Keine Heimat für Nazis in Köpenick?

10. August 2026

Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA

Montag, 17. August 2026, 18.30 Uhr
Café Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
Keine Heimat für Nazis
in Köpenick?
26 Jahre antifaschistischer 
Widerstand im Randbezirk.

Ein interaktives Gespräch mit Medien-Schnipseln  und Zeitzeug*innen.

Die Bundeszentrale der NPD zog 2000 in die Köpenicker Seelenbinder-Straße. Fortan diente die Immobilie als wichtigste Ressource der extremen Rechten in Berlin.  Von hier aus baute die NPD ihre Kontakte in die Kameradschaft-Szene auf. 
Von Köpenick ausgehend entwickelte sich der Nationale Widerstand Berlin (NW Berlin). Die NPD-Zentrale spielte für den „Neukölln-Komplex“ eine wichtige Rolle und half der Partei beim Einzug in die Bezirksverordnetenversammlungen in verschiedenen Bezirken. Die rassistischen Proteste gegen die Geflüchteten-Unterkünfte 2014 bis 2016 wurden von hier aus koordiniert, und bis heute ist die Zentrale ein bedeutender Ort für neonazistische Jugendgruppen.

Schon vor dem Einzug in Köpenick formierte sich aber auch ein breiter antifaschistischer Widerstand. Der VVN-BdA Köpenick wird an diesem Abend im Café Sibylle einen Einblick in die Geschichte dieses Widerstands geben. Wir sprechen mit Zeitzeug*innen, zeigen Videoaufnahmen und alte und neue Flyer, Plakate und Bilder.

2026 befindet sich die NPD-Nachfolgepartei „Die Heimat“ dabei, ihre Bundeszentrale zu verkaufen. Dies ist auch ein Erfolg der beständigen und kreativen antifaschistischen Proteste! Lasst uns diesen Erfolg mit einem Rückblick gemeinsam feiern und dabei nicht die antifaschistischen Herausforderungen der Gegenwart vergessen.
Antifa Jour fixe der Berliner VVN-BdA
Immer am 3. Montag des Monat
Immer im Café Sibylle
Immer um 18.30 Uhr