Veranstaltungen zum 81. Jahrestag der Befreiung der letzten überlebenden Häftlinge des Vernichtungslager Auschwitz

20. Januar 2026

Am 27. Januar 1945 – vor 81 Jahren –  befreite die Rote Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz, bzw. die letzten überlebenden Häftlinge. Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus/ Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust finden in Berlin zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Einige, darunter natürlich auch  Veranstaltungen der VVN-BdA, aber auch einige andere haben wir hier aufgelistet. Es sind sehr viele, wir können sie nicht alle auflisten Wir werden die Liste aber in den nächsten Tagen ergänzen.

  • Freitag | 23. Januar 2026 | 15.00 Uhr | Greifstraße 16,  12487 Berlin – Johannisthal | Stolperstein-Verlegung in Johannisthal für die Familie Levi
  • Dezentrales Stilles Gedenken: 27.01. – Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust – Am 24. Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf
  • Montag | 26. Januar 2026 |   17:00 Uhr  | Berlin | Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße / Behrenstraße | Gegen das Vergessen: Gemeinsames zivilgesellschaftliches Gedenken | 
  • Dienstag | 27. Januar 2026 |  10.30 Uhr |  Danziger Str. Ecke Diesterwegstr | BO Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA |  Ehrung mit Rede und Blumenablage an der Stele „Zum Gedenken an die vom Faschismus ermordeten Widerstandskämpfer“, Danziger Str. Ecke Diesterwegstr. 
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 12.30 Uhr| an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn | Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg | Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 13.30 Uhr | Treffpunkt: Gedenkstele für Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands, Koppenstraße/Ecke Singerstraße, 10243 Berlin -Friedrichshain | Gedenken – 81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz 
  • Dienstag | 27.01.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Raum 031 | Akademie der Gesundheit,  Schwanebecker Chausse 4/E-H | 13125 Berlin-Buch | Gedenkveranstaltung für die Opfer der Krankenmorde während des Nationalsozialismus in Berlin-Buch
  • Dienstag | 27. Januar 2026| 16:15 Uhr | Gedenkort Eichborndamm,  Eichborndamm 238 – 240, 13437 Berlin- Reinickendorf | 81 Jahre Befreiung von Auschwitz | Unsere Veranstaltung findet im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung ohne Beteiligung der AfD statt
  • Dienstag | 27. Januar 2026 |   17:00 – 18:00 Uhr |  Treffpunkt:  Moosdorfstraße 3 und 4. | Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald
  • DIE VVN-BdA Köpenick lädt am Dienstag dem 27.Januar 2026 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein. 17:00 Uhr – Platz des 23. April
    Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen, und im Anschluss: 18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54. Film: Ein Pionier des Antifaschismus
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 17:30 Uhr |  OdF Ehrenhain  | Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg | Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus | Verfolgte Mädchen aus dem Landesjugendheim Strausberg
  • Gedenktag 27. Januar: Niemals vergessen!  Lebenshilfe Berlin |  27. Januar 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Berliner Philharmonie | An diesem Tag sind unsere Gedanken bei den Opfern der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus
  • Dienstag | 27. Januar 2026| 19:00 Uhr | Topographie des Terrors – Auditorium | Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg | Das Massaker von Babyn Jar 1941: Zeitzeuginnengespräch mit Switlana Petrowskaja | KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 19 Uhr | Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin | Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | Gespräch mit der Autorin Miriam Rebhun aus Neapel 
  • Dienstag | 27. Januar 2026 |18 Uhr | Ehemaliges  Jüdisches Waisenhaus, Berliner Straße 121,  13187 Berlin Pankow | Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus – 27. Lichterkette anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026
  • Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Ehrenmal für die Opfer des Faschismus  auf dem Loeperplatz, 10367 Berlin-Lichtenberg | 27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung 
  • Dienstag | 27. Januar 2026| GEDENKORT GÜTERBAHNHOF MOABIT,  Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin-Moabit | Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
  • 27.01.2026 | 18 Uhr | Galerie Olga Benario | Richardstraße 104 | 12043 Berlin | Exklusiv und National – Die Bildungspolitik der Rechten
  • Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr < Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin. | Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108) | John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin 
  • Freitag | 30. Januar 2026 | 18:00 Uhr |  in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V. im Diakoniehaus Britz,  Buschkrugallee 131, 12359 Berlin ( U Blaschkoallee) Hufeisern gegen Rechts lädt ein: „Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!” Die Politikwissenschaftlerin Lisa Leichthammer wird mit uns über Antisemitismus als allgegenwärtiges gesellschaftliches Phänomen diskutieren
  • Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock) Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg | Zur Lage in Europa – Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien
    antifaschistischer Organisationen |  75 Jahre Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschiste

Lesestoff: Im Unterschied zu abstrakten Begriffen wie „Holocaust“, „Schoa“ und „Genozid“ bezeichnet das Wort „Auschwitz“ im Sinne Adornos seither einen konkreten Ort und meint zugleich die nicht vorstellbare Vernichtung von Personen und die Auslöschung ihrer Namen .Interessanter Text, gefunden beim Jüdischen Museum: https://www.jmberlin.de/holocaust-gedenktag-und-jom-ha-schoa
Der 2025 verstorbene Soziologe Y. Michal Bodemann forderte übrigens 1999: Schafft diesen Gedenktag wieder ab! https://taz.de/Schafft-diesen-Gedenktag-wieder-ab/%211305122/


Freitag | 23. Januar 2026 | 15.00 Uhr | Greifstraße 16,
12487 Berlin – Johannisthal 

Stolperstein-Verlegung in Johannisthal
für die Familie Levi
 

Mit Stolpersteinen an die Opfer der Nazi-Barbarei zu erinnern, hat sich die Stolperstein-Initiative vom Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Treptow e. V. (BdA) zur Aufgabe gemacht. In Johannisthal wurden bereits sieben solcher Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus ins Straßenpflaster eingesetzt. Sie liegen vor den Häusern Königsheideweg 269, Herrenhausstr. 9 und Breiter Weg 6.In der Greifstraße Nr. 16 wohnten Moritz und Frieda Levi mit ihren Kindern Chaim und Siegbert, bevor sie nach der Machtübernahme der Nazis Deutschland für immer verließen. In diesem Haus hatten sie sich auf ihre Flucht nach Palästina vorbereitet. Chaim Levi war 1934 der erste aus der Familie Levi, dem sie gelang. Ein Jahr später folgten ihm seine Eltern Moritz und Frieda gemeinsam mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Siegbert. Noch rechtzeitig dem NS-Terror entronnen, bauten sie sich in Palästina ein neues Leben auf, arbeiteten in der Landwirtschaft, bekamen Kinder und Enkelkinder.Wenn wir der Familie Levi am 23. Januar 2026 gemeinsam mit ihren aus Israel angereisten Angehörigen gedenken, steht das symbolisch auch für alle Opfer des deutschen Faschismus. Erinnerung und Mahnung zugleich, gerade jetzt. An der feierlichen Verlegung dieser vier neuen Stolpersteine im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar beteiligen sich Schülerinnen und Schüler des Gebrüder-Mongolfier-Gymnasiums in Johannisthal. 

BdA TREPTOW STOLPERSTEINE Treptow Köpenick

  • reitag | 23. Januar 2026 | 15.00 Uhr | Greifstraße 16,  12487 Berlin – Johannisthal | Stolperstein-Verlegung in Johannisthal für die Familie Levi
  • Dezentrales Stilles Gedenken: 27.01. – Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust – Am 24. Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf
  • Montag | 26. Januar 2026 |   17:00 Uhr  | Berlin | Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße / Behrenstraße | Gegen das Vergessen: Gemeinsames zivilgesellschaftliches Gedenken | 
  • Dienstag | 27. Januar 2026 |  10.30 Uhr |  Danziger Str. Ecke Diesterwegstr | BO Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA |  Ehrung mit Rede und Blumenablage an der Stele „Zum Gedenken an die vom Faschismus ermordeten Widerstandskämpfer“, Danziger Str. Ecke Diesterwegstr. 
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 12.30 Uhr| an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn | Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg | Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 13.30 Uhr | Treffpunkt: Gedenkstele für Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands, Koppenstraße/Ecke Singerstraße, 10243 Berlin -Friedrichshain | Gedenken – 81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz 
  • Dienstag | 27.01.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Raum 031 | Akademie der Gesundheit,  Schwanebecker Chausse 4/E-H | 13125 Berlin-Buch | Gedenkveranstaltung für die Opfer der Krankenmorde während des Nationalsozialismus in Berlin-Buch
  • Dienstag | 27. Januar 2026| 16:15 Uhr | Gedenkort Eichborndamm,  Eichborndamm 238 – 240, 13437 Berlin- Reinickendorf | 81 Jahre Befreiung von Auschwitz | Unsere Veranstaltung findet im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung ohne Beteiligung der AfD statt
  • Dienstag | 27. Januar 2026 |   17:00 – 18:00 Uhr |  Treffpunkt:  Moosdorfstraße 3 und 4. | Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald
  • DIE VVN-BdA Köpenick lädt am Dienstag dem 27.Januar 2026 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein. 17:00 Uhr – Platz des 23. April
    Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen, und im Anschluss: 18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54. Film: Ein Pionier des Antifaschismus
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 17:30 Uhr |  OdF Ehrenhain  | Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg | Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus | Verfolgte Mädchen aus dem Landesjugendheim Strausberg
  • Gedenktag 27. Januar: Niemals vergessen!  Lebenshilfe Berlin |  27. Januar 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Berliner Philharmonie | An diesem Tag sind unsere Gedanken bei den Opfern der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus
  • Dienstag | 27. Januar 2026| 19:00 Uhr | Topographie des Terrors – Auditorium | Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg | Das Massaker von Babyn Jar 1941: Zeitzeuginnengespräch mit Switlana Petrowskaja | KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.
  • Dienstag | 27. Januar 2026 | 19 Uhr | Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin | Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus | Gespräch mit der Autorin Miriam Rebhun aus Neapel 
  • Dienstag | 27. Januar 2026 |18 Uhr | Ehemaliges  Jüdisches Waisenhaus, Berliner Straße 121,  13187 Berlin Pankow | Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus – 27. Lichterkette anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026
  • Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Ehrenmal für die Opfer des Faschismus  auf dem Loeperplatz, 10367 Berlin-Lichtenberg | 27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung 
  • Dienstag | 27. Januar 2026| GEDENKORT GÜTERBAHNHOF MOABIT,  Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin-Moabit | Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
  • 27.01.2026 | 18 Uhr | Galerie Olga Benario | Richardstraße 104 | 12043 Berlin | Exklusiv und National – Die Bildungspolitik der Rechten
  • Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr < Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin. | Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108) | John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin 
  • Freitag | 30. Januar 2026 | 18:00 Uhr |  in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V. im Diakoniehaus Britz,  Buschkrugallee 131, 12359 Berlin ( U Blaschkoallee) Hufeisern gegen Rechts lädt ein: „Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!” Diskussion mit der Politikwissenschaftlerin an der HU Lisa Leichthammer
  • Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock) Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg | Zur Lage in Europa – Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien
    antifaschistischer Organisationen |  75 Jahre Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten


Gedenktag 27. Januar: Niemals vergessen!
 Lebenshilfe Berlin


An diesem Tag sind unsere Gedanken bei den Opfern der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus, bei denen in ganz Europa etwa 300.000 Patient:innen aus Heil- und Pflegeanstalten und psychiatrischen Einrichtungen getötet wurden.

Rund ein Drittel – mehr als 70.000 – der Morde an Patient:innen gingen von der sogenannten „Aktion T4“ in der Tiergartenstraße 4 in Berlin aus, bei der systematisch Tötungen geplant wurden.

Diese schrecklichen Verbrechen dürfen nicht in Vergessenheit geraten und sollen stets als mahnende Erinnerung auch in heutigen Zeiten die Bevölkerung erreichen.
Um daran zu erinnern, stellt Andreas Maus am 27. Januar 2026 von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Berliner Philharmonie Bilder und Werke aus und lädt um 13:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch ein. Um 14:30 Uhr veranstaltet das Museum eine Ausstellungsführung mit Live-Audiodeskription und Deutscher Gebärdensprache.

