere Veranstaltung findet im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung ohne Beteiligung der AfD statt
Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 18:00 Uhr | Treffpunkt: Moosdorfstraße 3 und 4. |Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald
DIE VVN-BdA Köpenick lädt am Dienstag dem 27.Januar 2026 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein. 17:00 Uhr – Platz des 23. April Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen, und im Anschluss: 18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54. Film: Ein Pionier des Antifaschismus
Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 17:30 Uhr | OdF Ehrenhain | Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg | Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus | Verfolgte Mädchen aus dem Landesjugendheim Strausberg
Gedenktag 27. Januar: Niemals vergessen! Lebenshilfe Berlin | 27. Januar 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Berliner Philharmonie | An diesem Tag sind unsere Gedanken bei den Opfern der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus
Dienstag | 27. Januar 2026| 19:00 Uhr | Topographie des Terrors – Auditorium | Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg | Das Massaker von Babyn Jar 1941: Zeitzeuginnengespräch mit Switlana Petrowskaja | KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
Dienstag | 27. Januar 2026 | 19 Uhr | Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin | Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | Gespräch mit der Autorin Miriam Rebhun aus Neapel
Dienstag | 27. Januar 2026 |18 Uhr | Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Berliner Straße 121, 13187 Berlin Pankow | Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus – 27. Lichterkette anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026
Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Loeperplatz, 10367 Berlin-Lichtenberg | 27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung
Dienstag | 27. Januar 2026| GEDENKORT GÜTERBAHNHOF MOABIT, Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin-Moabit | Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
27.01.2026 | 18 Uhr | Galerie Olga Benario | Richardstraße 104 | 12043 Berlin | Exklusiv und National – Die Bildungspolitik der Rechten
Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr < Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin. | Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108) | John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin
Freitag | 30. Januar 2026 | 18:00 Uhr | in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V. im Diakoniehaus Britz, Buschkrugallee 131, 12359 Berlin ( U Blaschkoallee) Hufeisern gegen Rechts lädt ein: „Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!” Diskussion mit der Politikwissenschaftlerin an der HU Lisa Leichthammer
Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock) Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg | Zur Lage in Europa – Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien antifaschistischer Organisationen | 75 Jahre Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten
Gedenktag 27. Januar: Niemals vergessen! Lebenshilfe Berlin
An diesem Tag sind unsere Gedanken bei den Opfern der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus, bei denen in ganz Europa etwa 300.000 Patient:innen aus Heil- und Pflegeanstalten und psychiatrischen Einrichtungen getötet wurden.
Rund ein Drittel – mehr als 70.000 – der Morde an Patient:innen gingen von der sogenannten „Aktion T4“ in der Tiergartenstraße 4 in Berlin aus, bei der systematisch Tötungen geplant wurden.
Diese schrecklichen Verbrechen dürfen nicht in Vergessenheit geraten und sollen stets als mahnende Erinnerung auch in heutigen Zeiten die Bevölkerung erreichen. Um daran zu erinnern, stellt Andreas Maus am 27. Januar 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Berliner Philharmonie Bilder und Werke aus und lädt um 13:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch ein. Um 14:30 Uhr veranstaltet das Museum eine Ausstellungsführung mit Live-Audiodeskription und Deutscher Gebärdensprache.
Andreas Maus arbeitet im Kunsthaus KAT18 in Köln und wurde 2021 mit dem „euward 8“, dem europäischen Kunstpreis für Malerei und Grafik für Künstler:innen mit Beeinträchtigung, ausgezeichnet. In den ausgestellten Werken geht es um die Gräueltaten des NS-Regimes und um das Leben und erfahrene Leid von Anne Frank und ihrer Familie.
Am 28. Januar 2026 wird es eine Gedenkstunde im Deutschen Bundestag mit Jürgen Dusel, dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, geben sowie um 11:00 Uhr eine Kranzniederlegung mit musikalischer Begleitung am T4-Gedenkort in der Tiergartenstraße 4 in Berlin-Mitte, bei der auch unser Interessenvertreter Sascha Ubrig vor Ort sein wird.
Gegen das Vergessen: Gemeinsames zivilgesellschaftliches Gedenken
Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 81. Mal. Am Vorabend des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust laden wir euch ein, gemeinsam Kerzen am Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu entzünden.
Montag | 26. Januar 2026 | Berlin Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße / Behrenstraße 17:00 Eintreffen 17:15 El Male Rachamim – Rabbiner Samuel Vingron 17:30 Kaddisch – Rabbiner Samuel Vingron. (Abschluss)
Mit dem Entzünden der Kerzen gedenken wir der sechs Millionen ermordeten europäischen Jüdinnen*Juden. Zugleich mahnen wir: Erinnern heißt auch hinschauen: auf Antisemitismus und Hass heute.
Reden von Vertreter*innen politischer Parteien sind nicht geplant. Wir bitten um Verständnis.
Aufrufende Initiativen: Amadeu Antonio Stiftung · Amcha Deutschland · Anne Frank Zentrum · Freunde der Synagoge Fraenkelufer · Gesicht Zeigen! · Initiative Mahnwachen gegen Antisemitismus · KIgA · Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus · VDK RIAS Berlin
Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 18:00 Uhr | Treffpunk; Moosdorfstraße 3 und 4.Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald
Am 27. Januar 2026 lädt die Stolperstein-Initiative beim BdA Treptow anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus ein zu einem Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald.
Wir treffen uns 17.00 Uhr vor den Häusern Moosdorfstraße 3 und 4. Unser Weg führt dann über Puderstraße 22, Rethelstraße 6a und Defreggerstraße 10 bis zur Straße Am Treptower Park 49. An den 14 Stolpersteinen vor diesen Häusern werden wir Rosen ablegen in Erinnerung an Jüdinnen und Juden, die in diesem Kiez zu Hause waren, bevor sie von den Nazis verhaftet, deportiert und ermordet wurden. Details
Veranstalter Stolperstein-Initiative des BdA Treptow
DIE VVN-BdA Köpenick lädt am Dienstag dem 27.Januar 2026 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein.
Ablauf der Gedenkveranstaltung: 17:00 Uhr – Platz des 23. April Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen,
und im Anschluss: 18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54. Film: Ein Pionier des Antifaschismus Walter Sack – ein biographisches Interview der Spielberg-Foundation mit dem Widerstandskämpfer und ehemaligen Bürgermeister Treptows. Über den Widerstand gegen den Faschismus in Berlin, das Exil in Schweden und darüber, was Antifaschismus heute bedeutet. Das Interview dauert etwa 60 Minuten, danach möchten wir mit euch ins Gespräch kommen und diskutieren.
BO Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA Dienstag | 27. Januar 2026 | 10.30 Uhr | Danziger Str. Ecke Diesterwegstr
Ehrung mit Rede und Blumenablage an der Stele „Zum Gedenken an die vom Faschismus ermordeten Widerstandskämpfer“, Danziger Str. Ecke Diesterwegstr
ÖKUMENISCHE PLÖTZENSEER TAGE 2026 & GEDENKTAGE FÜR GALINA ROMANOWA
Vom 22. Januar bis 2. Februar 2026 werden in der Gedenkregion Charlottenburg-Nord Gedenktage für Galina (ukrainisch: Halyna) Romanowa stattfinden. Mit ihnen soll an die junge ukrainische Ärztin erinnert werden, die in der NS-Zeit in Zwangsarbeiterlagern arbeiten musste und im November 1944 in der Hinrichtungsstätte Plötzensee ermordet wurde. Anlass für die Veranstaltungsreihe ist die Einweihung des Kunstwerkes „Für Galina und uns“ auf der Grünverbindung Halemweg/Popitzweg in Charlottenburg-Nord, die im Oktober 2025 stattgefunden hat.
Die Gedenktage werden gemeinsam vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und vom Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee ‚Christen und Widerstand‘ durchgeführt. Veranstaltungen der traditionellen „Ökumenischen Plötzenseer Tage“ sind in die Reihe integriert.
Nähere Informationen und das (vorläufige) Programm finden Sie >>>hier.
Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin.
Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr
Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108) John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin
Der Eintritt ist frei.Tatorte wie Auschwitz und Täter wie Adolf Eichmann sind vielen Menschen ein Begriff. Weniger bekannt sind die zahlreichen „Orte des Terrors“ inmitten Berlins, zum Beispiel die als „Vorstufe der Vernichtung“ bezeichneten Gestapo-Sammellager. Aus diesen deportierten heute kaum bekannte und nach 1945 straffrei gebliebene Angehörige des „Judenreferates“ der Berliner Gestapo über 56.000 als Juden verfolgte Personen jeden Alters in Ghettos, Zwangslager und an Orte von Massenerschießungen. In seinem Vortrag wird Dr. Philipp Dinkelaker die Leiden der Opfer, ihre Widerstandsstrategien, aber auch die Handlungsräume und Motivationen der Täter_innen nachzeichnen. Ein besonderes Augenmerk gilt der öffentlichen Wahrnehmbarkeit des Deportationsgeschehens sowie der ambivalenten Rolle der Berliner Bevölkerung. Eine Veranstaltung des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin.
