Veranstaltungen zum 8. Mai 2026, 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Vergangene Veranstaltungen finden sich am Ende der Seite

Tipp:

Freitag | 8. Mai 2026, | 11.30 Uhr | „Säule der Gefangenen“,  Wismarer Wismarer Str. 26-36, 12207 Berlin- Lichterfelde
Gedenkfeier am 8. Mai 2026
Die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. lädt zur jährlichen Gedenkfeier ein. Unter Mitwirkung von Schülern und Schülerinnen verschiedener Schulen wollen wir der Opfer gedenken und die Erinnerung lebendig erhalten.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms steht der Bericht der Tochter  des antifaschistischen Widerstandskämpfers Wolfgang Knabe, Edith Pfeiffer,  der die Erinnerung an das Geschehene aus persönlicher Perspektive vermittelt. 
Edith Pfeiffer ist langjähtiges Mitglied der Berliner VVN-BdA
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Information bei einem kleinen Imbiss im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf (Ostpreußendamm 64, 12207 Berlin).
https://ikz-lichterfelde.de/

Mittwoch, | 6. Mai 2026 | 18:00 Uhr|   Münzenberg-Forum, Salon des FMP1,  Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Zum 93. Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933
 Wer nicht kämpft, hat schon verloren! Willi Bleicher und die Zerschlagung der Gewerkschaften! 
Am 2. Mai 1933 besetzte die SA die Gewerkschaftshäuser und übernahm das Vermögen der Gewerkschaften. In Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag und mit der Frage nach seiner Relevanz in Zeiten eines Erstarkens der Rechten laden wir den Historiker Stefan Heinz zu einer Einführung in das Thema ein.
 Anschließend zeigen wir Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Willi Bleicher – Widerstandskämpfer und Arbeiterführer“ von Hermann G. Abmayr, der an diesem Abend selbst vor Ort sein wird.
Der Gewerkschafter Willi Bleicher ging 1933 in den Widerstand. 1936 wurde er verhaftet und wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Auch nach Verbüßung seiner Strafe blieb er in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert und war zwischenzeitlich im KZ Buchenwald. Gegen Ende des Krieges wurde er auf einen Todesmarsch durch das Erzgebirge geschickt, den er überlebte. Nach 1945 wurde Bleicher Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg und führte harte Konflikte mit den Arbeitgeberverbänden.

In der anschließenden Diskussion wird Hermann G. Abmayr einige Thesen zur damaligen und heutigen Auseinandersetzung mit rechten Strömungen in Betrieben und Gewerkschaften formulieren.
Mehr Infos: https://www.muenzenbergforum.de/veranstaltung/wer-nicht-kaempft-hat-schon-verloren-willi-bleicher-und-die-zerschlagung-der-gewerkschaften/
 Anmeldung: https://pretix.eu/Muenzenberg/hdm3m-2/ 

8. Mai, 10.00 Uhr
BO Mitte, Gedenken mit Blumenablage am sowjetischen Ehrenmal in Tiergarten.

8. Mai, 11.00-17.00 Uhr
VVN-BdA Berlin-Pankow e.V. und Netzwerk gegen Rassismus Buch-Karow rufen gemeinsam zu einem ganztägig stillen Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal Wiltbergstraße, Berlin-Buch, auf. Kundgebungen um 11.00 Uhr und um 17.00 Uhr.

Am Freitag, 8. Mai veranstaltet die Pankower VVN-BdA in Pankow-Buch gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Rassismus Buch-Karow ein antifaschistisches Gedenken zum 81. Jahrestag der Befreiung. 11 sowie 17 Uhr finden Kundgebungen und ganztags ein Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal in der Wiltbergstr. (nahe S-Bhf. Buch) unter dem Motto „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ statt. Neben Redner:innen der Pankower VVN-BdA, des Netzwerks sowie weiterer Initiativen haben sich auch Vertreter:innen von Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen angekündigt. Zudem wird es Musik geben. Um Verzicht auf nationale Symbole wird gebeten.

8. Mai, 12.00-20.00 Uhr
Berliner VVN-BdA und Bund der Antifaschisten Treptow: Tradtionelle Gedenkveranstaltung und Chorfestival zum 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am Denkmal „Mutter Heimat“ im Sowjetischen Ehrenmal in Treptow.