Andreas Maus arbeitet im Kunsthaus KAT18 in Köln und wurde 2021 mit dem „euward 8“, dem europäischen Kunstpreis für Malerei und Grafik für Künstler:innen mit Beeinträchtigung, ausgezeichnet. In den ausgestellten Werken geht es um die Gräueltaten des NS-Regimes und um das Leben und erfahrene Leid von Anne Frank und ihrer Familie.

Am 28. Januar 2026 wird es eine Gedenkstunde im Deutschen Bundestag mit Jürgen Dusel, dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, geben sowie um 11:00 Uhr eine Kranzniederlegung mit musikalischer Begleitung am T4-Gedenkort in der Tiergartenstraße 4 in Berlin-Mitte, bei der auch unser Interessenvertreter Sascha Ubrig vor Ort sein wird.

https://www.lebenshilfe-berlin.de/de/aktuelles/meldungen/2026/Gedenktag-27.-Januar-Niemals-vergessen.php


Gegen das Vergessen: Gemeinsames zivilgesellschaftliches Gedenken

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 81. Mal. Am Vorabend des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust laden wir euch ein, gemeinsam Kerzen am Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu entzünden.

 Montag | 26. Januar 2026 | Berlin
 Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße / Behrenstraße
  17:00 Eintreffen
  17:15 El Male Rachamim – Rabbiner Samuel Vingron 
  17:30 Kaddisch – Rabbiner Samuel Vingron. (Abschluss)

Mit dem Entzünden der Kerzen gedenken wir der sechs Millionen ermordeten europäischen Jüdinnen*Juden. Zugleich mahnen wir: Erinnern heißt auch hinschauen: auf Antisemitismus und Hass heute.

Reden von Vertreter*innen politischer Parteien sind nicht geplant. Wir bitten um Verständnis.



Aufrufende Initiativen:
Amadeu Antonio Stiftung · Amcha Deutschland · Anne Frank Zentrum · Freunde der Synagoge Fraenkelufer · Gesicht Zeigen! · Initiative Mahnwachen gegen Antisemitismus · KIgA · Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus · VDK
RIAS Berlin 


Dienstag | 27. Januar 2026 |   17:00 – 18:00 Uhr |  Treffpunk; Moosdorfstraße 3 und 4.Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald

Am 27. Januar 2026 lädt die Stolperstein-Initiative beim BdA Treptow anlässlich des Internationalen Gedenktages für die
Opfer des Nationalsozialismus ein zu einem Stolperstein-Spaziergang in Plänterwald.

Wir treffen uns 17.00 Uhr vor den Häusern Moosdorfstraße 3 und 4. Unser Weg führt dann über Puderstraße 22,
Rethelstraße 6a und Defreggerstraße 10 bis zur Straße Am Treptower Park 49. An den 14 Stolpersteinen vor diesen
Häusern werden wir Rosen ablegen in Erinnerung an Jüdinnen und Juden, die in diesem Kiez zu Hause waren, bevor sie
von den Nazis verhaftet, deportiert und ermordet wurden.
Details


Veranstalter Stolperstein-Initiative des BdA Treptow 


DIE VVN-BdA Köpenick lädt am Dienstag dem 27.Januar 2026 zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein.

Ablauf der Gedenkveranstaltung:
17:00 Uhr – Platz des 23. April
Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen,

und im Anschluss:
18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54.
Film: Ein Pionier des Antifaschismus

Walter Sack – ein biographisches Interview der Spielberg-Foundation mit dem Widerstandskämpfer und ehemaligen Bürgermeister Treptows. Über den Widerstand gegen den Faschismus in Berlin, das Exil in Schweden und darüber, was Antifaschismus heute bedeutet.
Das Interview dauert etwa 60 Minuten, danach möchten wir mit euch ins Gespräch kommen und diskutieren.


BO Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA

Dienstag | 27. Januar 2026 |  10.30 Uhr | 
Danziger Str. Ecke Diesterwegstr

Ehrung mit Rede und Blumenablage an der Stele „Zum Gedenken an die vom Faschismus ermordeten Widerstandskämpfer“, Danziger Str. Ecke Diesterwegstr


ÖKUMENISCHE PLÖTZENSEER TAGE 2026
& GEDENKTAGE FÜR GALINA ROMANOWA


Vom 22. Januar bis 2. Februar 2026 werden in der Gedenkregion Charlottenburg-Nord Gedenktage für Galina (ukrainisch: Halyna) Romanowa stattfinden. Mit ihnen soll an die junge ukrainische Ärztin erinnert werden, die in der NS-Zeit in Zwangsarbeiterlagern arbeiten musste und im November 1944 in der Hinrichtungsstätte Plötzensee ermordet wurde.
Anlass für die Veranstaltungsreihe ist die Einweihung des Kunstwerkes „Für Galina und uns“ auf der Grünverbindung Halemweg/Popitzweg in Charlottenburg-Nord, die im Oktober 2025 stattgefunden hat.

Die Gedenktage werden gemeinsam vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und vom Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee ‚Christen und Widerstand‘ durchgeführt. Veranstaltungen der traditionellen „Ökumenischen Plötzenseer Tage“ sind in die Reihe integriert.

Nähere Informationen und das (vorläufige) Programm finden Sie >>>hier.


Vortragsveranstaltung: Alltag und Öffentlichkeit der Shoah. Gestapo-Sammellager und “Judendeportationen” aus Berlin.

Mittwoch, 28. Januar 2026 um 18:00 Uhr

Rathaus Schöneberg, Theodor-Heuss-Saal (Raum 2107/2108)
John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

Der Eintritt ist frei.Tatorte wie Auschwitz und Täter wie Adolf Eichmann sind vielen Menschen ein Begriff. Weniger bekannt sind die zahlreichen „Orte des Terrors“ inmitten Berlins, zum Beispiel die als „Vorstufe der Vernichtung“ bezeichneten Gestapo-Sammellager. Aus diesen deportierten heute kaum bekannte und nach 1945 straffrei gebliebene Angehörige des „Judenreferates“ der Berliner Gestapo über 56.000 als Juden verfolgte Personen jeden Alters in Ghettos, Zwangslager und an Orte von Massenerschießungen.
In seinem Vortrag wird Dr. Philipp Dinkelaker die Leiden der Opfer, ihre Widerstandsstrategien, aber auch die Handlungsräume und Motivationen der Täter_innen nachzeichnen. Ein besonderes Augenmerk gilt der öffentlichen Wahrnehmbarkeit des Deportationsgeschehens sowie der ambivalenten Rolle der Berliner Bevölkerung.
Eine Veranstaltung des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin.


Dezentrales Stilles Gedenken: 27.01. – Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust – Am 24. Januar 2026 in Marzahn-Hellersdorf

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn- Hellersdorf und die demokratischen Parteien im Bezirk erinnern auch in diesem Jahr mit einem stillen Gedenken an die Opfer des Holocaust.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von Soldatinnen der Roten Armee befreit – dieses Datum steht seit 2005 weltweit für die Erinnerung an die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands an jüdischen Menschen, an Sinti und Roma, an politischen Gegnerinnen und weiteren Gruppen. Zum 80. Jahrestag der Befreiung laden wir die Menschen aus unserem Bezirk dazu ein gemeinsam an die Geschehnisse zu erinnern.

Am Samstag den 24. Januar 2026 werden wir deshalb an verschiedenen Orten im Bezirk der Opfer des NS-Terrors gedenken. Wir nehmen unsere historische Verantwortung für die Verbrechen des NS-Regimes wahr. Gleichzeitig schauen wir weiterhin mit Sorge auf die kontinuierlich wachsenden extrem rechten Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf und die weltweiten Wahlerfolge von teils extrem rechten Parteien.
Wir stehen auch weiterhin für ein vielfältiges und solidarisches Marzahn-Hellersdorf. Kommen Sie am 24. Januar gerne zum gemeinsamen Gedenken an einer unserer sieben Gedenkstationen im Bezirk vorbei. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, ein klares Zeichen gegen Antisemitismus, Nationalismus und Faschismus zu setzen.

Station 1 – Poelchaustele
Ort: Poelchaustraße Ecke Märkische Allee in 12681 Berlin-Marzahn
Zeit: 10 Uhr

Station 2 – Gedenktafel am Haus der ehem. Praxis von Dr. Philippsthal
Ort: Oberfeldstraße 10 in 12683 Berlin-Biesdorf
Zeit: 14 Uhr
Station 3 – Stolpersteine der Familie Guthmann
Ort: Friedhofseingang, Lemkestraße 156, 12623 Berlin-Mahlsdorf
Zeit: 10 Uhr
Station 4 – Charlotte von Mahlsdorf am Gutshaus Mahlsdorf
Ort: Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin-Mahlsdorf
Zeit: 12 Uhr
Station 5 – Heinrich-Grüber-Gedenktafel
Ort: Dorfkirche Kaulsdorf – Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde
Kaulsdorf, Dorfstraße 10, 12621 Berlin-Kausldorf
Zeit: 11 Uhr
Station 6 – Gedenktafel für die Opfer der Euthanasie

Ort: Krankenhauskirche im Wuhlgarten, Brebacher Weg 15, 12683 Berlin-Biesdorf
Zeit: 14 Uhr
Station 7 – Gedenkort „Zwangsarbeiterlager Kaulsdorfer Str. 90“
Ort: Durchgang Kaulsdorfer Straße 90, 12683 Berlin-Kaulsdorf
Zeit: 11 Uhr


Dienstag | 27. Januar 2026 | 17:00 – 17:30 Uhr |  OdF Ehrenhain  | 
Wriezener Str. 1a, 15344 Strausberg

Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus
Verfolgte Mädchen aus dem Landesjugendheim Strausberg
Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung stehen die Lebensgeschichten zweier Mädchen, die Opfer der nationalsozialistischen Fürsorgeerziehung wurden und zeitweise im Landesjugendheim Strausberg untergebracht waren. Ihre Schicksale zeigen exemplarisch, wie das NS-Regime Kinder und Jugendliche verfolgte, die sich nicht in die „Volksgemeinschaft“ fügten.

Das Landesjugendheim in der Wriezener Straße 28e diente von 1927 bis 1945 als Einrichtung für Jugendliche, die von staatlichen Stellen als „verwahrlost“ oder „unerziehbar“ abgestempelt wurden. Die nationalsozialistische Fürsorge war Instrument einer menschenverachtenden Erziehungs- und Verfolgungspolitik. Junge Menschen, die Formen von Protest, Widerspruch oder sexueller Selbstbestimmung zeigten, wurden unter erzieherischer Aufsicht zur Zwangsarbeit in Schneiderwerkstätten gezwungen. Sie waren schlecht versorgt und erlitten tägliche Demütigungen.

Jugendliche mit „schlechten Anpassungsprognosen“ wurden zur psychiatrischen Begutachtung in die Landesanstalt Görden in Brandenburg an der Havel überstellt. Viele Mädchen endeten ab 1942 mit dem Urteil der „staatlichen Bewahrung“ im Jugend-KZ Uckermark beim Frauen-KZ Ravensbrück – einem Konzentrationslager für Minderjährige, in dem sie Gewalt, Zwangsarbeit und Folter ausgesetzt waren. Einrichtungen der Fürsorge, der Psychiatrie und der Kriminalpolizei arbeiteten dabei eng zusammen und bildeten ein perfides System der Verfolgung Jugendlicher.

Die Erinnerung an die Schicksale der im Landesjugendheim Strausberg untergebrachten Mädchen mahnt uns, wachsam zu bleiben gegenüber Ausgrenzung, Stigmatisierung und Verfolgung.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, gemeinsam der Opfer zu gedenken und ein Zeichen gegen Faschismus und für eine demokratische Erinnerungskultur zu setzen.