Dezentrales Stilles Gedenken: 27.01. – Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust – Am 24. Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf
Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn- Hellersdorf und die demokratischen Parteien im Bezirk erinnern auch in diesem Jahr mit einem stillen Gedenken an die Opfer des Holocaust. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von Soldatinnen der Roten Armee befreit – dieses Datum steht seit 2005 weltweit für die Erinnerung an die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands an jüdischen Menschen, an Sinti und Roma, an politischen Gegnerinnen und weiteren Gruppen. Zum 80. Jahrestag der Befreiung laden wir die Menschen aus unserem Bezirk dazu ein gemeinsam an die Geschehnisse zu erinnern.
Am Samstag den 24. Januar 2026 werden wir deshalb an verschiedenen Orten im Bezirk der Opfer des NS-Terrors gedenken. Wir nehmen unsere historische Verantwortung für die Verbrechen des NS-Regimes wahr. Gleichzeitig schauen wir weiterhin mit Sorge auf die kontinuierlich wachsenden extrem rechten Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf und die weltweiten Wahlerfolge von teils extrem rechten Parteien. Wir stehen auch weiterhin für ein vielfältiges und solidarisches Marzahn-Hellersdorf. Kommen Sie am 24. Januar gerne zum gemeinsamen Gedenken an einer unserer sieben Gedenkstationen im Bezirk vorbei. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Nationalismus und Faschismus zu setzen.
Station 1 – Poelchaustele Ort: Poelchaustraße Ecke Märkische Allee in 12681 Berlin-Marzahn Zeit: 10 Uhr Station 2 – Gedenktafel am Haus der ehem. Praxis von Dr. Philippsthal Ort: Oberfeldstraße 10 in 12683 Berlin-Biesdorf Zeit: 14 Uhr Station 3 – Stolpersteine der Familie Guthmann Ort: Friedhofseingang, Lemkestraße 156, 12623 Berlin-Mahlsdorf Zeit: 10 Uhr Station 4 – Charlotte von Mahlsdorf am Gutshaus Mahlsdorf Ort: Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin-Mahlsdorf Zeit: 12 Uhr Station 5 – Heinrich-Grüber-Gedenktafel Ort: Dorfkirche Kaulsdorf – Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde Kaulsdorf, Dorfstraße 10, 12621 Berlin-Kausldorf Zeit: 11 Uhr Station 6 – Gedenktafel für die Opfer der Euthanasie Ort: Krankenhauskirche im Wuhlgarten, Brebacher Weg 15, 12683 Berlin-Biesdorf Zeit: 14 Uhr Station 7 – Gedenkort „Zwangsarbeiterlager Kaulsdorfer Str. 90“ Ort: Durchgang Kaulsdorfer Straße 90, 12683 Berlin-Kaulsdorf Zeit: 11 Uhr
Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 17:30 Uhr | OdF Ehrenhain | Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg
Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus Verfolgte Mädchen aus dem Landesjugendheim Strausberg Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung stehen die Lebensgeschichten zweier Mädchen, die Opfer der nationalsozialistischen Fürsorgeerziehung wurden und zeitweise im Landesjugendheim Strausberg untergebracht waren. Ihre Schicksale zeigen exemplarisch, wie das NS-Regime Kinder und Jugendliche verfolgte, die sich nicht in die „Volksgemeinschaft“ fügten.
Das Landesjugendheim in der Wriezener Straße 28e diente von 1927 bis 1945 als Einrichtung für Jugendliche, die von staatlichen Stellen als „verwahrlost“ oder „unerziehbar“ abgestempelt wurden. Die nationalsozialistische Fürsorge war Instrument einer menschenverachtenden Erziehungs- und Verfolgungspolitik. Junge Menschen, die Formen von Protest, Widerspruch oder sexueller Selbstbestimmung zeigten, wurden unter erzieherischer Aufsicht zur Zwangsarbeit in Schneiderwerkstätten gezwungen. Sie waren schlecht versorgt und erlitten tägliche Demütigungen.
Jugendliche mit „schlechten Anpassungsprognosen“ wurden zur psychiatrischen Begutachtung in die Landesanstalt Görden in Brandenburg an der Havel überstellt. Viele Mädchen endeten ab 1942 mit dem Urteil der „staatlichen Bewahrung“ im Jugend-KZ Uckermark beim Frauen-KZ Ravensbrück – einem Konzentrationslager für Minderjährige, in dem sie Gewalt, Zwangsarbeit und Folter ausgesetzt waren. Einrichtungen der Fürsorge, der Psychiatrie und der Kriminalpolizei arbeiteten dabei eng zusammen und bildeten ein perfides System der Verfolgung Jugendlicher.
Die Erinnerung an die Schicksale der im Landesjugendheim Strausberg untergebrachten Mädchen mahnt uns, wachsam zu bleiben gegenüber Ausgrenzung, Stigmatisierung und Verfolgung.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, gemeinsam der Opfer zu gedenken und ein Zeichen gegen Faschismus und für eine demokratische Erinnerungskultur zu setzen.