8. Mai, 12.00 Uhr
BO Prenzlauer Berg und Berliner VVN-BdA: Teilnahme an der Kranzniederlegung von BVV und Bezirksamt Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg in Anwesenheit von Vertreter:innen der polnischen Botschaft, Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten, Am Friedrichshain

8. Mai, 12.45 Uhr
BO Prenzlauer Berg, Gedenken zum 81. Jahrestag der Befreiung mit Blumenablage, Gedenkstätte für den gefallenen Rotarmisten auf dem Ostseeplatz, gemeinsam mit BVV und Bezirksamt Pankow

8. Mai, 17.00 Uhr
VVN-BdA Lichtenberg, stilles Gedenken an den 81. Jahrestag der Befreiung mit Kranzniederlegung am historischen Ort der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht, Museum Karlshorst, Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin

8. Mai, 17.00 Uhr Zitadelle Spandau , Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Regionalgruppe Spandau der VVN/VdA und Spandauer Bündnis gegen Rechts ehren Wladimir Gall, der gemeinsam mit Major Grischin als Parlamentär in der Zitadelle Spandau hunderten Soldaten und Zivilist*innen das Leben rettete.

Treffpunkt: Tafel vor dem Eingang zur Zitadelle links im Wladimir-Gall-Weg. Anschl. Beisammensein mit Filmvorführung auf dem Gelände der Zitadelle (angefr.) Siehe auch: https://neuntermai.vvn-bda.de/wladimir-samoilowitsch-gall/

9. Mai, 15.00 Uhr
Beim Straßenfest „Ostkreuz bleibt bunt“ veranstaltet die BO Friedrichshain-Kreuzberg einen „Spaziergang zu Faschismus und Widerstand am Ostkreuz“

Treffpunkt: Annemirl-Bauer-Platz, Südostecke, am Stolperstein von Alfred Braun (Simplonstraße Ecke Sonntagstraße). Ende: Offenbarungskirche in der Simplonstraße, ca. 16.15 Uhr, mit jiddischen Liedern mit Olaf Ruhl

9. Mai, 16 Uhr
Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung feiern den Tag der Befreiung vom Faschismus!

Mit unseren Gästen vom „Refugio-Chor“ erinnern wir daran, dass dieser Tag der Ausgangspunkt und Schlüssel für unser heutiges Leben in Frieden, Freiheit und Vielfalt war.

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg! war und bleibt die politische Lehre dieses Tages.

Im Sinne dieser Mahnung und Aufforderung präsentieren unsere Gäste vom „Refugio-Chor“ die „Mauthausen-Kantate“ der griechischen Antifaschisten Mikis Theodorakis (Musik) und Iakovos Kambanellis (Text).  

Lasst uns gemeinsam nicht nur des Nazi-Terrors erinnern, sondern auch die erstrittene Freiheit und Demokratie feiern.

Ort: Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers: Onkel-Bräsig-Str. 2, 12359 Berlin

10. Mai, 17.15 Uhr
Berliner VVN-BdA und Lichtblick-Kino: „Die Liebe zum Leben“. Dok-Film, D 2023, von Annette Ortlieb. Dauer: 63 min.

Über den Mut zu desertieren. Ein Film mit und über den Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann (1921-2018) und über den langen Weg zur Rehabilitierung der 30.000 zum Tode verurteilten Wehrmachtsdeserteure in Deutschland. Eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg. Mit einer Einführung von einem Mitglied der „Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär“ und Freund Ludwig Baumanns.

Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin

Vergangene Veranstaltungen

22. April, 16.30 Uhr | Rundgang zur Geschichte jüdischen Lebens in Pankow| Treffpunkt: ehem. jüdisches Waisenhaus Pankow, Berliner Str. 120/121, 13187 Berlin

Veranstaltungsreihe der VVN-BdA Pankow in Kooperation mit der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) Berlin und dem Unabhängigen Jugendzentrum Pankow (JUP) zur Befreiung Pankows durch die Rote Armee Mitte April 1945:

Der Rundgang, konzipiert von der Pankower Historikerin Inge Lammel, führt an verschiedenen Stationen in Pankow –an ehemaligen Synagogen, Wohnhäusern und jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen – vorbei, mit allgemeinen historischen Informationen, persönlichen Lebensgeschichten und historischem Bildmaterial. Zum Abschluss spielt RAKATAK (Samba-Percussion) vor dem JUP und es gibt Küfa

24. April, 18.00 Uhr | Filmvorführung „Nelly & Nadine“ | Ort: JUP Pankow, Florastr. 84, 13187 Berlin

Die belgische Opernsängerin Nelly Mousset-Vos und die chinesische Juristin und Pilotin Nadine Hwang lernen sich 1944 als Gefangene im KZ Ravensbrück kennen und verlieben sich ineinander. Beide waren zuvor im Widerstand aktiv. Nach wenigen Wochen getrennt, überleben beide und finden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder zueinander. Doch Zeit ihres Lebens verheimlichen die beiden Frauen ihre Beziehung vor ihren Familien und geben sich in der Öffentlichkeit als Cousinen aus.