Die Biographien wurden von der RAA-Geschichtswerkstatt zeitlupe recherchiert.


27.01.2026 | 18 Uhr | Galerie Olga Benario | Richardstraße 104 | 12043 Berlin

Exklusiv und National – Die Bildungspolitik der Rechten

Die AfD ist in allen Landesparlamenten vertreten und laut Umfragen zur Bundestagswahl derzeit die stärkste Kraft. Ihr Einfluss auf die Bildungspolitik wächst. Die Partei will Schule grundlegend verändern: mehr Nationalismus, traditionelle Familienbilder und autoritätsorientierte Lehrkräfte. Vielfalt, Inklusion sowie Unterricht zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt lehnt sie ab. Ihre Bildungspolitik würde soziale Ungleichheiten verstärken.

Ziel ist, Lehrpläne ideologisch zu beeinflussen und Lehrkräfte durch den Verweis auf „Neutralität“ und Meldeportale unter Druck zu setzen, um imaginierte politische Voreingenommenheit an Schulen zu denunzieren.

Die GEW Neukölln hält es für notwendig sich mit der Bildungspolitik der AfD auseinanderzusetzen. Auf der Veranstaltung will der Bezirk diskutieren, was konkret gegen die Pläne der AfD zu unternehmen ist?
Wie können Lehrkräfte, Erzieher:innen und Sozialpädagog:innen vor Ort an ihren Schulen aktiv werden?

Gäste:
Klaudia Kachelrieß, die Referentin des Vorstandsbereichs Schule der GEW Berlin, wird über die Bildungspolitik der AfD referieren.
Franziska Brychcy, die bildungspolitische Sprecherin der LINKSFRAKTION im Berliner Abgeordnetenhaus, berichtet über Erfahrungen mit der AfD im Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Die Veranstaltung richtet sich an Pädagog:innen und ist offen für alle, die am Thema interessiert sind.


Dienstag | 27. Januar 2026 | 12.30 Uhr| an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers,

Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn Einladung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages laden die Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Kreisverband Ost zu einer gemeinsamen Gedenkstunde am Dienstag, dem 27. Januar 2026, um 12.30 Uhr an der Open-Air-Ausstellung am Ort des ehemaligen Zwangslagers, Otto-Rosenberg-Straße 1, 12681 Berlin-Marzahn ein.

Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das deutsche Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Wie kein anderer Ort symbolisiert Auschwitz die Verbrechen des Nationalsozialismus und die rassistische Politik der Vernichtung von sechs Millionen europäischer Juden sowie einer halben Million Sinti und Roma. In diesem Vernichtungslager wurden von 1940 bis 1945 mindestens 1,1 Millionen Menschen aus unterschiedlichen Nationen ermordet.

Unter dem Eindruck von grassierendem Geschichtsrevisionismus und dem Erstarken menschen- wie demokratiefeindlicher Kräfte ist das Gedenken an diese Opfer im Jahr 2026 aktueller und dringender denn je!
Begrüßung
PETRA ROSENBERG
1. Vorsitzende der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn


Grußworte
NADJA ZIVKOVIC

Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf
STEVEN KELZ
Sprecher Bündnis für Toleranz und Demokratie am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
REINHARD WEISE
Vorsitzender Deutscher Gewerkschaftsbund Kreisverband Ost

Kranzniederlegung an der Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn
Musikalische Umrahmung
LELLO FRANZEN, Gitarre
JANKO LAUENBERGER, Gitarre
https://www.gedenkstaette-zwangslager-marzahn.de/aktuell/einladung-zum-gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-2.html


Dienstag | 27. Januar 2026 | 13.30 Uhr | Treffpunkt: Gedenkstele für Frauen und Männer des antifaschistischen Widerstands, Koppenstraße/Ecke Singerstraße, 10243 Berlin -Friedrichshain
Gedenken – 81 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz

 Am 27. Januar vor 81 Jahren befreiten Soldaten der sowjetischen Armee das deutsche Vernichtungslager Auschwitz. Was sie dort vorfanden, lässt uns noch heute den Atem stocken vor Abscheu und Entsetzen. Wir möchten Sie einladen, gemeinsam mit uns an diesem Tag an Menschen zu erinnern, die Nachbar:innen waren in diesem Kiez und ermordet oder in die Emigration getrieben wurden, die Zwangsarbeit leisten oder sich verstecken mussten, die sich zu Widerstand entschlossen oder Verfolgten Schutz gaben.

Redebeiträge
von Schüler:innen des Andreas-Gymnasiums und der Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann

Gemeinsamer Spaziergang zu Stolpersteinen in der Umgebung. Lernen Sie die Schicksale der Menschen kennen, an die hier erinnert wird. Wer unterwegs mit uns die Stolpersteine reinigen möchte: Bitte ein handelsübliches Metallreinigungsmittel und Lappen mitbringen!

Basisorganisation Friedrichshain-Kreuzberg VVN-BdA https://fhain-xbg.vvn-bda.de/


Dienstag | 27.01.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr | Raum 031 | Akademie der Gesundheit,  Schwanebecker Chausse 4/E-H | 13125 Berlin-Buch
Gedenkveranstaltung
für die Opfer der Krankenmorde während des Nationalsozialismus in Berlin-Buch
anlässlich des internationalen Gedenktages der Opfer des Holocaust und 120 Jahre nach Eröffnung der Bucher Einrichtungen
organisiert von Azubis der Akademie der Gesundhei
Wir laden Sie herzlich ein zum gemeinsamen Gedenken
Redebeiträge

  • Herr Prof. Dr. Thomas Beddies, Charité – Institut für Geschichte und Ethik der Medizin
  • Dr. Gisela Grunwald, Mitglied im Förderkreis Gedenkort T4, VVN-BdA Pankow
  • Lesung aus Tagebüchern und Patient:innenbriefen
  • Gemeinsame Schweigeminute und Kranzniederlegung
  • Spaziergang zu den Denkmälern auf dem Gelände

Um ein wenig Überblick zu haben, bitten wir Sie uns bis 20.01.2026 Rückmeldung über ein Teilnehmen zu geben. Rückmeldung an valeria-liedtke@t-online.de, Azubi im Fachbereich Ergotherapie, Akademie der Gesundheit)


Dienstag | 27. Januar 2026| 16:15 Uhr | Gedenkort Eichborndamm,  Eichborndamm 238 – 240, 13437 Berlin- Reinickendorf
81 Jahre Befreiung von Auschwitz
Am 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 81. Mal. Als eines der grausamsten und größten Vernichtungslager der Nazis steht Auschwitz als Mahnmal das an die menschenfeindliche Rassen-Ideologie der Nazis erinnert, der auch viele Menschen mit Behinderungen zum Opfer fielen.

Das Bündnis Reinickendorf gegen Rechts lädt daher auch dieses Jahr zum Gedenken an diese Opfer am ehemaligen Standort der Nervenklinik Am Wiesengrund ein.
Hier wurden 175 Kinder aus rassenideologischen Gründen weggesperrt und gequält. 81 von ihnen wurden ermordet.

Unsere Veranstaltung findet im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung ohne Beteiligung der AfD statt. Damit möchten wir ein klares Zeichen gegen die AfD und ihre menschenverachte
Einstellungen setzen. Die AfD vertritt offen Positionen, die Menschen mit Einschränkungen klar ausgrenzen und verachten. Im Gegensatz zur offiziellen Veranstaltung der BVV findet unsere Gedenken ohne Beteiligung der AfD statt. Wir laden alle Demokrat*innen ein, mit uns am 27.1.2026 um 16:15 Uhr am Eichborndamm 238 – 240 zu erinnern, zu gedenken und zu mahnen.
BÜNDNIS REINICKENDORF GEGEN RECHTS

https://www.reinickendorf-gegen-rechts.de


Dienstag | 27. Januar 2026| 19:00 Uhr | Topographie des Terrors – Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-KreuzbergDas Massaker von Babyn Jar 1941: Zeitzeuginnengespräch mit Switlana Petrowskaja
Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus laden die Stiftung Topographie des Terrors, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI zu einem Zeitzeugingespräch ein.
Vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion lebten in Kyjiw, der Hauptstadt der Ukrainischen Sowjetrepublik, 850.000 Menschen, etwa ein Viertel waren Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen flüchteten vor den deutschen Truppen, die Kyjiw am 19. September 1941 einnahmen. Am 29. und 30. September wurde die nahe der Stadt gelegene Schlucht Babyn Jar Ort der umfangreichsten Massenerschießung des Holocaust. 33.771 Männer, Frauen und Kinder meldeten die Täter anschließend als erschossen nach Berlin. Bis Sommer 1943 ermordeten die Deutschen in und um Babyn Jar insgesamt bis zu 100.000 Menschen. 
In seiner Einführung gibt Christian Schmittwilken einen Überblick über die nationalsozialistischen Verbrechen in Babyn Jar. Im Zentrum der Veranstaltung steht das Gespräch mit der ukrainischen Zeitzeugin Switlana Petrowskaja.
Switlana Petrowskaja ist 2022 im Alter von 87 Jahren wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nach Berlin geflohen, wo ihre Tochter Katja Petrowskaja, Autorin des Buchs Vielleicht Esther, seit 1999 wohnt. Ihre Großmutter und Tante gehörten 1941 zu den Opfern der Massenerschießung in Babyn Jar. Ihren Eltern gelang gemeinsam mit ihren beiden Töchtern die Flucht. Switlana Petrowskaja ist mehrfach ausgezeichnete Geschichtslehrerin. Sie hat sich mit ihren Schulklassen immer wieder mit dem Ort Babyn Jar auseinandergesetzt.

Christian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors.
Babette Quinkert ist Historikerin und Ausstellungskuratorin. Zu ihren Schwerpunkten gehören die Geschichte des Holocaust und der Besatzungspolitik in Osteuropa.

Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
Einführung: Dr. Christian Schmittwilken, Berlin
Gespräch: Switlana Petrowskaja und Dr. Babette Quinkert, Berlin

– Eintritt frei –
Für die Veranstaltung wird eine Simultanübersetzung angeboten.

Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltungen@topographie.de
Telefon 030 254509–0
https://kontakte-kontakty.de/das-massaker-von-babyn-jar-1941-zeitzeuginnengespraech-mit-switlana-petrowskaja-27-01-2026/
KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V.


Dienstag | 27. Januar 2026 | 19 Uhr | Jüdisches Gemeindehaus, 
Fasanenstraße 79-80 | 10623 Berlin

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – Gespräch mit der Autorin Miriam Rebhun aus Neapel

Bei der Ankunft der Alliierten 1943 lebten noch 534 Juden in Neapel. Eine von ihnen ist die 19-jährige Luciana. Sie verliebt sich in einen Soldaten der jüdischen Brigade, dermit der britischen Armee nach Italien gekommen war. Er heißt Heinz Rebhun, stammt aus Berlin und war 1936 zusammen mit seinem Zwillingsbruder Kurt nach Palästina ausgewandert. Wenige Monate nach ihrer Heirat ist der Krieg vorbei, Heinz muss mit seinem Bataillon nach Palästina zurück und trifft dort auf seinen Bruder, der mit der britischen Armee in Frankreich und Griechenland gewesen war.
Im Mai 1946 wird Heinz‘ und Lucianas Tochter Miriam in Neapel geboren, zwei Monate später zieht sie mit dem Kind zu ihrem Mann nach Haifa. Hier lernt sie Kurt und dessen junge Frau kennen und beginnt, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Doch im Januar 1948 wird Heinz bei einem arabischen Überfall auf einen Bus bei Haifa getötet. Kurt sorgt noch für die Rückfahrt der am Boden zerstörten Luciana und ihres Babys nach Neapel, bevor auch er drei Monate nach seinem Bruder im Unabhängigkeitskrieg fällt. Im Laufe der Jahre begibt sich Miriam Rebhun auf die Spuren ihrer Herkunft. Stück für Stück setzt sie die unglaubliche Geschichte ihrer Familie zusammen und hält sie in ihren Büchern fest. Anlässlich des Ge- denktages 2026 erzählt sie diese Geschichte nun in der Stadt, in der sie nach über 75 Jahren ihre Cousine Daphna wiedergefunden hat.

Gespräch mit musikalischer Begleitung
Einführung
: Alessandro Turci
MIRIAM REBHUN lebt in Neapel, hat Italienisch und Geschichte am Gymnasium unterrichtet und als Zeitzeugin der zweiten Generation 2011 ihren ersten Roman »Ho inciampato e non mi sono fatta male« veröffentlicht. Ihr letztes autobiografisches Buch »La dedica« (Die Widmung) ist 2024 erschienen.
Moderation: SHELLY KUPFERBERG, geboren in Tel Aviv und aufgewachsen in Westberlin, hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaftenstudiert. Sie ist Journalistin, Moderatorin und Buchautorin. Ihr erfolgreicher Roman »Isidor« (2022) wird gerade für das Burgtheater in Wien adaptiert. Im März 2026 erscheint ihr Roman »Stunden wie Tage« (Diogenes).

Musik: DAVIDE INCORVAIA studierte klassisches Klavier in Mailand und Jazzklavier bei Franco D’Andrea. Seit 2008 spielt er Konzerte mit international renommierten Jazzmusikern, ist Bandleader und Sideman bei Jazzfestivals in ganz Europa und hat Alben u.a. mit Kenneth Dahl Knudsen, Roberto Manzin, Dima Bondarev und Toms Rudzinskis veröffentlicht. Seit 2014 lebt er in Berlin und spielt in den wichtigsten Jazzclubs Deutschlands.

Auf Italienisch und Deutsch mit Simultanübersetzung. Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Berlin in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

Eintritt frei

Dienstag | 27. Januar 2026 |18 Uhr | Ehemaliges  Jüdisches Waisenhaus,  Berliner Straße 121,  13187 Berlin Pankow Für ein gewaltfreies Miteinander, gegen Antisemitismus und Rassismus – 27. Lichterkette anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 2026

Redebeiträge:

  •     Cordelia Koch, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Pankow
  •     Klaus Lederer, VVN-BdA Pankow, Mitglied des Bundesrates
  •     Jana Sommerfeld, Schulleiterin der Schule 1 in Pankow
  •     Daphne Czernobilsky, Theaterregisseurin
  •     Vertreter der Studierendengruppe Tacheles
  •     Vertreter der linken Jugendgruppe Hashomer Hatzair

Schweigeminute
Kreuzung Breite Straße/Berliner Straße
19 Uhr · Andacht
Alte Pfarrkirche Pankow, Breite Straße 37
Musik:
    hardCHOR“Ella“ Leitung: Bettina Kurella
    Erich-Fried-Chor Leitung: Andreas Bunckenburg

Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, des anwachsenden Antisemitismus und Nationalismus mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung gewaltfrei für ein solidarisches Miteinander in unserem Bezirk und darüber hinaus zu engagieren.
Es geht den Veranstaltenden nicht nur um das Gedenken für die ermordeten jüdischen Menschen und die vielen anderen Opfer. Sie wollen auch verdeutlichen, dass die Herausforderungen offensichtlich wachsen. Auch deshalb soll mit der Veranstaltung ein Beitrag für das Zusammenleben in gegenseitiger Akzeptanz geleistet werden – unabhängig von Herkunft, Religion und Lebenseinstellung. Alle Interessierten sind dazu aufgerufen, sich vor dem Hintergrund eines zunehmenden Rassismus, des anwachsenden Antisemitismus und Nationalismus mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung für ein solidarisches Miteinander im Bezirk zu engagieren. Im Sinne des Gedenkens wird darum gebeten, auf nationale Symbole und Parteifahnen zu verzichten.  VVN-BdA Pankow, Bürgerkommission Pankow,  Evangelische Kirchengemeinde Alt-Pankow
https://lichterkette-pankow.de/aktuell/lichterkette_27-januar-2026/


Dienstag, 27. Januar 2026 | 17:00 Uhr | Ehrenmal für die Opfer des Faschismus  auf dem Loeperplatz,10367 Berlin-Lichtenberg

27. Januar 2026 – Gedenkkundgebung zum Jahrestag der Auschwitzbefreiung
Der 27. Januar ist der Internationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust und seit 1996 in Deutschland Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Wir wollen an diesem Tag mit einer Kundgebung am Loeperplatz der Opfer des deutschen Faschismus gedenken.
Bringt bitte Blumen mit.

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Lichtenberg e.V. 

https://lichtenberg.vvn-bda.de


Dienstag | 27. Januar 2026| GEDENKORT GÜTERBAHNHOF MOABIT, 
Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin-Moabit

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Der 27. Januar ist ein Tag des Erinnerns und des Innehaltens. Er markiert die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 und steht für das Gedenken an die Millionen Menschen, die der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer fielen.
Auschwitz ist zum Sinnbild des staatlich organisierten, systematischen und industriellen Massenmordes geworden. Zugleich ist die Geschichte des Holocaust an konkrete Orte in unserer Stadt eingeschrieben. Der Güterbahnhof Berlin-Moabit war ein Ort des Abschieds ohne Wiederkehr: Von hier aus wurden tausende Berliner Jüdinnen und Juden deportiert, entrechtet und ermordet. Heute erinnert der Ort als Gedenkstätte an das, was geschehen ist – und an die Verantwortung, die daraus erwächstErinnerung braucht Menschen, die sie weitertragen. Besonders junge Stimmen geben ihr eine Zukunft. Wenn sich Jugendliche mit den Geschichten der Opfer auseinandersetzen, entsteht ein Raum, in dem Vergangenheit berührt und Gegenwart befragt wird. Wir danken der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag leistet. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Erinnern an die Verbrechen der NS-Zeit und mit Fragen heutiger Erinnerungskultur macht sie deutlich, dass Erinnerung keine ferne Geschichte ist, sondern Teil unseres gemeinsamen Heute.
Programm der Gedenkveranstaltung
Beginn: 14:00 Uhr

  • Musikalischer Auftakt mit einem Klavierstück von Jan Meyerowitz,
    gespielt von Elmar Schwinn (Musiker und Lehrer an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule)
  • Begrüßung durch Jelisaweta Kamm (Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Mitte)
  • Ansprache der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger
  • Lesung der AG Erinnern der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule
    in Kooperation mit dem Verein Tanz Theater Dialoge
  • Musikalischer Beitrag mit einem weiteren Klavierstück von Jan Meyerowitz, gespielt von Elmar Schwinn
  • Abschluss mit dem jüdischen Trauergebet Kaddisch und einer Kranzniederlegung

Hinweis zum Veranstaltungsort:
Der Zugang zum Gedenkort Güterbahnhof Moabit befindet sich neben der Ellen-Epstein-Straße 1 oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin
(zwischen Lidl und Hellweg).https://www.mittemuseum.de/de/veranstaltung/internationaler-tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-holocaust


Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
28. Januar 2026, 15.00 Uhr

Anlässlich des 27. Januars, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, finden auch 2026, am 28. Januar 2026 – vor und nach der Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas können ganztägig individuell Kränze niedergelegt werden.

An den weiteren Denkmälern: 

11.00 UhrGedenken des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde (Tiergartenstraße 4, 10785 Berlin)

14.00 Uhr – Gedenken des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (Simsonweg, 10557 Berlin)

15.00 Uhr – Stilles Gedenken durch den LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg e. V. – an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
(Kranzniederlegung am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, Ebertstraße auf Höhe Hannah-Arendt-Straße, 10785 Berlin-Tiergarten)https://www.stiftung-denkmal.de/aktuelles/demnaechst/tag-des-gedenkens-an-die-opfer-des-nationalsozialismus-6/


Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock)
Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg
>>> U-Kottbusser Tor
Zur Lage in Europa
Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien
antifaschistischer Organisationen

Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten.

Wenn deutsche Medien über Europa berichten, geht es meist um die Frage, ob und wie weit einzelne Regierungen dem politischen Kurs der EU-Kommission in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, die Haltung gegenüber den USA oder die innereuropäischen Machtverhältnisse folgen.
Antifaschistinnen und Antifaschisten aber müssen die Entwicklung jener Länder in den Blick nehmen, in denen extreme Rechte bereits die Regierungsmacht erobert haben, wie Viktor Orbán in Ungarn und Giorgia Meloni in Italien. Zudem gibt es nach den letzten Wahlen im europäischen Parlament drei Fraktionen der extremen Rechten, die faktisch dessen drittstärkste Kraft bilden. Auch konnten Parteien aus diesem Spektrum in den letzten Monaten bei nationalen Parlamentswahlen ihren Einfluss ausbauen, unabhängig davon, ob sie anschließend an der Regierung beteiligt wurden oder nicht.
Welche innenpolitischen Veränderungen haben extreme Rechte im parlamentarischen System ihrer Länder auf den Weg gebracht und was bedeutet das für die Demokratie, auch in Europa?
Diese Fragen stehen seit langem im Mittelpunkt des Austausches der Mitgliedsorganisationen der FIR, in den auch Erfahrungen aus jenen Ländern einfließen, in denen antifaschistische und demokratische Kräfte solche Entwicklungen verhindern konnten.
Die Veränderungen in Europa und der Welt spiegeln sich auch in unserem Land wider, trotz vielfältigen
Widerstands schreitet die Rechtsentwicklung voran. Die Vernetzung aller, die sich der Bedrohung widersetzen, muss verstärkt werden.
Die Berliner VVN-BdA lädt am 30. Januar, einem verhängnisvollen Datum deutscher Geschichte, zu einem Gespräch über internationale Erfahrungen und Ansätze für Gegenstrategien ein. Als Gesprächspartner:innen stehen an diesem Abend Regina Girod, Vizepräsidentin der FIR, und Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR, zur Verfügung.

Freitag, 30. Januar 2026, um 18 Uhr
in den Räumen des Britzer Bürgervereins e. V., im Diakoniehaus Britz, Buschkrugallee 131
(Nähe U-Bhf. Blaschkoallee)

Hufeisern gegen Rechts lädt ein:
„Antisemitismus – ein Angriff auf uns alle!“
Die Politikwissenschaftlerin Lisa Leichthammer wird mit uns über Antisemitismus als allgegenwärtiges gesellschaftliches Phänomen diskutieren.
Das Massaker in Australien zeigt erneut, dass das antisemitische Weltbild der Täter nicht allein tödlichen Hass auf jüdische Menschen erzeugt. Es ist zugleich ein Angriff auf uns alle, weil auf die zivilisierte, lebensachtende soziale Gemeinschaft.
Dieser antisemitische Terror ist nicht neu. Schon im 19. Jahrhundert ereigneten sich in vielen Ländern Europas Pogrome gegen jüdische Menschen, denen oft jegliche Solidarität von den Mehrheitsgesellschaften verweigert wurde. Seitdem zieht sich antisemitische Gewalt bis zum heutigen Tag wie ein roter Faden durch Deutschland und Europa. Seine Spuren finden wir auch in unserer Siedlung in Form von Parolen, Aufklebern, persönlicher Bedrohung und Sachbeschädigungen.
Unabhängig wie sich ihre Mitglieder im israelisch-palästinensischen Konflikt positionieren, darf eine demokratische Gesellschaft nicht zulassen, dass Jüdinnen und Juden sich im Alltag nicht mehr sicher fühlen. Aber wie der Alltag in Berlin zeigt, sind nicht nur jüdische Menschen von Angriffen betroffen.
Längst sind auch andere gesellschaftliche Gruppen ins Visier von Antisemiten geraten,
die von ihnen mit antisemitischen Mustern als „Volksfeinde und -schädlinge“ ausgemacht und bekämpft werden. Bedrohlich zeichnet sich die Tendenz ab, dass die totale Ideologie des Nationalsozialismus in Deutschland wieder Fuß fasst, nach der gedanklich konstruierte Judenbilder auf jedes Gesellschaftsmitglied projiziert werden können, um Hass und Terror als Waffen zu rechtfertigen.
Wir fragen nach den Ursachen, die den Antisemitismus zu einem allgemeinen Weltbild, zum Muster einer polarisierenden Welterklärung machen, die nur die Alternative totaler Sieg oder Untergang kennt? Der Antwort wollen wir uns gemeinsam nähern.
www.hufeiserngegenrechts.de


Auch 2026 – Kein Gedenken mit der AfD!