Die Biographien wurden von der RAA-Geschichtswerkstatt zeitlupe recherchiert.
27.01.2026 | 18 Uhr | Galerie Olga Benario | Richardstraße 104 | 12043 Berlin
Exklusiv und National – Die Bildungspolitik der Rechten
Die AfD ist in allen Landesparlamenten vertreten und laut Umfragen zur Bundestagswahl derzeit die stärkste Kraft. Ihr Einfluss auf die Bildungspolitik wächst. Die Partei will Schule grundlegend verändern: mehr Nationalismus, traditionelle Familienbilder und autoritätsorientierte Lehrkräfte. Vielfalt, Inklusion sowie Unterricht zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt lehnt sie ab. Ihre Bildungspolitik würde soziale Ungleichheiten verstärken.
Ziel ist, Lehrpläne ideologisch zu beeinflussen und Lehrkräfte durch den Verweis auf „Neutralität“ und Meldeportale unter Druck zu setzen, um imaginierte politische Voreingenommenheit an Schulen zu denunzieren.
Die GEW Neukölln hält es für notwendig sich mit der Bildungspolitik der AfD auseinanderzusetzen. Auf der Veranstaltung will der Bezirk diskutieren, was konkret gegen die Pläne der AfD zu unternehmen ist? Wie können Lehrkräfte, Erzieher:innen und Sozialpädagog:innen vor Ort an ihren Schulen aktiv werden?
Gäste: Klaudia Kachelrieß, die Referentin des Vorstandsbereichs Schule der GEW Berlin, wird über die Bildungspolitik der AfD referieren. Franziska Brychcy, die bildungspolitische Sprecherin der LINKSFRAKTION im Berliner Abgeordnetenhaus, berichtet über Erfahrungen mit der AfD im Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.
Die Veranstaltung richtet sich an Pädagog:innen und ist offen für alle, die am Thema interessiert sind.
Dienstag | 27. Januar 2026 | 12.30 Uhr| an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers,
Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages laden die Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Kreisverband Ost zu einer gemeinsamen Gedenkstunde am Dienstag, dem 27. Januar 2026, um 12.30 Uhr an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn ein.
Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Wie kein anderer Ort symbolisiert Auschwitz die Verbrechen des Nationalsozialismus und die rassistische Politik der Vernichtung von sechs Millionen europäischer Juden sowie einer halben Million Sinti und Roma. In diesem Vernichtungslager wurden von 1940 bis 1945 mindestens 1,1 Millionen Menschen aus unterschiedlichen Nationen ermordet.
Unter dem Eindruck von grassierendem Geschichtsrevisionismus und dem Erstarken menschen- wie demokratiefeindlicher Kräfte ist das Gedenken an diese Opfer im Jahr 2026 aktueller und dringender denn je! Begrüßung PETRA ROSENBERG 1. Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
Grußworte NADJA ZIVKOVIC Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf STEVEN KELZ Sprecher Bündnis für Toleranz und Demokratie am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf REINHARD WEISE Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund Kreisverband Ost
Dienstag | 27. Januar 2026 | 13.30 Uhr | Treffpunkt: Gedenkstele für Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands, Koppenstraße/Ecke Singerstraße, 10243 Berlin -Friedrichshain Gedenken – 81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
Am 27. Januar vor 81 Jahren befreiten Soldaten der sowjetischen Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz. Was sie dort vorfanden, lässt uns noch heute den Atem stocken vor Abscheu und Entsetzen. Wir möchten Sie einladen, gemeinsam mit uns an diesem Tag an Menschen zu erinnern, die Nachbar:innen waren in diesem Kiez und ermordet oder in die Emigration getrieben wurden, die Zwangsarbeit leisten oder sich verstecken mussten, die sich zu Widerstand entschlossen oder Verfolgten Schutz gaben.
Redebeiträge von Schüler:innen des Andreas-Gymnasiums und der Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann
Gemeinsamer Spaziergang zu Stolpersteinen in der Umgebung. Lernen Sie die Schicksale der Menschen kennen, an die hier erinnert wird. Wer unterwegs mit uns die Stolpersteine reinigen möchte: Bitte ein handelsübliches Metallreinigungsmittel und Lappen mitbringen!
Dienstag | 27.01.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Raum 031 | Akademie der Gesundheit, Schwanebecker Chausse 4/E-H | 13125 Berlin-Buch Gedenkveranstaltung für die Opfer der Krankenmorde während des Nationalsozialismus in Berlin-Buchanlässlich des internationalen Gedenktages der Opfer des Holocaust und 120 Jahre nach Eröffnung der Bucher Einrichtungen organisiert von Azubis der Akademie der Gesundhei Wir laden Sie herzlich ein zum gemeinsamen Gedenken Redebeiträge
Herr Prof. Dr. Thomas Beddies, Charité – Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
Dr. Gisela Grunwald, Mitglied im Förderkreis Gedenkort T4, VVN-BdA Pankow
Lesung aus Tagebüchern und Patient:innenbriefen
Gemeinsame Schweigeminute und Kranzniederlegung
Spaziergang zu den Denkmälern auf dem Gelände
Um ein wenig Überblick zu haben, bitten wir Sie uns bis 20.01.2026 Rückmeldung über ein Teilnehmen zu geben. Rückmeldung an valeria-liedtke@t-online.de, Azubi im Fachbereich Ergotherapie, Akademie der Gesundheit)
Dienstag | 27. Januar 2026| 16:15 Uhr | Gedenkort Eichborndamm, Eichborndamm 238 – 240, 13437 Berlin- Reinickendorf 81 Jahre Befreiung von Auschwitz Am 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 81. Mal. Als eines der grausamsten und größten Vernichtungslager der Nazis steht Auschwitz als Mahnmal das an die menschenfeindliche Rassen-Ideologie der Nazis erinnert, der auch viele Menschen mit Behinderungen zum Opfer fielen. Das Bündnis Reinickendorf gegen Rechts lädt daher auch dieses Jahr zum Gedenken an diese Opfer am ehemaligen Standort der Nervenklinik Am Wiesengrund ein. Hier wurden 175 Kinder aus rassenideologischen Gründen weggesperrt und gequält. 81 von ihnen wurden ermordet. Unsere Veranstaltung findet im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung ohne Beteiligung der AfD statt. Damit möchten wir ein klares Zeichen gegen die AfD und ihre menschenverachte Einstellungen setzen. Die AfD vertritt offen Positionen, die Menschen mit Einschränkungen klar ausgrenzen und verachten. Im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung der BVV findet unsere Gedenken ohne Beteiligung der AfD statt. Wir laden alle Demokrat*innen ein, mit uns am 27.1.2026 um 16:15 Uhr am Eichborndamm 238 – 240 zu erinnern, zu gedenken und zu mahnen. BÜNDNIS REINICKENDORF GEGEN RECHTS
Dienstag | 27. Januar 2026| 19:00 Uhr | Topographie des Terrors – Auditorium Niederkirchnerstraße 8, Berlin-KreuzbergDas Massaker von Babyn Jar 1941: Zeitzeuginnengespräch mit Switlana Petrowskaja Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus laden die Stiftung Topographie des Terrors, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI zu einem Zeitzeugingespräch ein. Vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion lebten in Kyjiw, der Hauptstadt der Ukrainischen Sowjetrepublik, 850.000 Menschen, etwa ein Viertel waren Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen flüchteten vor den deutschen Truppen, die Kyjiw am 19. September 1941 einnahmen. Am 29. und 30. September wurde die nahe der Stadt gelegene Schlucht Babyn Jar Ort der umfangreichsten Massenerschießung des Holocaust. 33.771 Männer, Frauen und Kinder meldeten die Täter anschließend als erschossen nach Berlin. Bis Sommer 1943 ermordeten die Deutschen in und um Babyn Jar insgesamt bis zu 100.000 Menschen. In seiner Einführung gibt Christian Schmittwilken einen Überblick über die nationalsozialistischen Verbrechen in Babyn Jar. Im Zentrum der Veranstaltung steht das Gespräch mit der ukrainischen Zeitzeugin Switlana Petrowskaja. Switlana Petrowskaja ist 2022 im Alter von 87 Jahren wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nach Berlin geflohen, wo ihre Tochter Katja Petrowskaja, Autorin des Buchs Vielleicht Esther, seit 1999 wohnt. Ihre Großmutter und Tante gehörten 1941 zu den Opfern der Massenerschießung in Babyn Jar. Ihren Eltern gelang gemeinsam mit ihren beiden Töchtern die Flucht. Switlana Petrowskaja ist mehrfach ausgezeichnete Geschichtslehrerin. Sie hat sich mit ihren Schulklassen immer wieder mit dem Ort Babyn Jar auseinandergesetzt.
Christian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Babette Quinkert ist Historikerin und Ausstellungskuratorin. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Geschichte des Holocaust und der Besatzungspolitik in Osteuropa.
Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors Einführung: Dr. Christian Schmittwilken, Berlin Gespräch: Switlana Petrowskaja und Dr. Babette Quinkert, Berlin
– Eintritt frei – Für die Veranstaltung wird eine Simultanübersetzung angeboten.