Mit Büchertisch des Buchladens „Zur schwankenden Weltkugel“

26. April, 15.00 Uhr
Rundgang zur Geschichte der Schönholzer Heide

Rundgang mit Inputs zu Orten der Park-Historie: Zwangsarbeitslager, Kriegsgräberstätte und Sowjetisches Ehrenmal sowie die wechselhafte Vorgeschichte des Naherholungsgebiets.

Treffpunkt: Bushaltestelle Schönholzer Heide Süd (Bus 150,155)

23. April, 18.00 Uhr

Kundgebung der VVN-BdA Köpenick: Kundgebung zum 81. Jahrestag der Befreiung Köpenicks zu Ehren der Befreier*innen, im Gedenken an die viele Millionen Opfer, in Solidarität mit allen antifaschistischen Kräften und in Warnung vor aktueller Militarisierung, Aufrüstung und Krieg. Platz des 23. April

26. April, 13.00-14.30 Uhr

Mit einem Kiezspaziergang erinnern BdA Weißensee/Hohenschönhausen und Else-Jahn-Kurve an Else Jahn und die Befreiung Weißensees. Der Kiezspaziergang beginnt am ehemaligen Wohnhaus von Else Jahn in der Berliner Allee 23, 13088 Berlin-Weißensee und führt mit Zwischenstopps an Stolpersteinen und auf dem Friedhof Weißensee (Roelckestraße/Schönstraße) zum Befreiungsdenkmal am Weißen See.

Veranstaltungen der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V. anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Ravensbrück

https://lg-ravensbrueck.vvn-bda.de/2026/04/19/programm-zum-81-jahrestag-der-befreiung/

1. Mai, 14.45 Uhr | Ihr seid nicht vergessen! Gang vom Gedenkzeichen an der Straße der Nationen zum Haus der Lagergemeinschaft. Wir erinnern, an das, was sich an den Orten zugetragen hat und wie es zu den heutigen Gedenkzeichen gekommen ist.

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum (BIZ) der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

2. Mai, 10.00 Uhr
Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal, Bahnhofstraße, Fürstenberg/Havel

12.00-16.00 Uhr | Markt der Erinnerung und Begegnungen, Historischer Geragenhof der Gedenkstätte Ravensbrück

15.00 Uhr | Gedenkfeier auf dem Gedenkort des ehemaligen KZ Uckermark Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V.  Treffpunkt: Shuttle um 14.00 Uhr ab BIZ

https://gedenkort-kz-uckermark.de/befreiungsfeier/

18.00-19.00 Uhr | Konzert mit Joram Bejarano & Microphone Mafia Ort: Historischer Garagenhof 

Samstag | 2. Mai 2026 – 81 Jahre Frieden in Berlin
14.00 Uhr | Platz der Luftbrücke, am Denkmal „Hungerhake“ | Stadtführung
16.00 Uhr | Schulenburgring 2 | Ort der Bedingungslosen Kapitulation Berlins am 2. Mai 1945  | Gedenkstunde
Um 14.00 Uhr bietet Joachim Dillinger eine Stadtführung zu einigen historischen Orten rund um den ehemaligen Flughafen, darunter das Columbia-Haus, ein „wildes KZ“. Der Rundgang endet am Schulenburgring 2.
Um 16.00 Uhr gedenken Bewohner des Hauses dem 81. Jahrestag des Kriegsendes in Berlin vor der am Haus angebrachten Gedenktafel. Im Schulenburgring 2 musste General Weidling, der letzte Kommandant der Berliner Garnison, in Gegenwart von General Tschuikow am 2. Mai 1945 den Kapitulationsbefehl für die in Berlin noch kämpfenden Truppen unterschreiben. Alle sind herzlich eingeladen, am feierlichen Gedenken teilzunehmen!
https://sites.google.com/site/schulenburgring2/home

3. Mai, 17.15 Uhr
Berliner VVN-BdA und Lichtblick-Kino
: „Walter Sack. Ein Pionier des Antifaschismus“

Wir wollten was tun. Wir wollten zeigen, wir leben noch, wir sind noch da!“ Ein biographisches Interview der USC Shoah Foundation mit Walter Sack, Mitglied der jüdischen Widerstandsgruppe um Herbert Baum und später Bürgermeister von Treptow. Dauer: Ca. 60 min. Mit einer kleinen Einführung von seiner Tochter Monika Becker.

Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg