Zur Lage in Europa – Ein Gespräch über Erfahrungen und Strategien antifaschistischer Organisationen | Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste
22. Januar 2026

Freitag | 30. Januar 2026 | 19.00 Uhr | Aquarium (Südblock)
Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin- Kreuzberg
>>> U-Kottbusser Tor
Fédération Internationale des Résistants – Association antifasciste | International Federation of Resistance Fighters – Association of Anti-fascist | Internationale Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten
Die Berliner VVN-BdA lädt am 30. Januar, de, 93. Jahrestag der Machtübergabe an die Nazis, einem verhängnisvollen Datum deutscher Geschichte, zu einem Gespräch über internationale Erfahrungen und Ansätze für Gegenstrategien ein. Als Gesprächspartner:innen stehen an diesem Abend Regina Girod, Vizepräsidentin der FIR, und Ulrich Schneider, Generalsekretär der FIR, zur Verfügung.
Wenn deutsche Medien über Europa berichten, geht es meist um die Frage, ob und wie weit einzelne Regierungen dem politischen Kurs der EU-Kommission in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, die Haltung gegenüber den USA oder die innereuropäischen Machtverhältnisse folgen.
Antifaschistinnen und Antifaschisten aber müssen die Entwicklung jener Länder in den Blick nehmen, in denen extreme Rechte bereits die Regierungsmacht erobert haben, wie Viktor Orbán in Ungarn und Giorgia Meloni in Italien. Zudem gibt es nach den letzten Wahlen im europäischen Parlament drei Fraktionen der extremen Rechten, die faktisch dessen drittstärkste Kraft bilden. Auch konnten Parteien aus diesem Spektrum in den letzten Monaten bei nationalen Parlamentswahlen ihren Einfluss ausbauen, unabhängig davon, ob sie anschließend an der Regierung beteiligt wurden oder nicht.
Welche innenpolitischen Veränderungen haben extreme Rechte im parlamentarischen System ihrer Länder auf den Weg gebracht und was bedeutet das für die Demokratie, auch in Europa?
Diese Fragen stehen seit langem im Mittelpunkt des Austausches der Mitgliedsorganisationen der FIR, in den auch Erfahrungen aus jenen Ländern einfließen, in denen antifaschistische und demokratische Kräfte solche Entwicklungen verhindern konnten.
Die Veränderungen in Europa und der Welt spiegeln sich auch in unserem Land wider, trotz vielfältigen
Widerstands schreitet die Rechtsentwicklung voran. Die Vernetzung aller, die sich der Bedrohung widersetzen, muss verstärkt werden.