Dienstag | 27. Januar 2026 | 19 Uhr | Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – Gespräch mit der Autorin Miriam Rebhun aus Neapel
Bei der Ankunft der Alliierten 1943 lebten noch 534 Juden in Neapel. Eine von ihnen ist die 19-jährige Luciana. Sie verliebt sich in einen Soldaten der jüdischen Brigade, dermit der britischen Armee nach Italien gekommen war. Er heißt Heinz Rebhun, stammt aus Berlin und war 1936 zusammen mit seinem Zwillingsbruder Kurt nach Palästina ausgewandert. Wenige Monate nach ihrer Heirat ist der Krieg vorbei, Heinz muss mit seinem Bataillon nach Palästina zurück und trifft dort auf seinen Bruder, der mit der britischen Armee in Frankreich und Griechenland gewesen war. Im Mai 1946 wird Heinz‘ und Lucianas Tochter Miriam in Neapel geboren, zwei Monate später zieht sie mit dem Kind zu ihrem Mann nach Haifa. Hier lernt sie Kurt und dessen junge Frau kennen und beginnt, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Doch im Januar 1948 wird Heinz bei einem arabischen Überfall auf einen Bus bei Haifa getötet. Kurt sorgt noch für die Rückfahrt der am Boden zerstörten Luciana und ihres Babys nach Neapel, bevor auch er drei Monate nach seinem Bruder im Unabhängigkeitskrieg fällt. Im Laufe der Jahre begibt sich Miriam Rebhun auf die Spuren ihrer Herkunft. Stück für Stück setzt sie die unglaubliche Geschichte ihrer Familie zusammen und hält sie in ihren Büchern fest. Anlässlich des Ge- denktages 2026 erzählt sie diese Geschichte nun in der Stadt, in der sie nach über 75 Jahren ihre Cousine Daphna wiedergefunden hat.
Gespräch mit musikalischer Begleitung Einführung: Alessandro Turci MIRIAM REBHUN lebt in Neapel, hat Italienisch und Geschichte am Gymnasium unterrichtet und als Zeitzeugin der zweiten Generation 2011 ihren ersten Roman »Ho inciampato e non mi sono fatta male« veröffentlicht. Ihr letztes autobiografisches Buch »La dedica« (Die Widmung) ist 2024 erschienen. Moderation: SHELLY KUPFERBERG, geboren in Tel Aviv und aufgewachsen in Westberlin, hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaftenstudiert. Sie ist Journalistin, Moderatorin und Buchautorin. Ihr erfolgreicher Roman »Isidor« (2022) wird gerade für das Burgtheater in Wien adaptiert. Im März 2026 erscheint ihr Roman »Stunden wie Tage« (Diogenes).
Musik: DAVIDE INCORVAIA studierte klassisches Klavier in Mailand und Jazzklavier bei Franco D’Andrea. Seit 2008 spielt er Konzerte mit international renommierten Jazzmusikern, ist Bandleader und Sideman bei Jazzfestivals in ganz Europa und hat Alben u.a. mit Kenneth Dahl Knudsen, Roberto Manzin, Dima Bondarev und Toms Rudzinskis veröffentlicht. Seit 2014 lebt er in Berlin und spielt in den wichtigsten Jazzclubs Deutschlands.
Auf Italienisch und Deutsch mit Simultanübersetzung. Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Berlin in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Eintritt frei
Dienstag | 27. Januar 2026 |18 Uhr | Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Berliner Straße 121, 13187 Berlin Pankow Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus – 27. Lichterkette anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026
Redebeiträge:
Cordelia Koch, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Pankow
Klaus Lederer, VVN-BdA Pankow, Mitglied des Bundesrates
Jana Sommerfeld, Schulleiterin der Schule 1 in Pankow
Daphne Czernobilsky, Theaterregisseurin
Vertreter der Studierendengruppe Tacheles
Vertreter der linken Jugendgruppe Hashomer Hatzair
Schweigeminute Kreuzung Breite Straße/Berliner Straße 19 Uhr · Andacht Alte Pfarrkirche Pankow, Breite Straße 37 Musik: hardCHOR“Ella“ Leitung: Bettina Kurella Erich-Fried-Chor Leitung: Andreas Bunckenburg
Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, des anwachsenden Antisemitismus und Nationalismus mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung gewaltfrei für ein solidarisches Miteinander in unserem Bezirk und darüber hinaus zu engagieren. Es geht den Veranstaltenden nicht nur um das Gedenken für die ermordeten jüdischen Menschen und die vielen anderen Opfer. Sie wollen auch verdeutlichen, dass die Herausforderungen offensichtlich wachsen. Auch deshalb soll mit der Veranstaltung ein Beitrag für das Zusammenleben in gegenseitiger Akzeptanz geleistet werden – unabhängig von Herkunft, Religion und Lebenseinstellung. Alle Interessierten sind dazu aufgerufen, sich vor dem Hintergrund eines zunehmenden Rassismus, des anwachsenden Antisemitismus und Nationalismus mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung für ein solidarisches Miteinander im Bezirk zu engagieren. Im Sinne des Gedenkens wird darum gebeten, auf nationale Symbole und Parteifahnen zu verzichten. VVN-BdA Pankow, Bürgerkommission Pankow, Evangelische Kirchengemeinde Alt-Pankow https://lichterkette-pankow.de/aktuell/lichterkette_27-januar-2026/
Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Loeperplatz,10367 Berlin-Lichtenberg
27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung Der 27. Januar ist der Internationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust und seit 1996 in Deutschland Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Wir wollen an diesem Tag mit einer Kundgebung am Loeperplatz der Opfer des deutschen Faschismus gedenken. Bringt bitte Blumen mit.