2. Januar 2026

Konsequent gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus!

2026 jährt sich die Befreiung vom deutschen Faschismus zum 81. Mal und damit auch das Gedenken an seine Opfer. Wir sagen: Zeigen Sie Haltung! Kein Gedenken an die Opfer des Naziregimes zusammen mit der AfD!

Aus unserem Offenen Brief, den wir seit Jahren an Abgeordnete und Politiker*innen richten:
„Nicht nur am 27. Januar nehmen immer wieder AfD Politiker*innen an Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Naziregimes teil. Seit Jahren sagen Überlebende und Antifaschist*innen, was inzwischen auch der Verfassungsschutz „im Verdacht“ hat: die AfD ist rechtsextrem!
Die Teilnahme der AfD an Feierlichkeiten in Gedenken an die Opfer des deutschen Nationalsozialismus und in Erinnerung an die faschistischen Verbrechen bleibt nicht länger unwidersprochen: Mutig stellen sich Gedenkstättenmitarbeiter*innen und Zeitzeug*innen, Antifaschist*innen und demokratische Bürger*innen den Rechten von der sogenannten „Alternative“ in den Weg.

Wir appellieren daher heute noch einmal an Sie: Laden Sie die AfD vom Gedenken aus!“

Komplett lesen: Offener Brief „Kein Gedenken an die Opfer des Naziregimes zusammen mit der AfD“

AfD Jugend stoppen! Am 29.11.2025 nach Gießen!

18. November 2025

Liebe Berliner VVN-BdA Mitglieder,

der Kampf gegen das Erstarken der AfD ist die zentrale Aufgabe der VVN-BdA, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V..

Nach der Auflösung der als rechtsextremistisch eingestuften „Jungen Alternative“ will die AfD nun am 29. und 30.11.2025 in Gießen eine neue Jugendorganisation gründen. Auch einen Namen hat der Jugendverband jetzt:  „Generation Deutschland“ – Hatten wir schon mal, war gar nicht gutWirst du ihn mit uns verhindern? 

Wir haben noch 20 Busfahrkarten zu den antifaschistischen Protesten für euch  / für uns reserviert und werden dann gemeinsam in einem Bus als Berliner VVN-BdA  am Freitagabend, dem 28.11.2025, voraussichtlich gegen 22.00 Uhr, nach Gießen starten und am Samstag Abend nach Berlin zurückfahren – zusammen mit vielen tausend  Antifaschist*innen aus Berlin und ganz Deutschland – die Mobilisierung läuft bestens! 

Wir fahren zusammen mit >>> widersetzen und >>> Aufstehen gegen Rassismus und vielen anderen Gruppen und Organisationen. Wir sind gut vernetzt mit allen Organisator*innen und stellen ein nette und kompetente Busbetreuung. Kommt mit – wir freuen uns auf euch!

Wir sagen: Keine Bühne für rechte Hetze! Wir organisieren einen bunten, lautstarken und vielfältigen Protest gegen Rassismus, Antifeminismus und autoritäre Ideologie. Mit zivilem Ungehorsam werden wir den Parteitag blockieren – entschlossen, solidarisch und gemeinsam.

Die Karten kosten 30 Euro und für die die etwas mehr Geld auf Tasche haben 40 Euro. 

Meldet euch bitte rasch unter berlinmitte@vvn-bda.de an. Wir versorgen euch dann mit den nötigen Infos und neusten Nachrichten. 

Und ihr könnt Buskarten- Pat*innen werden, um Menschen, die wenig oder kein Geld haben die Fahrt zu ermöglichen. Spendet unter dem Stichwort Busreise an Berliner Sparkasse | IBAN: DE90100500000013302663 – BIC: BELADEBE

Worum gehts in Kürze: 

Einen neuen rechten Jugendverband, in dem es vor Rassisten und Nazis nur so wimmelt, darf es nicht geben. Wir wehren uns gegen rechte Umsturzfantasien und wollen kein Familienbild von Vorgestern, sondern das genaue Gegenteil: Freiheit und Vielfalt, soziale Sicherheit und gleiche Rechte für ALLE, egal wie wir aussehen und woher wir kommen.

Eine Jugendorganisation ist für die AfD wichtig, gerade weil viele Menschen unter 30 sie wählen. Die JA war in den sozialen Medien sehr aktiv und hat es geschafft, Jugendliche schon früh zu binden. Insofern steht eine neue Organisation für alle zwischen 14 und 36 Jahren bereits in den Startlöchern.

Ende November soll im hessischen Gießen die „Generation Deutschland“ gegründet werden unter dem Motto „Zeit für deine Zukunft“. Lange stand als Arbeitstitel „Patriotische Jugend“ im Raum, der Name „Generation Deutschland“ sei jetzt aber geeint, heißt es aus Parteikreisen.  Das wird in  Gießen beim Gründungstreffen noch abgestimmt werden.Der wahrscheinlich neue Bundesvorsitzende der „Generation Deutschland“ kommt aus Brandenburg: Jean-Pascal Hohm will sich zur Wahl stellen für den Vorsitz der Parteijugend. Der heute 28-Jährige war schon 2014 erster Vorsitzender der Jungen Alternative Brandenburg. Hohm ist bekannt für sein Engagement bei „Pegida“ und seine Verbindungen zu den rechtsextremen Organisationen „Ein Prozent“ und „Identitäre Bewegung“. Wegen letzterer verlor er 2017 kurzzeitig einen Job in der AfD-Landtagsfraktion, machte aber dennoch in der Partei Karriere und wurde 2024 in den Brandenburger Landtag gewählt.Gemeinsam mit Menschen aus ganz Deutschland kommen wir nach Gießen!
Unterstützt uns – für Vielfalt, Freiheit und Menschenrechte!

Jetzt ist Zeit für Antifaschismus!
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.
[Berliner VVN-BdA e.V.]

Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg VR 25738 B

03(0) 2978 4178
http://berlin.vvn-bda.de

Veranstaltungen zum 87. Jahrestag der Novemberpogrome

24. Oktober 2025

9.November 1938 -2025 – 87. Jahrestag der Novemberpogrome

Gedenkkundgebung am  Mahnmal Levetzowstraße und antifaschistische Demonstration zum Deportationsmahnmal auf der Putlitzbrücke

9. November 2025 | 16.00 Uhr | Mahnmal Levetzowstraße | Berlin-Moabit

 „Eine Zukunft denken, ohne die Vergangenheit zu verraten“   (Moishe Postone)

Als antifaschistisches Bündnis rufen wir am 9. November 2025, dem 87. Jahrestag der Novemberpogrome, wie deit 1990, zu einer Gedenkkundgebung am Mahnmal Levetzowstraße mit anschließender antifaschistischer Demonstration durch Moabit auf.
Der 9. November 1938 war der Höhepunkt der Novemberpogrome. Bis dahin hatten die Nazis schrittweise mit Berufsverboten, dem Ausschluss aus Schulen sowie Universitäten, dem Raub jüdischen Eigentums, Zwangsarbeit und der Markierung von Jüdinnen*Juden deren Ausgrenzung und Verarmung betrieben. Die Novemberpogrome stellten den vorläufigen Höhepunkt der nationalsozialistischen Bemühungen dar, Jüdinnen*Juden aus den deutschen Grenzen zu vertreiben. ….

Zum Aufruf: https://9novemberberlin.de/

Zur Broschüre 2025: https://9novemberberlin.de/wp-content/uploads/2025/10/Broschuere-9-11-2025-web.pdf

Weiterhin haben wir euch eine sicherlich unvollständige Liste (wir werden sie ergänzen, schickt uns gerne eure Termine) von Veranstaltungen in Berlin rund um den 9.November 2025 zusammen gestellt. Es ist eine Menge zu lesen.

Am 9. November finden zahlreiche Stolpersteinspaziergänge statt. Hier sind sie zu finden:

>>>https://www.stolpersteine-berlin.de/de/aktuelles


  • Mittwoch |  29. Oktober 2025 |  ca. 12 Uhr |  Rankestr. 28 in Berlin-Charlottenburg | Ein Stolperstein für den Chorleiter Rosebery d’Arguto (1890–1942?)
  • Mittwoch |  29. Oktober 2025 | 18.00 Uhr | Bibliothekssaal im Rathaus Schöneberg,  John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin | Vernissage „Ob die Möwen manchmal an mich denken?“ Die Vertreibung jüdischer Badegäste an der Ostsee
  • Montag |  3. November 2025 | 18:00 bis 19:30 Uhr|  Mitte Museum, Pankstr. 47, 13357 Berlin | Angriffe auf das Gedenken. Austausch in der Praxis ( MBR Berlin, RIAS Berlin und Regishut des VDK e.V.) 
  • Dienstag |  4. November 2025 | 19.00 Uhr | Nachbarschaftszentrum Kiez & Kurt,  Esmarchstraße 18, Berlin-Prenzlauer Berg (Hochparterre links) | Vergessene Opfer – Die Verhaftung und Ermordung jüdischer Männern im KZ Sachsenhausen
  • Dienstag | 04. November 2025 | 18:00 Uhr | Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg | Vortrag : Hannah Arendt in Jerusalem
  • Mittwoch | 5. November 2025 | 18:30 Uhr | Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin) Filmvorführung „Mein illegales Leben“ im Anschluss Gespräch mit Esther Dischereit (VVN-BdA Lichtenberg)
  • Donnerstag | 6.November 2025 | 18.00 Uhr |  Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim,  Schloßstraße 55 /Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin | Antisemitismus nach 1945: Das Mahnmal für die NS-Opfer auf dem Steinplatz und das Jüdische Gemeindehaus im Fokus von Solidarität, Terror und Protest 1953 bis 1973
  • Sonntag | 9. November 2025 | 16.00  Uhr | Onkel-Herse-Str. 34, 12359 Berlin- Britz | Hufeisern gegen Rechts lädt ein zum 9. November 2025 in Britz: Gemeinsam gegen jeglichen Antisemitismus! Wir erinnern an unseren ehemaligen Nachbarn Dr. Leo Hauser, den jüdischen Arzt und Überlebenden der Konzentrationslager Sachsenhausen und Auschwitz.
  • Sonntag | 9. November 2025 |  11:00 – 12:00 Uhr |  Rathaus Treptow, Großer Ratssaal (Raum 218) , Neue Krugallee 2-6, 12435 Berlin | Matinee des BdA Treptow  zur Erinnerung an die Novemberpogrome vor 87 Jahren | Gedenkrede: Dr. Christine Glauning, Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit | 15:00 – 16:00 Uhr | Stolperstein-Verlegung für die jüdische Familie Karl, Charlotte und Leopold Friedbauer sowie den Zeugen Jehovas Heinrich Peick | Beermannstraße 10, 12435 Berlin (Alt-Treptow) 
  • 87. Jahrestag der November-Pogrome von 1938 – Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin mit dem Regierenden Bürgermeister Kai WegnerSonntag, 9. November 2025 um 19.00 Uhrim Jüdischen GemeindehausFasanenstraße 79/80, 10623 Berlin. Bereits um 11.00 Uhr beginnt unter dem Motto „Jeder Mensch hat einen Namen“ vor dem Jüdischen Gemeindehaus die Lesung der Namen der 55.696 ermordeten Berliner Juden aus dem Gedenkbuch des Landes Berlin. Sie dauert bis ca. 21.00 Uhr. Alle Berliner und Berlinerinnen sind herzlich aufgerufen, sich an der Namenslesung zu beteiligen. Am Abend wird auch eine Simulation der ehemaligen Synagoge Fasanenstraße auf die heutige Fassade des Jüdischen Gemeindehauses projiziert. Zudem werden vor Ort den ganzen Tag Virtual-Reality-Brillen zur Verfügung stehen, mit denen man sich in das Innere der ehemaligen Synagoge versetzen kann.
  • Die Jüdische Gemeinde zu Berlin lädt anlässlich des 87. Jahrestages der Pogrome in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 zu einer Gedenkveranstaltung in das Gemeindehaus Fasanenstraße. Die Begrüßung erfolgt durch den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner wird ein Grußwort für das Land Berlin sprechen. Gebet: Gemeinderabbiner Jonah Sievers.Das Gedenken wird musikalisch umrahmt von Kantorinnen und Kantoren der zurzeit in Berlin tagenden European Cantors Association mit Teilnehmenden aus 15 Ländern. Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgt gegen 20.15 Uhr die Kranzniederlegung am Mahnmal vor dem Jüdischen Gemeindehaus. Das „El Male Rachamim“ (Gedenkgebet) singt Kantor Isidoro Abramowi
  • Sonntag 09. November | 14 Uhr | Karl-Marx-Allee 71-75, 10243 Berlin | Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und die Bezirksverordnetenversammlung gedenken des 87. Jahrestags der Pogromnacht am 09. November 1938 in Form einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung, Musik und Redebeiträgen. An der Gedenkveranstaltung nehmen die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Clara Herrmann und der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Werner Heck teil. Die Familie Freundlich betrieb ein Juweliergeschäft in der Großen Frankfurter Straße 19 (heute Karl-Marx-Allee 71–75). Mit dem Novemberpogrom 1938 endete die wirtschaftliche Existenz der Familie. 1942 wurden die Familienmitglieder in KZs deportiert und ermordet. Die Geschichte der Familie Freundlich steht exemplarisch für das einst vielfältige jüdische Leben in Friedrichshain, das sich nicht nur in religiöser kultureller Hinsicht, sondern auch im ganzen sozialen Alltag widerspiegelte. Das Schicksal der Familie Freundlich verdeutlicht den gewaltsamen Bruch, den die rassistisch antisemitische Enteignungs-, Ausschluss- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus auch für jüdische Geschäftsinhaber*innen bedeutete.
  • Sonntag | 9.November 2025 |11:00 – 13:00 Uhr| Treff Steinstr. Ecke Bahnhofstr. in Lichtenrade | Gedenkorte zum Nationalsozialismus in Lichtenrade | Stadtteilführung | Berliner Geschichtswerkstatt e. V.
  • Sonntag | 9.November 2025 | 10.00 Uhr | Jüdischer Friedhof in  Weissensee | Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin | Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht | Bezirksamt und BVV Pankow | 11.30 Uhr | Jüdischer Friedhof in der Schönhauser Allee Schönhauser Allee 25, 10435 Berlin | Traditionell nimmt die VVN-BdA Prenzlauer Berg am Gedenken teil.
  • Datum: 09. November | 14 Uhr | Karl-Marx-Allee 71-75, 10243 Berlin | Gedenken anlässlich des 87. Jahrestages der Pogromnacht am 09. November 1938 | Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und die Bezirksverordnetenversammlung gedenken des 87. Jahrestags der Pogromnacht am 09. November 1938 in Form einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung, Musik und Redebeiträgen
  • Sonntag | 9.November 2025 | 16.00 Uhr | Mahnmal der ehemaligen Synagoge, Münchener Str. 38, 10779 Berlin | Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht |  Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg
  • Sonntag | 9.November 2025 |11:00 – 13:00 Uhr| Treff Steinstr. Ecke Bahnhofstr. in Lichtenrade | Gedenkorte zum Nationalsozialismus in Lichtenrade | Stadtteilführung 
  • Sonntag | 9. November 2025 | 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr | 14.00 – 15.00 Uhr|  Deutsches Historisches Museum | Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin-Mitte | Geschichte in Flammen: Gedenken an die Opfer antisemitischer Gewalt | Führung anlässlich des 9. November 1938
  • Sonntag | 9. November 2025 | 11.00 Uhr | Jüdisches Museum Berlin, Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer,  Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin | Der 9. November 1938
  • Montag | 10. November 2025 | Gedenken anlässlich des 87. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 des Bezirksamts und der BVV Mitte gemeinsam mit Schulen aus dem Bezirk
    11.00 Uhr 
    Gedenkveranstaltung am Mahnmal an der ehenmaligen Synagoge in der Levetzowstraße mit Schüler*innen des Französischen Gymnasiums
    11.15 Uhr
    Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Moabit mit Schüler*innen der Theodor Heuss Gemeinschaftsschule (neben, Ellen-Epstein-Straße 1, 10559 Berlin)
    11.30
    Gedenkveranstaltung am Jüdischen Krankenhaus mit Schüler*innen  des Lessing Gymnasiums ( Heinz-Galinski-Straße 1, 13347 Berlin)
    12.00
     Gedenkveranstaltung am Denkmal der israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel am Siegmundshof mit Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten (Siegmundshof 11)
  • Dienstag, 11. November 2025, 19:00 Uhr | Topographie des Terrors, Auditorium,  Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg |  Der Nationalsozialismus im Comic
  • Mittwoch | 19. November 2025 | 18.30 Uhr | Treff des Stadtschloss Moabit,  Rostocker Straße 32B, 10553 Berlin  | Filmvorführung:  Killing Nazis – Die Geschichte eines echten »Inglourious Basterd


Das ausgesprochen tolle GRIPS Theater

Hansaplatz, Altonaer Straße 22

zeigt ab dem 7. November 2025  wieder 

Ab heute heißt du Sara

33 Bilder aus dem Leben einer Berlinerin“

Inge wächst in einem sozialdemokratischen Haus auf. 1933 eröffnet die Mutter der 10-jährigen, dass sie „Jüdin“ ist. Nur langsam begreift Inge, was das für sie bedeuten wird.
„Ab heute heißt Du Sara“ sagt ein Polizeibeamter 1938 zu der 16-jährigen Inge und stempelt ein J in ihrem Ausweis – J wie Jude. Von nun an ändert sich alles im Leben der selbstbewussten Berlinerin. Inge und ihre Mutter bleiben in Berlin – wie alle Juden der Ächtung und Verfolgung durch die Nazis ausgeliefert. Otto Weidt, der Besitzer einer Blindenwerkstatt, stellt Inge, allen Gesetzen zum Trotz, in seinem Büro ein. Doch nach dem Beginn der Deportationen 1941 sehen sich Inge und ihre Mutter gezwungen, unterzutauchen.Das Stück nach dem autobiografischen Buch „Ich trug den gelben Stern“ von Inge Deutschkron erzählt in 33 Bildern, Liedern und Musikszenen von der Angst der Verfolgten, von den Menschen, die Inge und ihrer Mutter geholfen haben und für sie „Stille Helden“ wurden, von einer verlorenen Kindheit und nicht zuletzt vom kämpferischen Mut eines jungen Mädchens, das nicht aufgibt.Karten und Termine gibts hier – beeilen, ist  immer schnell ausverkauft

https://www.grips-theater.de/de/spielplan/ab-heute-heit-du-sara/2804#show-dates


Mittwoch |  29. Oktober 2025 |  ca. 12 Uhr |  Rankestr. 28 in Berlin-Charlottenburg

Einladung
Ein Stolperstein für den Chorleiter Rosebery d’Arguto (1890–1942?)

Am Mittwoch, den 29. Oktober 2025 wird (ab ca. 12 Uhr) in der Rankestr. 28 in Berlin-Charlottenburg ein Stolperstein für den Stimmbildner, Gesangspädagogen und Chorleiter Martin Rosebery d’Arguto verlegt, der zu einem bislang nicht genau ermittelbaren Zeitpunkt, vermutlich aber im Oktober 1942 im Vernichtungslager Auschwitz (oder während der Deportation dorthin) ermordet worden ist.

Martin Rosebery d’Arguto wurde am 24. Dezember 1890 als Moshe Rosenberg in Szreńsk, einem Dorf ca. 100 km nordwestlich von Warschau, als Sohn eines Getreidehändlers im damals russisch besetzten Polen geboren. Aufgrund seiner Mitgliedschaft in sozialistisch orientierten Gruppen, die sich nach den ersten revolutionären Ereignissen in Russland (1905) auch in Polen gebildet hatten, wurde er bereits als Jugendlicher von der Polizei gesucht und musste das Land verlassen.
Ab 1909 war er in Berlin ansässig, wo er um 1915 als Sänger und Stimmbildner in Erscheinung trat, ab 1917 als „Meister für Stimmbildung und Bel-Canto am Konservatorium“ bzw. „Meister für Schöngesang“ mit Wohnsitz in der Rankestr. 28. Ab dem Jahr 1923 leitete er den Männer- und Frauenchor Neukölln, der sich wenig später in Gesangsgemeinschaft Rosebery d’Arguto umbenannte und mit dem er bis 1933 in der damals äußerst aktiven Szene der Berliner Arbeiterchöre außerordentliche Erfolge feierte. Dabei spielten auch seine eigenen Kompositionen und Chorsätze eine wichtige Rolle, die heute leider zum Großteil als verschollen gelten müssen.
Nach 1933 geriet Rosebery d‘Arguto ins Visier der nationalsozialistischen Kulturbürokratie, die ihm seine bisherigen beruflichen Tätigkeiten nach und nach untersagte. 1938 wurde Rosebery d’Arguto zur Über- siedlung nach Polen genötigt. Mit einem offiziellen deutschen Visum hielt er sich im Sommer 1939 noch einmal besuchsweise in Berlin auf, wo er unmittelbar nach dem deutschen Überfall auf Polen verhaftet wurde. Ab dem 13. September 1939 wurde er unter katastrophalen Bedingungen im Konzentrationslager Sachsenhausen festgehalten. Dort ließ er sich nach einiger Zeit von Mithäftlingen dazu überreden, in den drei als „Judenblock“ bezeichneten Baracken Nr. 37, 38 und 39 einen illegalen jüdischen Lagerchor zu
leiten. Mit diesem Chor studierte er in den Tagen vor der Deportation der jüdischen Häftlinge das alte jiddische Lied von den „Tsen Bridern“ ein – in einer abgewandelten Fassung, in der er „Bass“ auf „Gas“ reimte. Diese letzte Chorarbeit von Rosebery d’Arguto wurde später durch den polnischen Holocaust- Überlebenden Aleksander Kulisiewicz der Nachwelt überliefert.
Rosebery d’Arguto wurde am 8. Oktober 1942 mit einem Häftlingstransport vom KZ Sachsenhausen ins KZ Dachau deportiert. Am 19. Oktober verließ er Dachau mit einem Transport in Richtung Auschwitz. In den dortigen Unterlagen konnte sein Name bislang nicht gefunden werden, was die Vermutung nahelegt, dass Martin Rosebery d’Arguto entweder bereits auf dem Transport oder unmittelbar nach der Ankunft in Auschwitz ermordet wurde.

Im Musikarchiv der Akademie der Künste, Berlin, existiert eine „Sammlung Rosebery d’Arguto“ mit fast 500 Dokumenten, die nach 1945 von ehemaligen Mitgliedern der Gesangsgemeinschaft Rosebery d’Arguto zusammengetragen und 1965 dem damaligen Arbeiterlied-Archiv der Akademie übergeben wurde.

Zur Verlegung des Stolpersteins zum Gedenken an Martin Rosebery d’Arguto am Mittwoch, 29. Oktober 2025 ab ca. 12 Uhr in der Rankestr. 28 (Nähe Gedächtniskirche) ergeht hiermit herzliche Einladung.

Rückfragen an: Peter Konopatsch (Musikarchiv der Akademie der Künste / E-Mail: konopatsch@adk.de),
Monika Falkenhagen (www.stolpersteine-berlin.de / E-Mail: falbra@t-online.de)


Mittwoch |  29. Oktober 2025 | 18.00 Uhr | Bibliothekssaal im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
Vernissage „Ob die Möwen manchmal an mich denken?“ Die Vertreibung jüdischer Badegäste an der Ostsee
In Anwesenheit der Kuratorin und Autorin Dr. Kristine von Soden

Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich, trat auch der „Bäder-Antisemitismus“ auf den Plan. „Judenrein!“ lautete die Parole, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit geworden war. Schon um 1900 bringen jüdische Zeitungen „Bäderlisten“ heraus, anhand derer sie vor Bädern warnen, in denen jüdisches Publikum „unerwünscht“ ist. Als „Judenbäder“ gelten umgekehrt Orte, wo zunächst noch eine liberale Atmosphäre herrscht. In Anlehnung an das gleichnamige Buch von Kristine von Soden, das zur Ausstellung in einer erweiterten Neuausgabe erscheint, werden neben historischen Dokumenten und

Ansichtskarten ausgewählte Texte aus Briefen und Tagebüchern z.B. von Else Lasker-Schüler, Victor Klemperer und Mascha Kaléko gezeigt, die beide Seiten des Strandalltags illustrieren: das Naturschöne und Erholsame an der Ostsee und die zunehmende antisemitische Bedrohung bis 1937, als nahezu alle Seebäder und Strände für jüdische Badegäste verboten waren.

Veranstalter*innen: Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg
Veranstaltungsort: Bibliothekssaal im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
Anmeldung: nicht erforderlich


Montag | 3. November 2025 | 18:00 bis 19:30 Uhr|  Mitte Museum, Pankstr. 47, 13357 Berlin

Angriffe auf das Gedenken. Austausch in der Praxis

Am Montag, den 3. November 2025, von 18:00 bis 19:30 Uhr, laden die Projekte MBR Berlin, RIAS Berlin und Regishut des VDK e. V. im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus zu einer Diskussionsveranstaltung in die Aula des Mitte-Museums (Pankstraße 47, 13357 Berlin, www.mittemuseum.de) ein.

Seit einiger Zeit kommt es vermehrt zu antisemitisch motivierten Angriffen auf das Gedenken und Erinnern sowie auf zivilgesellschaftliche Initiativen. So dokumentierte die Meldestelle RIAS Berlin für das Jahr 2024 eine deutliche Zunahme von antisemitischen Vorfällen an Gedenkorten.

Vor diesem Hintergrund wollen die Projekte MBR Berlin, RIAS Berlin und Regishut des VDK e.V. gemeinsam mit Vertreter innen von „Sie waren Nachbarn e. V.“ und der Initiative „Hufeisern gegen Rechts“ ins Gespräch kommen. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen sichtbar zu machen, den Erfahrungsaustausch zu fördern und Ansätze für den Umgang mit Angriffen auf die Gedenk- und Erinnerungskultur zu diskutieren.

Wir möchten Fragen diskutieren, wie: Weshalb gibt es diese Angriffe, wie zeigen sie sich, wie wurde lokal damit umgegangen, was bedeuten diese Angriffe für die Sicherheit der Engagierten, welche Perspektiven hinsichtlich eines wirksamen Schutzes gibt es und wie kann eine solidarische Praxis im Umgang mit Bedrohungen aussehen?

Referent innen: Matthias Müller (MBR), Ruth Hatlapa (RIAS Berlin), Thomas Schöndorfer (Sie waren Nachbarn e.V.), Jürgen Schulte (Hufeisern gegen Rechts)
Moderator innen: Mischa Luy (Regishut)
Veranstalterinnen: Verein für demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V.
Anmeldung unter: info@regishut.de (Anmeldefrist: 2.11.)

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Dienstag |  4. November 2025 | 19.00 Uhr | Nachbarschaftszentrum Kiez & Kurt, 
Esmarchstraße 18, Berlin-Prenzlauer Berg (Hochparterre links)

Vergessene Opfer
Die Verhaftung und Ermordung jüdischer Männern im KZ Sachsenhausen

Am 28./29. Mai 1942 wurden in der Genickschussanlage des KZ Sachsenhausen 250 jüdische Männer erschossen – darunter rund 30 aus dem Prenzlauer Berg, einige aus dem Bötzow-Kiez.

Vortrag von Willi Creutzenberg
Ehemaliger Geschichtslehrer aus der Hufelandstraße mit Bildern, Dokumenten und neuen
Forschungsergebnissen
Eine Veranstaltung der AG Kiezgeschichte im Verein Pro Kiez Bötzowviertel e.V.
Anmeldung erforderlich: klaus.lemmnitz@web.de


Dienstag | 04. November 2025 | 18:00 Uhr | Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Vortrag
Hannah Arendt in Jerusalem

Hannah Arendt (1906–1975), Tochter einer jüdischen Familie in Königsberg, war eine der bedeutendsten politischen Philosophinnen des 20. Jahrhunderts. Sie studierte bei Martin Heidegger und Karl Jaspers, floh 1933 aus NS-Deutschland nach Paris, konnte 1940 aus dem Internierungslager Gurs entkommen und emigrierte 1941 in die USA. Ihre 1955 erschienene Studie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (Originalausgabe: Origins of Totalitarianism, 1951) ist bis heute ein Meilenstein der historischen Forschung zur Ideologie- und Gewaltgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 1961 reiste sie im Auftrag der Zeitschrift „The New Yorker“ nach Jerusalem, um den Prozess gegen Adolf Eichmann mitzuverfolgen. Über ihr Buch Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen wurde heftig gestritten. Arendts Überlegungen zum Charakter des Holocaust, zur persönlichen Verantwortung in der Diktatur und zum Problem einer juristischen Strafverfolgung „administrativer Massenmörder“ bleiben relevant. In seinem Vortrag verortet Tom Segev Eichmann in Jerusalem im Gesamtwerk von Hannah Arendt und diskutiert die Aktualität ihres Denkens in der Gegenwart.

Tom Segev, 1945 in Jerusalem geboren, studierte Geschichte und Politik und wurde an der Universität Boston (USA) mit einer Studie über KZ-Kommandanten promoviert. Er war viele Jahre Deutschlandkorrespondent der israelischen Tageszeitung „Ma’ariv“ und bis 2022 Kolumnist bei „Ha’aretz“. Seine Bücher, darunter Die siebte Million (1995), werden international rezipiert. 2022 erschien seine Autobiographie Jerusalem Ecke Berlin, in der er auch seine Begegnungen mit Hannah Arendt schildert.

Michael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Anmeldung: veranstaltungen@topographie.de Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

https://www.topographie.de/veranstaltungen/detail/hannah-arendt-in-jerusalem
Kosten: Eintritt frei
Dauer: 90 MinuteSprachen: Deutsch
Livestream


Mittwoch | 5. November 2025 | 18:30 Uhr | Kulturhaus Karlshorst,Treskowallee 112, 10318 Berlin)

Filmvorführung „Mein illegales Leben“

im Anschluss Gespräch mit Esther Dischereit

Hella Zacharias und ihre Tochter Hannelore werden 1944 in Sorau/Żary im heutigen Polen in der Wohnung des Bahnarbeiters Fritz Kittel vor den Nazis versteckt. Nach dem Krieg bekommt Hella Zacharias ein weiteres Kind: Esther Dischereit, heute eine der bedeutendsten deutsch-jüdischen Schriftstellerinnen. Immer wieder hat Esther den Namen Fritz Kittel gehört, doch begegnet ist sie ihm nie. Mit der Suche nach ihm beginnt Gerhard Schick seinen Dokumentarfilm, eine Suche nach den fehlenden Splittern der Familiengeschichte und der eigenen Identität.

https://www.mein-illegales-leben.de/

Eine Veranstaltung der VVN-BdA Lichtenberg e.V. in Kooperation mit dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg.


Donnerstag | 6.November 2025 | 18.00 Uhr |  Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55 /Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin

Antisemitismus nach 1945: Das Mahnmal für die NS-Opfer auf dem Steinplatz und das Jüdische Gemeindehaus im Fokus von Solidarität, Terror und Protest 1953 bis 1973

Im Januar 1960 kam es in West-Berlin zu Nazi-Schmierereien und antisemitischen Vorfällen. Kurz darauf organisierten junge Menschen, aber auch ehemals Verfolgte des Nationalsozialismus Gegenproteste. Der Vortrag beleuchtet das Engagement gegen Antisemitismus vor und nach der sogenannten Hakenkreuz-Schmierwelle. Mehrere der Demonstrationen und Kundgebungen fanden seinerzeit am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Steinplatz und am Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße statt. Die beiden Gedenkorte werden in Beziehung zueinander gesetzt und es wird der Frage nachgegangen, wann sie selbst antisemitischen Angriffen ausgesetzt waren und welche Reaktionen diese hervorriefen.

Referent*innen: Dr. Gerd Kühling (Gedenkstätte Deutscher Widerstand)
Veranstalter*innen: Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Anmeldung unter: Die Anmeldung ist erwünscht: Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail museum[at]charlottenburg-wilmersdorf.de
Veranstaltungslink: www.villa-oppenheim-berlin.de


Sonntag | 9. November 2025 |  11:00 – 12:00 Uhr |  Rathaus Treptow, Großer Ratssaal (Raum 218) Neue Krugallee 2-6, 12435 Berlin

Matinee zur Erinnerung an die Novemberpogrome vor 87 JahrenGedenkrede: Dr. Christine Glauning, Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Musik: Orchester der Musikschule Karlshorst

15:00 – 16:00 Uhr 
Stolperstein-Verlegung für die jüdische Familie Karl, Charlotte und Leopold Friedbauer sowie den Zeugen Jehovas Heinrich Peick

Beermannstraße 10, 12435 Berlin (Alt-Treptow)

BdA Treptow: https://bda-treptow.vvn-bda.de/


Sonntag | 9. November 2025 | 16.00  Uhr | Onkel-Herse-Str. 34, 12359 Berlin- Britz

Hufeisern gegen Rechts lädt ein zum
9. November 2025 in Britz:
Gemeinsam gegen jeglichen Antisemitismus!
Wir erinnern an unseren ehemaligen Nachbarn Dr. Leo Hauser, den jüdischen Arzt und Überlebenden der Konzentrationslager Sachsenhausen und Auschwitz.


Sonntag, 9. November 2025, 16 Uhr vor seiner ehemaligen Wohnung Onkel-Herse-Str. 34, 12359 Berlin

Anhand von kurzen Texten wollen wir in einer szenischen Lesung einen Blick auf das Leben von Leon Hauser während der KZ-Inhaftierung und der ersten Nachkriegsjahre in Britz ermöglichen.
Die Akkordeonistin Isabel Neuenfeldt wird musikalisch mit weiteren Akzenten seines Überlebenskampfs die Texte illustrieren.

Leo Hauser wurde wegen Kuriertätigkeit für die Berliner Widerstandsgruppe um Kurt Steffelbauer 1939 verhaftet und ohne Verfahren ins KZ Sachsenhausen gebracht. 1942 wurde er nach Auschwitz-Monowitz überführt, wo er als Pfleger in der Infektionsbaracke tätig war. Mit Hilfe polnischer Partisanen gelang ihm gemeinsam mit sieben Mithäftlingen bei der Evakuierung des Lagers im Januar 1945 die Flucht.
Zurück in Berlin erhielt er eine Wohnung in der Onkel-Herse-Str. 34 zugewiesen, dem Haus, in dem von 1935 bis 1938 Adolf Eichmann, führende Organisator der systematischen Ermordung jüdischer Menschen in ganz Europa, gewohnt hatte.
www.hufeiserngegenrechts.de


Sonntag | 9.November 2025 | 10.00 Uhr | Jüdischer Friedhof in  Weissensee | Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin
Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht
Wir laden sie ein, gemeinsam der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus  zu gedenken und die Erinnerung an den Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden zu gedenken.Bezirksamt und BVV Pankow

11.30 Uhr | Jüdischer Friedhof in der Schönhauser Allee | Schönhauser Allee 25, 10435 BerlinTraditionell nimmt die VVN-BdA Prenzlauer Berg am Gedenken teil.


Sonntag | 9.November 2025 | 16.00 Uhr | Mahnmal der ehemaligen Synagoge, Münchener Str. 38, 10779 Berlin

Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden Synagogen, jüdische Friedhöfe, Geschäfte und Wohnhäuser in Brand gesteckt und demoliert. Tausende jüdische Mitmenschen wurden in dieser Nacht misshandelt, verhaftet oder ermordet.

Unmittelbar zuvor hatte es ein Attentat auf den Legationsrat der deutschen Botschaft in Paris, Ernst vom Rath, durch den polnischen Juden Herschel Grynszpan gegeben. Dies nahm die NS-Führung zum Anlass, massiv gegen die jüdische Bevölkerung im Land vorzugehen. Die gewalttätigen Ausschreitungen gegen Juden und deren Eigentum wurden durch eine Hetzrede Josef Goebbels im Rahmen der jährlichen Versammlung der NSDAP-Führerschaft am 9. November 1938 indirekt angewiesen. Der Novemberpogrom gilt als das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa.

Jedes Jahr am 9. November findet am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in der Münchener Straße 38 in Schöneberg eine Gedenkveranstaltung statt, bei der den Opfern der Reichspogromnacht mit einer Kranzniederlegung und einer gemeinsamen Schweigeminute gedacht wird.

Veranstalter*innen: Gemeinsam in Tempelhof-Schöneberg


Sonntag | 9.November 2025 |11:00 – 13:00 Uhr| Treff Steinstr. Ecke Bahnhofstr. in Lichtenrade

Gedenkorte zum Nationalsozialismus in Lichtenrade 

Stadtteilführung in Kooperation mit der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg

Die Spannbreite der Aspekte, die wir auf dem Rundgang näher beleuchten wollen, reicht vom SA-Terror in den frühen 30er Jahren über die Judenverfolgung bis zur NS-Zwangsarbeit. Auf Initiative der Geschichtswerkstatt Lichtenrade (seit 2002 Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.) hin gibt es in Lichtenrade mehrere Gedenkorte (Mahnmal für das KZ Außenlager von Lichtenrade, Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Kirchhof Paplitzer Straße, Platzbenennung nach Erich Hermann) und 33 Stolpersteine für die Opfer des Nationalsozialismus. Diese durch bürgerschaftliches Engagement geschaffenen Gedenkorte stehen im Mittelpunkt des Rundganges. Aus der Geschichte der Entstehung der einzelnen Gedenkorte lässt sich exemplarisch die Entwicklung von 40 Jahren Gedenkkultur in der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf den Nationalsozialismus herausarbeiten.

Treffpunkt: Steinstr. Ecke Bahnhofstr. in Lichtenrade

Referent: Dr. Andreas Bräutigam, Berliner Geschichtswerkstatt e. V.

 Anmeldung für den kostenfreien Kurs TS102.010H: E-Mail an vhs@ba-ts.berlin.de oder Anschrift und Kursnummer


Sonntag | 9. November 2025 | 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr | 14.00 – 15.00 Uhr|  Deutsches Historisches Museum
Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin-Mitte

Geschichte in Flammen: Gedenken an die Opfer antisemitischer GewaltFührung anlässlich des 9. November 1938

Am 9. November wird in Deutschland u.a. an die landesweiten jüdischen Pogrome am 9. November 1938 erinnert.Die Themenführung konzentriert sich auf frühe Darstellungen des Holocaust und zeigt, wie Überlebende ihre Geschichte selbst sichtbar machten. Es werden Objekte vorgestellt, die von jüdischen Perspektiven auf die nationalsozialistische Gewalt zeugen, wie zum Beispiel die Filmaufnahme mit einem Bericht der Überlebenden Hela Goldstein, das persönliche Erfahrungen mit der kollektiven Geschichte verbindet. Der Rundgang thematisiert auch, wie in der unmittelbaren Nachkriegszeit die antisemitische Dimension der NS-Verbrechen häufig verdrängt wurde, und welchen Einfluss diese Ausblendung auf das Gedenken hatte.

max. 25 Personen je Führung
Anmeldung vor Ort an der Kasse
Preisinformationen: Eintritt frei https://www.dhm.de/veranstaltung/geschichte-in-flammen-gedenken-an-die-opfer-antisemitischer-gewalt-fuehrung-anlaesslich-des-9-november-1938/#2025-11-09T14:00:00+01:00


Sonntag | 9. November 2025 | 11.00 Uhr | Jüdisches Museum Berlin, Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer, 
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Der 9. November 1938

Öffentliche Führung


Im Fokus stehen die Ereignisse rund um die „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938, in der deutschlandweit jüdische Geschäfte zerstört und Jüdinnen und Juden angegriffen, ermordet oder in Konzentrationslager verschleppt wurden. Der staatlich verordnete Antisemitismus trat mit dem 9. November in eine neue Phase: Gewalttätige Übergriffe auf jüdische Personen, Geschäfte und Gemeindeeinrichtungen nahmen extrem zu. Jüdinnen und Juden sollten so zur Auswanderung aus Deutschland getrieben werden.

 Das Nazi-Regime erließ zwischen 1933 und 1945 hunderte von Verordnungen und Maßnahmen gegen Jüdinnen und Juden. Sie sind in der Dauerausstellung im Epochenraum Katastrophe auf große, von der Decke hängende Fahnen gedruckt und bilden eine Installation, die den Umfang und die Perfidie des bürokratisch verordneten Antisemitismus räumlich erfahrbar machen.

https://www.jmberlin.de/fuehrung-9-november-1938


Montag | 10. November 2025 | Gedenken anlässlich des 87. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 des Bezirksamts und der BVV Mitte gemeinsam mit Schulen aus dem Bezirk

11.00 Uhr | Gedenkveranstaltung am Mahnmal an der ehenmaligen Synagoge in der Levetzowstraße mit Schüler*innen des Französischen Gymnasiums

11.15 Uhr| Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Moabit mit Schüler*innen der Theodor Heuss Gemeinschaftsschule (neben, Ellen-Epstein-Straße 1, 10559 Berlin)

11.30 | Gedenkveranstaltung am Jüdischen Krankenhaus mit Schüler*innen  des Lessing Gymnasiums ( Heinz-Galinski-Straße 1, 13347 Berlin)

12.00 | Gedenkveranstaltung am Denkmal der israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel am Siegmundshof mit Schüler*innen des Gymnasiums Tiergarten (Siegmundshof 11)


Dienstag, 11. November 2025, 19:00 Uhr | Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg

Mit Livestream
Der Nationalsozialismus im Comic

Vorträge und Podiumsgespräch

  •     Prof. Dr. Christine Gundermann, Köln
  •     Hannah Brinkmann, Berlin
  •     David von Bassewitz, Lübeck
  • Moderation : Dr. Stephanie Bohra, Berlin

Art Spiegelmans Maus. Die Geschichte eines Überlebenden (die englische Originalausgabe erschien 1986) hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich Comics bzw. Graphic Novels zu einem anerkannten Medium der Geschichtsdarstellung entwickelt haben. Seit gut dreißig Jahren erscheinen zahlreiche Graphic Novels zum National­sozialismus. In vielen Gedenkstätten und Museen werden Comics inzwischen in die Bildungsarbeit einbezogen.
In ihrem Vortrag gibt Christine Gundermann einen Überblick über die Geschichte des Genres Geschichtscomic und diskutiert auch die besonderen Möglichkeiten, die dieses Medium bietet. Hannah Brinkmann und David von Bassewitz geben Einblicke in die grafische Gestaltung ihrer Werke, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen.

Christine Gundermann ist Professorin für Public History am Historischen Institut der Universität zu Köln. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören populäre Formen von Geschichte mit Schwerpunkt Comicforschung. Zuletzt veröffentlichte sie den Aufsatz Zwischen Personifizierung und (Multi-)Perspektivität. Geschichtsdidaktische Überlegungen zur Arbeit mit Comics in Gedenkstätten (2025).

Hannah Brinkmann arbeitet als Grafikerin, Autorin und Comic-Zeichnerin. Zu ihren Veröffentlichungen gehören die Graphic Novel Gegen mein Gewissen (2017) und die Comic-Kurzgeschichte Hitler vor Gericht (2023). 2024 erschien ihre zweite Graphic Novel Zeit heilt keine Wunden über den Shoah-Überlebenden Ernst Grube.

David von Bassewitz ist als freischaffender Künstler und Illustrator tätig. Zu seinen Werken gehört die Graphic Novel Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam. Die Biografie über einen Pionier der elektronischen Musik (2022). Für die Ausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg.“ hat er die Illustrationen angefertigt.

Stephanie Bohra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Bildungsprogramms der Stiftung Topographie des Terrors.  

Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.

Im Rahmen der Sonderausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“


Mittwoch | 19. November 2025 | 18.30 Uhr | Treff des Stadtschloss Moabit, 

Rostocker Straße 32B, 10553 Berlin
Filmvorführung: 

Killing Nazis – Die Geschichte eines echten »Inglourious Basterd«
Dokumentarfilm, D 2013, Regie: Andreas Kuba

Der Dokumentarfilm erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Alfred Müller, einem Wiener Juden, der als Jugendlicher vor den Nationalsozialisten nach Palästina floh. Im Exil wurde er zu Chaim Miller und in einer Spezialeinheit der britischen Armee zum Einsatz hinter feindlichen Linien ausgebildet. 1945 kehrte er als Soldat der nach Österreich zurück – in ein Land, in dem seine Eltern im Holocaust ermordet worden waren. Gemeinsam mit anderen jüdischen Kämpfern übte er inoffiziell Rache an Nationalsozialisten: durch gezielte Entführungen, Verhöre und Hinrichtungen von SS- und Gestapo-Angehörigen.

„Killing Nazis“ beleuchtet ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte und wirft zugleich Fragen auf: nach Gerechtigkeit, nach Erinnerung – und nach Vergeltung.

Die Vorführung findet im Rahmen des Aktionsmonats zum weiblichen und zivilgesellschaftlichen Widerstand statt. Der Film erweitert die Perspektive auf die vielfältigen Formen von Widerstand und Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus.

Der Filmabend wird organisiert und durchgeführt von „Omas gegen Rechts“ und „Kiez Machen“. Weitere Informationen hier: https://omasgegenrechts.berlin/stadtteilgruppen/stadtteilgruppe-mitte


Gedenkstätte Deutscher Widerstand Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin
Das Reichskriegsgericht 1936–1945 – Nationalsozialistische Militärjustiz und die Bekämpfung des Widerstands in Europa

Eine Wanderausstellung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) mit Partnereinrichtungen in Belgien, Frankreich, Norwegen, Polen und Tschechien
Das 1936 gegründete Reichskriegsgericht verhängte in fast 4.000 Verfahren mehr als 1.300 Todesurteile, die meisten davon während des Zweiten Weltkrieges. Diese Bilanz unterstreicht die Ausnahmestellung dieses obersten Gerichtshofs der Wehrmacht als zentrale Verfolgungsinstanz des NS-Regimes und wichtiger Akteur zur Absicherung der Eroberungs- und Vernichtungspolitik mit Mitteln der Justiz. 
https://www.gdw-berlin.de/angebote/ausstellungen/ausstellung/view-aus/64-das-reichskriegsgericht-1936-1945-nationalsozialistische-militaerjustiz-und-die-bekaempfung-des-widerstands-in-europa
Termine für Kuratorenführungen 

  • Do, 23.10.2025, 15 und 16 Uhr
  • Do, 6.11.2025, 15 und 16 Uhr
  • Do, 20.11.2025, 15 und 16 Uhr
  • Do, 4.12.2025, 15 und 16 Uhr

Treffpunkt: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Erste Etage, Sonderausstellung
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer unserer Führungen begrüßen zu dürfen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum jeweiligen Tag davor per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.deDie Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt.

Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin
Tel: 030/26 99 50 00
Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
Web: www.gdw-berlin.de


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