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Lichtenberg e.V.
Dienstag | 27. Januar 2026| GEDENKORT GÜTERBAHNHOF MOABIT, Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin-Moabit
Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Der 27. Januar ist ein Tag des Erinnerns und des Innehaltens. Er markiert die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 und steht für das Gedenken an die Millionen Menschen, die der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer fielen. Auschwitz ist zum Sinnbild des staatlich organisierten, systematischen und industriellen Massenmordes geworden. Zugleich ist die Geschichte des Holocaust an konkrete Orte in unserer Stadt eingeschrieben. Der Güterbahnhof Berlin-Moabit war ein Ort des Abschieds ohne Wiederkehr: Von hier aus wurden tausende Berliner Jüdinnen und Juden deportiert, entrechtet und ermordet. Heute erinnert der Ort als Gedenkstätte an das, was geschehen ist – und an die Verantwortung, die daraus erwächstErinnerung braucht Menschen, die sie weitertragen. Besonders junge Stimmen geben ihr eine Zukunft. Wenn sich Jugendliche mit den Geschichten der Opfer auseinandersetzen, entsteht ein Raum, in dem Vergangenheit berührt und Gegenwart befragt wird. Wir danken der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag leistet. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Erinnern an die Verbrechen der NS-Zeit und mit Fragen heutiger Erinnerungskultur macht sie deutlich, dass Erinnerung keine ferne Geschichte ist, sondern Teil unseres gemeinsamen Heute. Programm der Gedenkveranstaltung Beginn: 14:00 Uhr
Musikalischer Auftakt mit einem Klavierstück von Jan Meyerowitz, gespielt von Elmar Schwinn (Musiker und Lehrer an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule)
Begrüßung durch Jelisaweta Kamm (Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Mitte)
Ansprache der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger
Lesung der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Kooperation mit dem Verein Tanz Theater Dialoge
Musikalischer Beitrag mit einem weiteren Klavierstück von Jan Meyerowitz, gespielt von Elmar Schwinn
Abschluss mit dem jüdischen Trauergebet Kaddisch und einer Kranzniederlegung
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 28. Januar 2026, 15.00 Uhr
Anlässlich des 27. Januars, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, finden auch 2026, am 28. Januar 2026 – vor und nach der Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas können ganztägig individuell Kränze niedergelegt werden.
14.00 Uhr – Gedenken des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg, 10557 Berlin)
Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock) Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg >>> U-Kottbusser Tor Zur Lage in Europa Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien antifaschistischer Organisationen Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten.
Wenn deutsche Medien über Europa berichten, geht es meist um die Frage, ob und wie weit einzelne Regierungen dem politischen Kurs der EU-Kommission in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, die Haltung gegenüber den USA oder die innereuropäischen Machtverhältnisse folgen. Antifaschistinnen und Antifaschisten aber müssen die Entwicklung jener Länder in den Blick nehmen, in denen extreme Rechte bereits die Regierungsmacht erobert haben, wie Viktor Orbán in Ungarn und Giorgia Meloni in Italien.Zudem gibt es nach den letzten Wahlen im europäischen Parlament drei Fraktionen der extremen Rechten, die faktisch dessen drittstärkste Kraft bilden. Auch konnten Parteien aus diesem Spektrum in den letzten Monaten bei nationalen Parlamentswahlen ihren Einfluss ausbauen, unabhängig davon, ob sie anschließend an der Regierung beteiligt wurden oder nicht. Welche innenpolitischen Veränderungen haben extreme Rechte im parlamentarischen System ihrer Länder auf den Weg gebracht und was bedeutet das für die Demokratie, auch in Europa? Diese Fragen stehen seit langem im Mittelpunkt des Austausches der Mitgliedsorganisationen der FIR, in den auch Erfahrungen aus jenen Ländern einfließen, in denen antifaschistische und demokratische Kräfte solche Entwicklungen verhindern konnten. Die Veränderungen in Europa und der Welt spiegeln sich auch in unserem Land wider, trotz vielfältigen Widerstands schreitet die Rechtsentwicklung voran. Die Vernetzung aller, die sich der Bedrohung widersetzen, muss verstärkt werden. Die Berliner VVN-BdA lädt am 30. Januar, einem verhängnisvollen Datum deutscher Geschichte, zu einem Gespräch über internationale Erfahrungen und Ansätze für Gegenstrategien ein. Als Gesprächspartner:innen stehen an diesem Abend Regina Girod, Vizepräsidentin der FIR, und Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR, zur Verfügung.
Freitag, 30. Januar 2026, um 18 Uhr in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V., im Diakoniehaus Britz, Buschkrugallee 131 (Nähe U-Bhf. Blaschkoallee)
Hufeisern gegen Rechts lädt ein: „Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!“ Die Politikwissenschaftlerin Lisa Leichthammer wird mit uns über Antisemitismus als allgegenwärtiges gesellschaftliches Phänomen diskutieren. Das Massaker in Australien zeigt erneut, dass das antisemitische Weltbild der Täter nicht allein tödlichen Hass auf jüdische Menschen erzeugt. Es ist zugleich ein Angriff auf uns alle, weil auf die zivilisierte, lebensachtende soziale Gemeinschaft. Dieser antisemitische Terror ist nicht neu. Schon im 19. Jahrhundert ereigneten sich in vielen Ländern Europas Pogrome gegen jüdische Menschen, denen oft jegliche Solidarität von den Mehrheitsgesellschaften verweigert wurde. Seitdem zieht sich antisemitische Gewalt bis zum heutigen Tag wie ein roter Faden durch Deutschland und Europa. Seine Spuren finden wir auch in unserer Siedlung in Form von Parolen, Aufklebern, persönlicher Bedrohung und Sachbeschädigungen. Unabhängig wie sich ihre Mitglieder im israelisch-palästinensischen Konflikt positionieren, darf eine demokratische Gesellschaft nicht zulassen, dass Jüdinnen und Juden sich im Alltag nicht mehr sicher fühlen. Aber wie der Alltag in Berlin zeigt, sind nicht nur jüdische Menschen von Angriffen betroffen. Längst sind auch andere gesellschaftliche Gruppen ins Visier von Antisemiten geraten, die von ihnen mit antisemitischen Mustern als „Volksfeinde und -schädlinge“ ausgemacht und bekämpft werden. Bedrohlich zeichnet sich die Tendenz ab, dass die totale Ideologie des Nationalsozialismus in Deutschland wieder Fuß fasst, nach der gedanklich konstruierte Judenbilder auf jedes Gesellschaftsmitglied projiziert werden können, um Hass und Terror als Waffen zu rechtfertigen. Wir fragen nach den Ursachen, die den Antisemitismus zu einem allgemeinen Weltbild, zum Muster einer polarisierenden Welterklärung machen, die nur die Alternative totaler Sieg oder Untergang kennt? Der Antwort wollen wir uns gemeinsam nähern. www.hufeiserngegenrechts.de
Frühjahrsputz der Berliner VVN-BdA Friedhof Friedrichsfelde VdN-Anlage 2026
--- vorläufige Termine --- Samstage
11. April 2026 18. April 2026 25. April 2026 16. Mai 2026 jeweils 13 – 16 Uhr
Auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde haben sehr viele der Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes ihre letzte Ruhestätte. 824 Grabstätten gibt es im vorderen Teil des Ehrenhains in Friedrichsfelde. Liegezeiten sind abgelaufen – Angehörige fehlen – wer kann sich um die Pflege kümmern? Gräberpflege ist Gedenkarbeit! Geräte sind vor Ort, es kann aber nicht schaden, wenn Einzelne noch kleine Schaufeln und ähnliches mitbringen. Helfer* sind jederzeit willkommen
Eine PDF-Version des Aufrufs zum Ausdrucken und Sammeln
von Unterschriften gibt es hier
>>>
Die Berliner VVN-BdA hat anlässlich des 9. Mai 2021 mit einem antifaschistischen Fahrradkorso auf eben jene Kontinuitäten hingewiesen. Die Tour führte dabei vom sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Schönholz über das Mahnmal im Tiergarten nach Treptow.
9. Mai 2021 – 76. Jahrestag des Sieges Wir feiern mit einem antifaschistischen Fahrradkorso!